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  • 25. Saison der DMV-TCC 5. und 6. Meisterschaftsauf 2014 in Hockenheim

Wenn am kommenden Samstag rund 35 Teams zum 5. und 6. Rennlauf der DMV-TCC-Serie an den Start rollen, dann dürften viele Rennsport die Startnummer 20 im Auge behalten. Wie wird sich der Fahrer mit der Nr.20 am Samstag in Hockenheim auf dem Grand Prix-Kurs schlagen? Die Nr.20, der Bayer Fritz "K", bekam bereits 1986 im Rahmen des "Stahlgewitter Formel-Ford-Festival" in Brands Hatch von einem deutschen Journalisten dieses Pseudonym verpasst. Damals fuhr der schnelle junge Mann für das Österreichische Team von Walter Lechner einen PRS-Ford in England.

Das Pseudonym Fritz "K" prangte später auch in Le Mans auf seinem Team Sauber Rennsportwagen. Den fuhr er mit Schumacher und Wendlinger in Frankreich. Später sah man Fritz "K" auch mit großem Erfolg in der Truck-EM. Fritz "K" rennt alles erfolgreich, Formelwagen, Tourenwagen, Sportwagen sowie Truck's und nun auch GT's, Wahnsinn, oder?Fritz 'K' kehrt im Rahmen der DMV-TCC zurück auf die Rennstrecke - Foto: HTS

"Ich bin ja bereits im vergangenen Jahr einmal in einem Ford-GT hier in Hockenheim mit RS-Tuning angetreten", so der schnelle Bayer Fritz "K". "Damals gelang es ihm auf Anhieb in die Phalanx der Serien-Frontrunner Jürgen Bender, Albert Kierdorf oder Pertti Kuismanen (SF) vorzudringen", so Seriengründer und Sportdirektor Gerd Hoffmann nicht ohne Stolz. 2014 hätte Fritz "K" problemlos auf dieser Schiene weiter fahren können. Aber die Schmirler-Brüder von RS-Tuning hatten für "Ihren Freund Fritz" eine weitaus attraktivere Variante im Köcher. "Fritz wollte unbedingt die "Herausforderung Heckmotor" angehen", so Tuner Schmirler. Nach den Jahren der Formel-Ford, der Formel-3, der DTM bei Mercedes, Le Mans im Sauber-Mercedes und der Truck-EM soll nun mit der Porsche Hechmotortechnik gefightet werden.

Fritz "K" ist von Haus aus technisch tätig und wohl auch ein bisschen technikverlieb dazu. Ein Porsche 997 GT2 wurde bei RS für 2014 vorbereitet. Silbergrau lackiert checkte das Team den 997-GT2 (vor drei Wochen erstmals bei einem Roll out auf dem GP-Kurs in Hockenheim. Alles funktionierte bestens. "Aber ich muss mit dem schnellen Zuffenhausener GT erst noch so richtig Brüderschaft schließen", so Fritz "K" nach dem ersten Beschnuppern. Beide verlobten sich in Hockenheim auf dem GP-Kurs, aber eben noch keinesfalls verheiratet. Hockenheim könnte am Wochenende zum Hochzeitsrennen von Fritz"K" und dem Porsche werden. Viele Wettbewerber, echte Routiniers wie der amtierende Champion Markus Weege aus Österreich, Ex-Champion und Siegerkönig-2013 Jürgen Bender oder Tabellenführer Frederik Yerly aus der Schweiz, sind mit von der Party. Aber das ist noch nicht alles. Ex-Sieger wie Pertti Kuismanen aus Finnland, Albert Kierdorf (D) auf einem GT2 wie auch Fritz "K" ihn pilotiert, Christian Land, YannikTrautwein, Brünn-Polefahrer Antonin Herbeck (CZ, Pagani's Rennsportspeerspitze) und die schnellen Lamborghinis von Grasser Motorsport aus der Steiermark, sowie Audi-GT-Fighter Max Stein (LUX), werden ganz vorne mächtig Dampf im Kessel erzeugen. Die Tabellenfrontmänner Yerly (CH) und Bender (D) werden besonders auf ihr jeweiliges Klassenergebnis achten.

Wer den Gesamtsieg holt, der ist auch Klassensieger. Aber da im Kampf um die Spitze zwei stark besetzte Klassen entscheidend mit von der Party sind, kann nur einer der Klassensieger dort in Hockenheim auch Gesamtsieger werden.

Text & Foto: HTS

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