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Mitropacup Führender Hermann GaßnerDer Steirer Niki Mayr-Melnhof fuhr bei der WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye alle vier SP-Bestzeiten des ersten Tages und liegt souverän an der Spitze / Verfolger Gerwald Grössing sieht aber auf den morgigen acht Wertungsabschnitten Vorteile für sich.



Der erste Tag der 42. WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye ist vorüber und mit dem breitesten Grinser auf den Lippen darf sich der Steirer Niki Mayr-Melnhof niederlegen, um sich für den morgigen Entscheidungstag auszurasten. Der Sieger  des zweiten Staatsmeisterschaftslaufs im südsteirischen Leutschach führt auch den dritten in Wolfsberg an. Mittels vier Bestzeiten in allen vier heutigen Sonderprüfungen sicherte sich Mayr-Melnhof mit seinem Ford Fiesta R5 einen Vorsprung von 23,2 Sekunden auf Gerwald Grössing, der in einem Ford Fiesta World Rally Car auf Punktejagd ist. Auch an dritter und vierter Stelle finden sich mit den Oberösterreichern Gerhard Aigner (Fiesta WRC) und Johannes Keferböck (Fiesta R5) zwei nationale Piloten und komplettieren damit eine markentechnische Vierfachführung für Ford im Lavanttal. Der Steirer Niki Mayr-Melnhof fuhr bei der WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye alle vier SP-Bestzeiten des ersten TagesDer Steirer Niki Mayr-Melnhof fuhr bei der WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye alle vier SP-Bestzeiten des ersten Tages
Foto: Harald Illmer


Die Stimmen der Top vier:
Niki Mayr-Melnhof: „Das war ein absolut perfekter Tag. Vier SP-Bestzeiten sind eine maximale Ausbeute. Das Auto ist mega-gut gelegen und die Reifen haben auf den Punkt gepasst.“

Gerwald Grössing: „Ich bin sehr zufrieden, habe viel Selbstvertrauen tanken können. Der Rückstand auf Niki hält sich in Grenzen. Ich denke, dass ich mit meinem Auto morgen auf Grund des Streckenverlaufs leichte Vorteile habe.“

Gerhard Aigner: „Besonders die Sonderprüfung 4 Arlinggraben ist mir sehr gut gelungen. Da habe ich nur 1,8 Sekunden auf die Spitze verloren. Die Reifen haben nach einer Umstellung gepasst. Ich blicke dem morgigen Tag zuversichtlich entgegen.“

Johannes Keferböck: „Den zweiten Teil des ersten Tages habe ich wesentlich besser erwischt. Das Vertrauen ins Auto ist weiter gewachsen und ich bin noch mehr auf Schrieb gefahren als zuvor. Insgesamt bin ich mit dem heutigen Tag recht zufrieden.“

In der 2WD-Wertung liegt Ex-Staatsmeister Max Zellhofer (Suzuki S1600) in Führung. Sein erster Verfolger ist Luca Waldherr (Opel Adam R2) mit fast 15 Sekunden Rückstand. Auf den weiteren Plätzen der Ungar Kristof Klausz (Peugeot 208 R2), Willi Stengg (Opel Adam R2) und Christoph Zellhofer (Suzuki S1600).

In der 2WD-Wertung liegt Ex-Staatsmeister Max Zellhofer (Suzuki S1600) in FührungDadurch ergibt sich auch in der Junioren-Staatsmeisterschaft ein Führungs-Trio mit  Luca Waldherr, Kristof Klausz und Christoph Zellhofer.

Im österreichischen Rallye Cup führt in der Klasse 7.1 Martin Kalteis (Mitsubishi Evo VII) vor dem Steirer Günter Knobloch (Subaru WRX STi). In der Klasse 7.2 gibt es eine Vater-Sohn-Führung zwischen Max Zellhofer und Christoph Zellhofer. Zeitlicher Abstand zwischen den beiden 27,9 Sekunden.

In der Historischen Rallye-Staatsmeisterschaft liegt der Steirer Gert Göberndorfer (Opel Ascona B) in Führung. Der Historischen Rallye Cup sieht den Tiroler Alfons Nothdurfter (Ford Sierra) vorne. Hinter ihm lauert der Kärntner Kurt Jabornig (Peugeot 205 GTI).

Im Mitropacup führt nach dem ersten Tag der Deutsche Hermann Gaßner (Mitsubishi Evo X - Foto oben links)) vor seinem Landsmann Manuel Kößler (Subaru Impreza). In der Gesamtwertung liegen beiden auf den guten Plätzen sechs und acht. Mitropacup-Dritter und Gesamt-Neunter ist der Ungar Gergely Fogasy (Peugeot 208 R5). Eine tschechische Führung gibt es im Historic Mitropacup durch Ales Jiratko (BMW 2002) vor den beiden beiden Österreichern Gerhard Openauer (Ford Escort RS 2000) und Alfons Nothdurfter (Ford Sierra).

Der Spitzenreiter im M1 Rallye Masters heißt momentan Günter Knobloch. Der Titelverteidiger führt überlegen vor dem besten Kärntner Daniel Sattler (Mitsubishi Evo X) und Michael Röck (Ford Fiesta ST).

Entschieden ist noch gar nichts. Am morgigen Samstag stehen noch weitere acht höchst anspruchsvolle Prüfungen auf dem Programm.

42. WeinbergerHolz Lavanttal-Rallye, Zwischenstand nach dem 1. Tag (4 von 12 SP):
  1. Niki Mayr-Melnhof/Leop. Welsersheimb    A/A    Ford Fiesta R5    30:14,9 Min
  2. Gerwald Grössing/Bernhard Ettel    A/A    Ford Fiesta WRC       +23,2 Sek
  3. Gerhard Aigner/Marco Hübler        A/A    Ford Fiesta WRC    +1:01,2 Min
  4. Dominik Dinkel/Cristina Kohl        D/D    Skoda Fabia R     +1:36,2 Min
  5. Johannes Keferböck/Ilka Minor        A/A    Ford Fiesta R5           +1:49,4 Min
  6. Hermann Gaßner/Karin Thannhäuser    D/D    Mitsubishi Evo X        +2:01,0 Min
  7. Martin Kalteis/Markus Zemanek        A/A    Mitsubishi Evo VII      +2:07,6 Min
  8. Manuel Kößler/Marcus Poschner    D/D    Subaru Impreza         +2:21,9 Min
  9. Gergely Fogasy/David Berendi        H/H    Peugeot 208 R5        +2:39,1 Min
10. Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer    D/A    Toyota GT86              +2:50,9 Min
11. Max Zellhofer/Gerald Winter        A/A    Suzuki Swift S1600   +2:52,8 Min
12. Stefan Fritz/Klaus Ostermann        A/A    Skoda Fabia R5        +2:53,8 Min
13. Günter Knobloch/Jürgen Rausch    H/H    Subaru WRX STi      +2:54,7 Min
14. Pal Lovasz/Tamas Kürti            H/H    Hyundai i20 R5         +3:08,8 Min
15. Luca Waldherr/Tobias Unterweger    A/A    Opel Adam R2          +3:17,4 Min

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