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Porsche steigt in die Formel E einNachdem mit Mercedes-Benz und Porsche 2 Hersteller in die Formel E einsteigen stellt sich die Frage ob diese Zugpferde die Elektro-Serie nun populär machen...


Erst kürzlich wurde bekannt, dass sich die Autobauer Mercedes-Benz und Porsche für den Einstieg in die Formel E entschieden haben. Schon jetzt gehen Experten davon aus, dass es der jungen Rennklasse auf dieser Grundlage gelingen kann, die eigene Popularität deutlich zu steigern. Doch wie gut sind die neuen Zugpferde wirklich? Und hilft dieser Umschwung auch der Weiterentwicklung des alternativen Antriebs?

 

Wirtschaftliche Aspekte für Einstieg in die Formel E

Dass die Formel E schon in diesen Tagen sehr interessant für den Einstieg großer Unternehmen ist, zeigt der Blick auf das erfolgreiche Marketing. Zwar reichen die Summen, welche etwa mit dem Verkauf der Werbebanden eingenommen werden können, bislang noch nicht an die Werte anderer Rennklassen heran. Doch mit dem verstärkten Auftreten im TV wird es möglich sein, auch hier die absoluten Summen deutlich in die Höhe zu treiben. SAP MAMGP v2 18052018 CB

Darüber hinaus sind bereits einige Buchmacher auf den Reiz der Formel E aufmerksam geworden. So macht etwa Unibet Österreich den Rennsport zu einem wichtigen Teil des eigenen Angebots und spricht damit eine ganz neue Zielgruppe an. In den kommenden Jahren könnte es der Formel E gelingen, auch in diesem Sektor für ein deutliches Plus an Einnahmen zu sorgen.

 

Mercedes schafft Kapazitäten

Dass sich der neue Rennstall von Mercedes-Benz dem neuen Projekt nicht ohne jede Überlegung widmete, wird an der aktuellen Lage deutlich. Gleichzeitig mit dem Eintritt in die Formel E gab das Stuttgarter Unternehmen auch den Ausstieg aus der DTM bekannt. Von nun an wird der Konzern somit an zwei besonderen Polen des Rennsports unterwegs sein. Auf der einen Seite in der traditionellen Formel 1, die an und für sich zu lukrativ ist, um ihr den Rücken zu kehren. Auf der anderen Seite ist es in der Formel E möglich, den Blick ein Stück weit auf die Zukunft des Motorsports zu richten.

Natürlich stellt sich die Frage, ob Porsche und Mercedes von Beginn an dazu in der Lage sind, auf diesem für sie so neuen Terrain mitzuhalten. Denn erst einmal wird es darauf ankommen, die anderen Entwickler, die sich nun bereits seit Jahren mit der Materie befassen, selbst zu übertreffen. Da dem elektrischen Antrieb der Formel E jedoch ganz andere Grundlagen zu eigen sind, als dies in der klassischen Welt des Motorsports zu beobachten ist, kann bereits hinter diese Entwicklung zumindest ein kleines Fragezeichen gestellt werden, welches es in Zukunft noch zu klären gilt.

Die Zuschauer sind überzeugt
Zumindest die aktuellen Zuschauerzahlen stellen die Popularität der neuen Formel E klar unter Beweis. Eine schnell wachsende Zielgruppe interessiert sich in diesen Tagen für den innovativen Ansatz, wie er dort verfolgt wird. Die sportlichen Leistungen sind bereits jetzt beachtlich. Auch technisch konnte die Formel E die Erwartungen in der Vergangenheit immer wieder übertreffen. Nun stellt sich die Frage, ob die neuen finanziellen Mittel diesen Trend sogar verstärken können. In diesem Fall würde die Rennklasse noch schneller zur eigenen Konkurrenz aufschließen, als dies in der Vergangenheit für möglich gehalten wurde. So verwundert es kaum, dass bereits jetzt alle Blicke auf die neuen Entwicklungen wandern, die mit einer hohen Frequenz an die Öffentlichkeit getragen werden.

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