• Die gemeinsame Rallye Weiz von Reini Sampl und Ilka Minor endete auf Platz 23 liegend vorzeitig in einem Lichtmast. Verletzt wurde niemand…

„Es war eine ‚Rechts über Kuppe‘ – ein bisschen eine Mutkurve“, berichtet Reini Sampl von der unglücklichen SP 10 am zweiten Tag der Rallye Weiz. „Nun, den Mut hatten wir – nur waren wir offenbar etwas zu mutig, denn das Heck brach aus und ich konnte nur mehr versuchen Schadensbegrenzung zu betreiben. Ich wollte den Wagen nach der Kuppe abfangen, doch da er just in dem Moment leicht in den Federn lag, ist auch das nicht gelungen und wir schlitterten auf der Wiese direkt auf einen Lichtmast zu, den wir prompt mit der Fahrerseite getroffen haben.“

Was dann passierte, beschreibt Sampl folgendermaßen: „Es war wie in einem Film – der Mast knickte zirka eine Minute verzögert wie in Zeitlupe um und fiel auf unser Auto. Ich habe erst danach wahrgenommen, dass es ein Strommast war. Am wichtigsten war in dem Moment, dass es dem Beifahrer gut geht, was Gott sei Dank der Fall war.“

Reini Sampl/Ilka Minor Ausfall bei der Rallye Weiz nach Rendevouz mit einem Strommast - Foto: Martin Butschell / Agentur Autosport.at„Schade...“
Der Beifahrer hieß Ilka Minor und hat den Aufprall als „nicht so schlimm“ empfunden. Ilka erklärte zu dem vorzeitigen Ende des gemeinsamen ORM-Einsatzes: „Das ist natürlich schade, denn wir lagen auf Gesamtrang 23 und damit fast schon im Plansoll, Reini wollte ja in die Top 20. Und auf der Prüfung vor dem Ausfall sind wir sogar die 14. Zeit gefahren, was mit einem Serienauto schon sehr ordentlich ist. Die Rallye Weiz hat mir als Veranstaltung sehr gut gefallen, da kann ich nur ein Kompliment aussprechen.“

Reini Sampl hofft nun, dass der Mitsubishi Lancer Evo X GSR rechtzeitig für seinen Einsatz bei der Rallye Liezen fertig wird – Ilka Minor sitzt schon in dieser Woche wieder im Rallyeauto, an der Seite der erst 16-jährigen Italienerin Tamara Molinaro.

Text: Michael Noir Trawniczek
Foto: Martin Butschell/ Agentur Autosport.at

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