• Über 130 Starter aus sieben Nationen
  • Im IVG-Gelände fallen die Entscheidungen
  • Zweite Runde im ADAC OPEL Rallye Cup

Zur dritten Runde des ADAC Rallye Masters bei der ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulinger Land (03.- 04. Mai 2013) meldet der Veranstalter ein 'volles Haus'. Schon vor dem Nennschluss haben über 130 Teams aus sieben Nationen ihr Kommen angekündigt. Die attraktive Veranstaltung südlich von Bremen bekam eine Vielzahl von Prädikaten zugeteilt. Neben dem ADAC Rallye Masters, dem ADAC OPEL Rallye Cup und dem Norddeutschen ADAC Rallye Cup zählt die 'Sulinger Land' auch zur nationalen niederländischen Meisterschaft. Auch die Qualität des Starterfeldes ist beeindruckend. Zu den Top-Favoriten zählen der Däne Ib Kragh im Peugeot 207 S2000, der Niederländer Jasper van der Einer der fünf bisherigen Masters-Sieger in Sulingen: Carsten Alexy - Foto: Rallye MastersHeuvel (Mitsubishi Lancer Evo 10), der in Sulingen 2011 gewann, der Hamburger Jan Becker im Subaru Impreza sowie der vierfache Deutsche Rallye-Meister und Masters-Sieger von 2006, Hermann Gaßner (Surheim, Mitsubishi Lancer). Gaßner kommt als Führender der Masters-Tabelle ins Sulinger Land und führt eine ganze Riege ehemaliger Masters-Sieger an. Carsten Alexy (Audi S2 quattro) gewann 2009, Nils Heitmann (Citroën C2R2) war 2010 erfolgreich, ein Jahr später siegte Holger Knöbel, der nun in einem historischen Volvo 142 startet und auch der Vorjahres-Champ, der Däne Kim Boisen, bringt seinen BMW M3 wieder an den Start. Mit Holger Knöbel (2001), Konstantin Keil (2006 und 2008) sowie dem Sulinger Christian Riedemann (2009) sind auch drei Sieger des ADAC Rallye Junior Cup am Start.
 
Riedemann schaffte mit Unterstützung der ADAC Stiftung Sport inzwischen den Sprung in die Rallye-Weltmeisterschaft. Im vergangenen Jahr gelang ihm bei seiner Heim-Rallye eine Sensation, als er im frontangetriebenen Citroën DS3 R3T vor vielen wesentlich leistungsstärkeren Allradlern zum Gesamtsieg fuhr. Auch in diesem Jahr geht er wieder an den Start, allerdings in der wesentlich schwächeren R1-Version des DS3. "Ich habe sehr viele Partner und Fans hier in Sulingen, die mich über das ganze Jahr unterstützen. Deshalb ist mir der Start bei meiner Heimrallye sehr wichtig", so der 25-Jährige. "Mit dem R1 können wir zwar nicht um den Gesamtsieg kämpfen, aber ein Platz unter den Top 20 sollte schon drin sein." Das motorsportliche Kernstück in Sulingen sind die beiden Durchgänge auf dem IVG-Gelände, einem ehemaligen Militärdepot. Die verschlungenen Asphalt-Pfade sind zumeist sehr rutschig und verzeihen keinen Fahrfehler. "Nur bei der ADAC Rallye Deutschland, dem deutschen WM-Lauf, gibt es Prüfungen, die länger sind als die 20,5 Kilometer auf dem IVG-Gelände. Außerdem hast du hier so viele Kurven, dass Fahrer und Beifahrer schon beim Aufschrieb erstellen in Schwitzen kommen. Würde der Veranstalter nicht schon vorsorglich alle Seitenwege absperren, würde sich der größte Teil der Teilnehmer in dem Gelände komplett verfahren", sagt Riedemann.
 
Unter den Teams existiert eine regelrechte Hass-Liebe zu dieser ganz speziellen Aufgabenstellung. "Ich finde das IVG-Gelände einfach nur genial, wahrscheinlich aber vor allem deshalb, weil ich es inzwischen recht gut kenne", schmunzelt Olaf Müller (Ahlden), der im BMW 320is als Vierter der Zwischenwertung anreist. "Hier gab es für mich bislang nur zwei Ergebnisse: Entweder ich gewann meine Division - oder ich fiel aus. Auf dem IVG-Gelände kannst du fast an jeder Ecke, die zudem auch noch alle gleich aussehen, dein Auto nachhaltig verformen." Diesmal ist für Müller aber Ankommen angesagt: "Es wird Zeit, dass wir wieder eine trockene Rallye fahren, mit zwei Schnee-Veranstaltungen war das schon ein extremer Start in die Masters-Saison. Diesmal wollen wir so weit nach vorne fahren, dass wir wieder Zusatzpunkte für die Top-Ten der Gesamtwertung bekommen."
 
Inmitten des Starterfeldes tragen auch die 24 Teams des ADAC OPEL Rallye Cup ihre zweite Meisterschaftsrunde aus. Angeführt werden sie vom Gesamtführenden Markus Fahrner (Winnenden) und dem 23-jährigen Marijan Griebel (Hahnweiler), der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport steht im Opel Adam Cup an der Spitze der Junior-Wertung.

Foto: ADAC Rallye Masters

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