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  • EINE KLASSE, 40 TEAMS, MICHELIN-SLICKS & RYAN SHARP!

Der Winter hat ein Ende, das Warten hat ein Ende: Die KTM X-BOW BATTLE startet am kommenden Wochenende in ihre vierte Saison! Einerseits mit vielen Neuerungen, andererseits aber auch mit einem Starterfeld wie selten zuvor. Über 40 Starter stehen für die Rennen am Red Bull Ring auf der Nennliste, Veranstalter Georg Silbermayr rechnet daher mit 35 bis 40 effektiven Teilnehmern, die am Freitag (19.) und Samstag (20.04.) um die ersten Punkte des Jahres „batteln“ werden. Das ist umso bemerkenswerter, als über die Winterpause einige tiefgreifende Veränderungen vorgenommen wurden.

Georg Silbermayr: „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir bereits beim ersten Rennen nach der Winterpause so viele Starter begrüssen dürfen. Wir haben das Reglement stark verändert: Es gibt nur mehr eine Klasse, das heißt, alle Fahrzeuge verfügen nun über rund 370 PS Spitzenleistung. Das bedeutete natürlich auch, dass viele unserer Es heißt ja auch KTM X-Bow Battler - Foto: Peter Eberhard/Agentur Autosport.atTeilnehmer in die Technik ihrer Autos investieren mussten. Und wir fahren dieses Jahr dank einer Partnerschaft mit Michelin erstmals auf Slicks, was die KTM X-BOW BATTLE noch professioneller und noch schneller macht. Umso mehr freut es mich, dass unsere Teams bzw. unsere Fahrerinnen und Fahrer diesen Schritt gerne mitgegangen sind und dass wir darüber hinaus am Red Bull Ring sogar einige Neueinsteiger begrüssen dürfen!“

Für all jene, die nicht sofort in der Renn-Action der „BATTLE“ mitmischen wollen, gibt es allerdings auch weiterhin ein Betätigungsfeld, so Silbermayr: „Wer einen serienmäßigen X-BOW besitzt, kann in der „KTM X-BOW CHALLENGE“ antreten, die wir an jedem Rennwochenende gemeinsam mit unseren Freunden vom Porsche Alpenpokal veranstalten. Das ist ein auf Gleichmäßigkeit ausgelegtes Fahren auf der Rennstrecke, bei dem sich Neulinge ganz langsam an das Thema „Rennstrecke“ herantasten können.“

Das Starterfeld am Red Bull Ring präsentiert sich als bunter Mix aus erfahrenen KTM X-BOW BATTLE Piloten undKTM X-Bow Battle - Stammgast auf dem Redbullring - Foto: Peter Eberhard/Agentur Autosport.at interessanten Neueinsteigern. Um nur einige stellvertretend zu erwähnen: Jim Gebhardt, Meister der allerersten Saison, kämpft dieses Jahr wieder um den Titel, Laura Kraihamer hält weiter die Fahne der Damen in der „BATTLE“ hoch. „Major Adolf Kottan“ (Ex-Rallye-Ass Raphael Sperrer) wechselt sich von Fall zu Fall mit „Mr. Plus City“ Ernst Kirchmayr ab. Die Jugend stürmt und drängt unter anderem in Form von Philipp Hirschi (Schweiz) oder Lukas Martin (Vorarlberg). Die Abordnung aus Deutschland (z.B. Carsten Seifert, Pierre Ludigkeit, Uwe Schmidt, Winnie Assmann uvm.) ist ebenso gewachsen wie jene aus Tschechien (rund um Teamchef Pavel Heinik) oder Polen (Artur Chwist & Co.). Die österreichische Phalanx wird unter anderem durch die Teams „Roomvibes“ (Peter Resch, Gerhard Trenker) oder „True Racing“ angeführt, die Speerspitze bilden hier Klaus Angerhofer, KTM Vorstand Hubert Trunkenpolz und – zumindest am Red Bull Ring – KTM Chefdesigner Gerald Kiska.

Ganz neu ist die „Teamwertung“, für die sich immer je zwei Piloten zusammenfinden. Dabei ist es egal, für welches Team sie starten oder welcher Nation sie angehören. „Da gibt es die kuriosesten Gruppierungen“ frohlockt Initiator Georg Silbermayr, der sich über zwei KTM 125 DUKE freut, die KTM für die Jahressieger der Teamwertung zur Verfügung gestellt hat.

Eine KTM 390 DUKE gibt es indes für den Gesamtsieger der Einzelwertung, die erneut ein offizielles OSK-Prädikat erhält und damit den Titel „Österreichischer Staatsmeister“ zu vergeben hat. Favoriten darauf haben sich bei den höchst erfolgreichen Barcelona-Testfahrten (ganz im Stil der Formel 1 mit über 40 Startern) noch nicht herauskristallisiert, allerdings hat Georg Silbermayr den einen oder anderen Geheimtipp, wie er mit einem Augenzwinkern verrät: „Es ist natürlich alles offen, da wir in der „BATTLE“ völlig ohne Teamstrategie, frei von der Leber weg, fahren. Da gibt’s keinen Nummer-1-Piloten wie bei unserer Schwesterserie, der Formel 1. Aber was man so hört, gibt es im Team von „True Racing“ einen neuen Teamleader: Hubert Trunkenpolz war mit 1:55,404 in Barcelona schneller als Klausi Angerhofer und damit Zweitschnellster hinter Werkspilot Reini Kofler! Das – und natürlich auch alles andere – wird extrem spannend!“

An Konkurrenz wird es jedenfalls keinem Starter der KTM X-BOW BATTLE mangeln, zumal für den Auftakt am Red Bull Ring im VIP-Fahrzeug ein äußerst schneller Mann Platz nimmt, um am Ende sein Expertenurteil über die „BATTLE“ abzugeben: Ryan Sharp, über viele Jahre Werksfahrer in der GT1-Weltmeisterschaft (damals u.a. mit Karl Wendlinger im österreichischen Jetalliance-Team), nimmt zum ersten Mal in einem der 370 PS starken KTM X-BOW RR Platz: „Ich habe die Rennserie bislang im Internet verfolgt und die Videos gesehen. Es schaut unglaublich toll aus, wenn 40 dieser spektakulären, offenen Rennwägen auf die erste Kurve zufahren. Und mit 370 PS bei knapp 800 Kilogramm, speziell in Verbindung mit den Slick-Reifen, wird sich da auch einiges bewegen. Jetzt bin ich ohnehin schon länger nicht mehr selbst gefahren, weil ich mit meinem Team sehr viel Arbeit habe. Dementsprechend gespannt bin ich und freue mich schon sehr auf meine Teilnahme!“

Die Termine der KTM X-BOW BATTLE 2013:

19./20. April 2013: Red Bull Ring, Österreich
01./02. Juni 2013: Red Bull Ring, Österreich (Support Series DTM)
07./08. Juni 2013: Pannoniaring, Ungarn
21./22. Juni 2013: Eurospeedway Lausitzring, Deutschland
27./28. Juli 2013: Slovakiaring, Slowakei
20./21. September 2013: Slovakiaring, Slowakei
11./12. Oktober 2013: Masaryk-Ring Brünn, Tschechien

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