Günther Knobloch / Jürgen Rausch - Rebenland-Rallye 2017 - Subaru WRX STI - Foto: Joy Schneider/Agentur Autosport.atEinen Sieg zur Premiere konnten Günther Knobloch und Jürgen Rausch mit dem Subaru WRX STI bei der Rebenland Rallye 2017 feiern. Und das nachdem das Rallye-Fahrzeug in lediglich zwei Monaten komplett aufgebaut und einsatzbereit gemacht wurde.


Auf den „Aufbau-Marathon“ der letzten zwei Monate in der Rallye-Werkstatt des Autohauses Bamminger folgte noch ein filmreifer Endspurt „in Rallye-Manier“ in Sachen Fahrzeug-Beklebung. Am Freitag um 8 Uhr Morgen waren dann auch die Fotos im Kasten, um 11 Uhr spulte das Team Knobloch/Rausch die ersten SP-Kilometer mit dem Subaru am Shake-down ab, kurz nach 14.00 starteten das Team – noch mit etwas Zurückhaltung - in die erste SP der Rallye.

Das Duo eröffnete die Rallye gleich mit der ORC-Führung, da der Favorit der ORC – Martin Kalteis im Gruppe H/A Evo – eine Zeitstrafe ausgefasst hatte. In der Gesamtwertung lag das Team nach SP 1 auf Position 22 – für die erste „echte SP“ durchaus respektabel. In SP 2 wendete sich das Blatt aber leider – ein Reifenschaden auf Grund einer verbogenen Felge nur rund 200 Meter nach dem Start nach der Anfahrt zum Sprung  brachte einen leicht chaotischen Reifenwechsel und gut 4 Minuten Zeitverlust inklusive dem letzten Platz in der ORC sowie den 76. Rang in der Gesamtwertung mit sich – Knobi und Jürgen waren dementsprechend begeistert. Premiere für den Subaru WRX STI mit der Fahrer-Besetzung Günther Knobloach/Jürgen Rausch bei der Rebenland-RAllye - Foto: Werner Schneider/Agentur Autosport.atPremiere für den Subaru WRX STI mit der Fahrer-Besetzung Günther Knobloach/Jürgen Rausch bei der Rebenland-Rallye
Foto: Werner Schneider/Agentur Autosport.at


Einem Dreher in SP3 folgten ein „mentaler Reset“ des Fahrer-Duo´s im Service und die erste „Top 20“ Zeit in der Gesamtwertung. Von da weg arbeite das gesamte BAMMINGER CONTIGER Rallye Team eifrig am Set-up und anderen Details, und es ging merklich Schritt für Schritt nach vorne. In der SP7 folgte die erste „Top-15“ Zeit mit dem neuen M1-Subaru – bei dem Starterfeld eine starke Leistung, schließlich waren zu dem Zeitpunkt auch drei WRC und neun R5 im Rennen, die ohnehin für M1-Piloten  in einer eigenen, an sich unantastbaren Liga spielen. Am Vormittag arbeitete das Team weiter am Set-up, andere Bremsbeläge brachten auch eine Verbesserung. Es folgte eine 13. Gesamtzeit,  für die letzten zwei Prüfungen nahm das Duo Knobloch/Rausch dann etwas Tempo heraus um das Material zu schonen und ein gutes Ergebnis in´s Ziel zu bringen.

Knobloch: „Wir haben bei dieser Rallye sehr viel über den Subaru gelernt, ein gutes Basis Set-up gefunden und konnten uns noch von Rang 76 nach SP 2 noch um 53 Plätze auf Gesamtrang 23 vorarbeiten. Das bedeutete einerseits einen klaren Sieg in der M1 Rallye-Masters, andererseits auch den zufriedenstellenden zweiten Gesamtrang  in der ORC, der AMF-Meisterschaft für Fahrzeuge ohne FIA-Homologation. Eine mehr als gelungene Premiere – die Basis ist gesetzt. Viele Fan´s haben zu dem unseren Auftritt, die gute Pace und den kernigen Sound des 2,5 Liter Boxermotor´s mit viel positivem Feedback gedankt - jetzt freuen wir uns auf die Heimrallye von Jürgen Rausch im Lavanttal in drei Wochen.“

Weitere Informationen über unser Projekt gibt es wie immer auch auf unserer Homepage www.knobi.at , Informationen über die Serie auf dem Webportal www.rallye-masters.at .

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