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Die SCC war zu Gast auf dem LausitzringDie Sports Car Challenge (SCC) hat am vergangenen Wochenende ihren 3. Lauf absolviert. In der Lausitz dominierten Siegmar Pfeifer und "Rookie" Karl Rernböck ihre Sprintrennen.

Beim dritten Lauf der Sports Car Challenge auf dem Lausitzring überzeugte Siegmar Pfeifer (Norma BMW) mit zwei lupenreinen Start- und Zielsiegen. Rang zwei ging im ersten Rennen an Turi Breitenmoser (PRC Ford), während SCC-Rückkehr Wolfgang Payr (PRC Audi Turbo) in Durchgang zwei aufs Stockerl kraxelte. Turi Breitenmoser: "„Die Strecke hier liegt mir und dem Auto nicht."Turi Breitenmoser: "„Die Strecke hier liegt mir und dem Auto nicht."
Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.at


Siegmar Pfeifer holte sich in der Lausitz seine Saisonsiege drei und vier. Der Norma-Pilot übernahm bereits in beiden Quali-Sitzungen die Spitze. Die Dominanz von Pfeifer setzte sich auch in den Rennen fort. Vor allem im ersten Heat hatte Pfeif er leichtes Spiel, nachdem die engste Konkurrenz die Segel streichen musste. Zuerst erwischte es Andreas Fiedler (PRC Audi Turbo) mit einem Motorschaden, dann musste der auf Rang zwei liegende Wolfgang Payr wegen eines lockeren Unterbodens seinen PRC in der Box abstellen. Damit hatte Pfeifer leichtes Spiel, zumal sich dahinter noch Turi Breitenmoser und Peter Kormann (PRC Audi Turbo) bekämpften. Am Ende betrug der Vorsprung über eine Runde auf die zweite Position. Etwas enger gestaltete sich das zweite Rennen. Wolfgang Payr konnte zumindest ansatzweise das Tempo mitgehen, handelte sich aber auch knapp über eine Minute Rückstand ein. „Das Wochenende lief natürlich super für mich. Ich konnte beide Rennen von der Spitze weg gewinnen und schnell einen Abstand herausfahren. Es war alles gut. Das Auto lief völlig problemlos. Dadurch dass noch einige ausgefallen sind, konnte ich das Auto sicher ins Ziel bringen“, berichtete der Doppelsieger.
Wolfgang Payr meldet sich zurück

Dass Wolfgang Payr in seiner Abwesenheit nichts verlernt hat, konnte der Österreicher bereits beim Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring unter Beweis stellen. In der Lausitz präsentierte sich Payr in erneut starker Form, musste aber im ersten Durchgang vorzeitig aufgeben. „In der zweiten Runde hat sich der Unterboden gelöst. Durch das Vibrieren haben sich die restlichen Schrauben gelöst und ich habe ihn fast verloren. Schade, denn bis dahin lief es recht gut für mich. Vielleicht wäre ich an Siggi Pfeifer drangeblieben“, so Payr. Siegmar Pfeifer (Norma BMW) mit zwei lupenreinen Start- und ZielsiegenSiegmar Pfeifer (Norma BMW) mit zwei lupenreinen Start- und Zielsiegen
Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.at
Durch den Ausfall ging es zwischen Breitenmoser und Kormann um die zweite Gesamtposition. Kormann hatte beim Start etwas gepennt und seine zweite Startposition verloren. Nach sechs Umläufen lag er wieder hinter Breitenmoser, mit der er sich einen sehenswerten Fight lieferte. Ein Dreher warf Kormann zurück: „Beim Start habe ich etwas geschlafen und meine Startposition verloren. Sukzessive habe ich mich wieder herangearbeitet. Ich lag hinter Turi Breitenmoser und kämpfte um Platz zwei. Dann habe ich mich aber gedreht. Am Ende hat meine Bremse versagt, da habe ich es nur noch ausrollen lassen“, erzählte Kormann. Dadurch hatte Breitenmoser zum Ende hin leichtes Spiel und fuhr souverän den zweiten Platz nach Hause. „Die Strecke hier liegt mir und dem Auto nicht. Kleine und langsame Kurven kann ich nicht fahren. So war ich gestern mit dem Ergebnis schon zufrieden“, befand Breitenmoser.

Für Payr endete nach dem Pech im ersten Durchgang das Wochenende doch noch versöhnlich. Mit dem zweiten Platz konnte Payr gut leben. Der mehrmalige SCC-Meister kündigte aber an, dass mit ihm bald zu rechnen: „Im zweiten Rennen hat es jetzt besser gepasst. Siggi Pfeifer war etwas weiter weg, das habe ich mir für das nächste Mal aufgehoben. Nach hinten war Platz, daher konnte ich das Auto schonen und etwas herausnehmen.“ Platz drei ging erneut an Peter Kormann, der knapp über acht Sekunden Rückstand auf Payr hatte. Roland Rupprechter holte sich im Norma Honda Kompressor wie schon im ersten Rennen den vierten Platz. Wenig Glück hatten Turi Breitenmoser und Andreas Fiedler. Karl Rernböck in beiden Läufen Siger vor Jasmin FiedlerKarl Rernböck in beiden Läufen Sieger vor Jasmin Fiedler
Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.at
Während für Breitenmoser an dritter Stelle liegend das Aus mit Elektronikproblemen kam, musste Fiedler bereits nach drei Runden aufgeben. Für das zweite Rennen war Fiedler in einen Leih-PRC vom Team Hoffmann geklettert. Stammpilot Simon Stoller fehlte in der Lausitz krankheitsbeding. Im Quali fuhr Fiedler prompt auf Startplatz zwei. Den konnte er auch zu Beginn halten, ehe ein Getriebeschaden für das Aus sorgte.


Karl Rernböck fährt bei der Premiere zum Doppelerfolg
In der Division 2 fuhr Karl Rernböck, eigentlich mit einem historischen Ralt im Histo-Cup unterwegs, zu einem Doppelsieg. Der Österreicher fuhr das Team Hoffmann Motorsport den Ligier Honda und landete zweimal vor Jasmin Fiedler (PRC Honda) auf dem ersten Platz.

Bereits nächste Woche geht es für die Sports Car Challenge weiter. Dann wartet mit dem American Fan Festival ein besonderes Highlight im Terminkalender. Im Rahmen der Europäischen NASCAR Serie wird man vom 28.-30. Juli auf der Motorrad-Variante des Hockenheimrings antreten.

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