Raimund Baumschlager wird als erster Privatpilot weltweit, den Volkswagen Polo R WRC bei einer Rallye an den Start bringenDie Sensation ist perfekt! Raimund Baumschlager wird als erster Privatpilot weltweit, den Volkswagen Polo R WRC bei einer Rallye an den Start bringen.


Der Bolide, mit dem Sebastien Ogier in der vergangenen Saison sechs WM-Läufe und am Ende souverän den Titel gewonnen hat, wird von Baumschlager erstmals am kommenden Wochenende (28., 29.4.) bei der  Wechselland Ral-lye eingesetzt. Eine Weltpremiere in Österreich!

„Ich bin unglaublich stolz, dass ich den WRC Polo fahren darf! Es ist zum einen eine große Ehre für mich, zum anderen ist die Vorfreude darauf kaum in Wor-te zu fassen“, so Baumschlager euphorisch über einen weiteren Höhepunkt einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Volkswagenkonzern. Das Projekt wurde schon in den Wintermonaten diskutiert, immer wieder auf Eis gelegt, bevor es nun endgültig verwirklicht wurde. Die Gebrauchtwagenplattform „Das WeltAuto“ sowie die Porsche Bank als neue Sponsoren für die gesamte Saison haben gemeinsam mit meinen langjährigen, treuen Partnern die Sensation möglich gemacht. Ihnen allen und selbstverständlich auch meinem BRR Team, sowie Volkswagen Motorsport, gilt ein ganz herzliches Danke, denn es war wirklich nicht einfach, das Projekt zu verwirklichen“, erzählt der Rekord-Staatsmeister. Raimund Baumschlager wird als erster Privatpilot weltweit, den Volkswagen Polo R WRC bei einer Rallye an den Start bringenRaimund Baumschlager wird als erster Privatpilot weltweit, den Volkswagen Polo R WRC bei einer Rallye an den Start bringen
Foto: BRR/Harald Illmer


Trotz aller Routine bedeutet der Umstieg auf den Polo R WRC eine große Um-stellung für Baumschlager. Unter anderem muss der Schaltvorgang neu au-tomatisiert werden, denn anstelle eines Schalthebels gibt es ab sofort eine Lenkradwippe mit der die Gänge gewechselt werden: „Darauf muss ich mich erst einmal einstellen und das wird in der Kürze der Zeit keine einfache Übung“. Dazu kommen ein Leistungszuwachs von rund 40 PS und größere Federwege, an deren Limit sich der Rosenauer erst herantasten muss. „Es wird sicherlich eine Weile dauern, bis ich das volle Potential des Autos ausschöpfen kann“,  sieht sich Baumschlager auch am Anfang eines Lernprozesses. Betreut wird er dabei auch von einer Crew von Volkswagen Motorsport. Unter anderem wird sich Gerard Jan de Jongh, jener Ingenieur der Sebsatien Ogier so erfolgreich begleitet hat, um Baumschlager kümmern.

Mit dem Einsatz des VW Polo R WRC steigt selbstverständlich auch die Erwartungshaltung des Duos Baumschlager/Winklhofer vor der Wechselland Rallye. Achtmal konnte Baumschlager die im Raum Pinggau in der Oststeiermark ausgetragene Rallye schon für sich entscheiden, ein neunter Erfolg steht nun ganz oben auf der „To Do“-Liste: „Das Ziel ist selbstverständlich der Gesamtsieg. Das wird nicht einfach, aber ich werde alles dafür tun“, verspricht der Oberösterreicher den Fans ein wahres Spektakel: „Ich glaube der Einsatz des Polo R WRC ist auch für die Fans und für die gesamte Rallyeszene in Österreich eine ganz große Sache!“ Und die Fans können sich auf weitere Einsätze Baumschlagers im Weltmeisterauto freuen, denn zusätzlich zur Wechselland Rallye sind noch weitere drei bis vier Einsätze bei Meisterschaftsläufen in die-ser Saison geplant.

Trotz aller Euphorie und Vorfreude auf die neue Herausforderung, steht die Rallye für Raimund Baumschlager auch im Zeichen des Gedenkens an seinen langjährigen Weggefährten und Unterstützer Fritz Waser, der vor knapp drei Wochen verstorben ist. Im Gedenken an Fritz Waser wird Baumschlager mit einer schwarzen Schleife am Auto die Rallye bestreiten.

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