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Der Formel 1 Grand Prix von Silverstone geriet zur Machtdemonstration mit der Rückkehr an die Spitze von MercedesFormel 1 WM-Kampf nach Silverstone offen wie nie, daran änderte auch der Ferrari-Doppelsieg beim letzten Lauf der F1 vor der Sommerpause nichts.



Der Formel 1 Grand Prix von Silverstone geriet zur Machtdemonstration mit der Rückkehr an die Spitze von Mercedes. Im Vereinigten Königreich gewann Lewis Hamilton souverän das Rennen vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas, der trotz Startplatz 9 keinerlei Probleme mit den anderen Fahrern hatte.

Probleme bei Ferrari, Dominanz von Mercedes

Der Formel 1 Grand Prix von Silverstone geriet zur Machtdemonstration mit der Rückkehr an die Spitze von MercedesDer Formel 1 Grand Prix von Silverstone geriet zur Machtdemonstration mit der Rückkehr an die Spitze von Mercedes
Foto: LAT Images - Motorsport España via Twitte
In die Karten spielten ihm dabei auch die Defekte an den Ferraris, die kurz vor Rennende beide mit Reifenschäden zu kämpfen hatten. Kimi Raikkönen konnte immerhin noch den Podiumsplatz 3 ins Ziel retten, während Sebastian Vettel massiv an Boden einbüßte und am Ende nur Platz 7 über die Ziellinie brachte. Beim Wetten auf die Formel 1 bei Guts.com ist so fast zwangsweise mittlerweile Lewis Hamilton der große WM-Favorit. Ihm wird eine Quote von 1.55 zugewiesen, obwohl er in der Fahrerwertung einen Punkt hinter Vettel (2.45) liegt. Als Außenseiter wird Valtteri Bottas gewertet, doch warum eigentlich? Der Finne war zuletzt auffälliger als sein Teamkollege unterwegs und konnte zuvor den Österreich Grand Prix für sich entscheiden. Bottas findet sich nur mit 23 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Vettel wieder, ein Rückstand den er theoretisch in einem Rennen wettmachen könnte.

Der Trend ist momentan mit Sicherheit nicht der Freund von Ferrari, die an Boden gegenüber Mercedes zu verloren haben scheinen. Insbesondere die bisher hochgelobte Fähigkeit zum Reifenschonen wurde den Italienern in England zum Verhängnis, während sich die Silberpfeile strategisch überlegen präsentieren. Vettel startete früh im Rennen den Undercut gegenüber Max Verstappen, doch wurde in der vorletzten Runde von einem explodierenden Reifen gebremst. Weit im Voraus hatte er sich über Funk über Blasenbildung an seinen Pneus beschwert, doch das Team entschied gemeinsam mit dem Fahrer auf Risiko. Eine zu riskante Entscheidung, wie sich am Ende herausstellte.

Der WM-Führende wollte keinen Boden gegenüber Hamilton abgeben, tat es stattdessen jedoch doppelt. In den letzten vier Rennen sehen die Top-Punktesammler wie folgt aus: Valtteri Bottas mit 79 Punkten (1 Sieg, 3 mal Zweiter), Lewis Hamilton mit 72 (2 Siege, Vierter, Fünfter), Daniel Ricciardo mit 65 (1 Sieg, 2 mal Dritter, Fünfter) und erst dann folgt Sebastian Vettel mit 48 Punkten (Zweiter, 2 mal Vierter, Siebter). Diese Masse an verlorenen WM-Punkten spiegelt sich nun auch langsam im Klassement wieder.


Finale vor Sommerpause in Ungarn

Finale vor Sommerpause in UngarnFinale vor Sommerpause in Ungarn
Racing Engineering via Twitter

Am Hungaroring in Budapest findet am 30. Juli der letzte Grand Prix vor der Formel 1-Sommerpause statt. Kommt es direkt vor der vierwöchigen Unterbrechung dann zur Ablösung an der Spitze? In den letzten Jahren wurden die Siegerteams trotz der langen Mercedes-Dominanz durchgemischt, was Hoffnung für ein wettbewerbsfähiges Rennen an der Spitze macht. Während Lewis Hamilton 2016 in Mercedes gewann, hießen die vorherigen Sieger Sebastian Vettel im Ferrari und Daniel Ricciardo im Red Bull. Somit besteht auch für die weniger favorisierten Teams allemal die Möglichkeit, solide Punkte einzusammeln. Dies gilt vor allem für den in Silverstone starken Nico Hülkenberg oder auch die Force Indias, die nach Platz 8 und 9 inklusive Runden-Rückstand wieder nach höheren Resultaten streben.

Abseits von der fast 800 Meter umfassenden Zielgerade können sich die Teams auf eine flüssig zu fahrende Kurvensammlung einstellen. Insgesamt enthält der Hungaroring 14 Kurven. Die wichtigsten von ihnen sind zweifellos die erste und die letzte. Während es direkt nach dem Start in eine Spitzkehre geht, ist in der letzten Kurve vor Start und Ziel ein möglichst sauberer Ausgang gefragt, da hier für DRS auf der langen Gerade vor allem auch der Abstand zum vorherigen Fahrer gemessen wird. 2017 wird zum insgesamt 31. Mal in Ungarn gefahren, womit die Rennstrecke zu den traditionellsten im Kalender gehört. Unterstreichen tut dies der Streckenrekord von Michael Schumacher aus dem Jahr 2004, der angesichts der deutlich schnelleren Autos in dieser Saison fallen könnte und wohl auch wird.

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