Horst Stürmer und Rene Zauner im Lavanttal 2016 - Foto: Martin Butschell/Agentur Autosport.atWenn Horst Stürmer und Rene Zauner das Maximum aus ihrem Audi Coupé Quattro herausholen, dann ist zumeist viel Spaß für’s Publikum angesagt. Aber auch für die Fahrerbesetzung selbst war die Lavanttal-Rallye ein Genuß.

Daß sie sich am Ende auch über einen Podestplatz in ihrer Kategorie freuen durfte, rundete den Event ideal ab. Es war die perfekte Rallye – auch deswegen, weil technische Schwierigkeiten weitgehend ausgeblieben waren.

Etwas mehr als ein halbes Jahr nach ihrem letzten Wettbewerbs-Einsatz (Skoda-Rallye Liezen 2015) wollten es Horst Stürmer und sein bewährter Copilot Rene Zauner wieder einmal wissen: Die Lavanttal-Rallye war angesagt – Grund genug für das sympathische Audi-Duo aus Oberösterreich, sich einmal mehr einem anspruchsvollen Wettbewerb zu stellen. Sportlich hat sich die Reise nach Wolfsberg absolut gelohnt – schließlich reichte es in der Division C3 des Rallye-Cups der OSK für einen Podestrang (3. Platz). Und auch in der Gesamtwertung zeigte das Audi Coupé Quattro so manchem Fahrzeug mit besserem Leistungsgewicht, wo’s langgeht… Horst Stürmer und Rene Zauner im Lavanttal 2016<br>Foto: Martin Butschell/Agentur Autosport.atHorst Stürmer und Rene Zauner im Lavanttal 2016
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Schon relativ bald nach Beginn der Veranstaltung merkte man: Je länger und je steiler es bergab ging, umso stärker traten Stürmer und Zauner in Erscheinung. Bergauf war es mit den knapp 190 PS des schweren Coupés deutlich mühsamer. Jedenfalls gelang den Kremstalern bis zur vierten Prüfung (Ende der ersten Tagesetappe) eine Steigerung auf den 49. Platz in der Gesamtwertung, nachdem sie auf dem 64. Platz gestartet waren. Zwischendrin gab es auf der dritten Sonderprüfung Schwierigkeiten mit der Servolenkung, was aber das einzige technische Problem während der gesamten Rallye bleiben sollte.

Somit gab es auch auf der langen zweiten Tagesetappe jede Menge Spaß und so nebenbei auch einige Platzgewinne, über die sich das Team freuen konnte. Nach einer besonders furiosen Fahrt auf der 27 Kilometer langen und nebenbei äußerst selektiven Abschlußprüfung, die mit einer 24. Gesamt-Zeit belohnt wurde, fanden sich Horst Stürmer und Rene Zauner auf dem für das unterlegene Fahrzeug unverhältnismäßig guten 35. Gesamtrang wieder. Und eben auch auf dem dritten Platz in der Klasse 7.3 (Div. C3), in der sich zwar nicht viele Allradwagen, sehr wohl aber einige deutlich agilere 2WD-Fahrzeuge tummeln, als es das Audi Coupé Quattro ist.

In jedem Fall zeigten sich Horst und Rene sehr erfreut ob der hohen sportlichen und organisatorischen Qualität der Lavanttal-Rallye. Selbstverständlich wurde dabei auch die Lust auf weitere Einsätze in diesem Jahr geweckt. Sollte alles wie geplant laufen, dürfen sich die Rallye-Zuseher auf ein Wiedersehen mit dem beherzt bewegten Audi Coupé bei der Skoda-Rallye Liezen sowie bei der Waldviertel-Rallye freuen.

Fotos: Martin Butschell/Agentur Autosport.at

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