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Der Auftakt-Sprint am Samstag wurde ein Fall für Edy Kamm im Ex-DTM-AudiDer Auftakt-Sprint am Samstag wurde ein Fall für Edy Kamm im Ex-DTM-Audi - im 10. Lauf am Sonntag räumte dann Hermann Speck ab.


Bisher gab es nur Deutsche Gesamtsieger, jetzt ein Schweizer ganz oben auf dem Podium und ein Österreicher mit Titelambitionen. Könnte es 2017 einen P9-Champion aus Österreich geben? Für mich als außenstehenden Beobachter sieht es nach dem erneuten Klassensieg zumindest schon so ein bissel danach aus. mal mehr zum Klassensieg. Genau so wie in der Kl6 der bislang dreifache P9-Gesamtsieger Hermann Speck aus Nürnberg es machte. Speck der sich im Berufsleben mit der Produktion verschiedenster Pumpen beschäftigt, biss ich vom Start weg am Heck des Gesamtsiegers des P9-Challenge-Auftaktes, dem Schweizer Edy Kamm fest. Kamm als P9-Gaststarter ist auf einem 2004er DTM-Audi A4 unterwegs, ist sehr angetan von der Serie. "Erst als meine Reifen auf Temperatur waren, gelang es mir ein paar "Extrasekunden" zwischen Hermann und mir heraus zu fahren", so der Mann der nur einen Steinwurf entfernt von F1-Sauber Grand Prix nahe Zürich wohnt und arbeitet. Platz 3 in der P9-Wertung ging an Markus Alber. Auf seiner von Stoll's Team-Zebra eingesetzten GT3 Callaway-Corvette C6 fühlt sich der Schwabe wohl. Auf dem knapp 3,7 Km langen  Moto-GP-Kurs fand Alber schnell einen passenden Rhythmus und konnte sicher vor Albert Stephan ins Ziel fahren. Und bei der Feinarbeit findet Alber immer neue Sekundenbruchteile heraus. Stephan beklagte im Training einen Motorbrand am Turbo des Teams. "Ich musste vom Turbo im 997er RSR Sauger um steigen. Den hatte das Team zum Glück im Transporter". So konnte Stephan zumindest fahren. Aber ganz gesund war er an diesem Wochenende auch nicht. Hustenreizungen verschlechterten sich zusehen's. So musste er bereits vor dem Endurance-Rennen heim reisen. Ärgerlich für den P9-Auftakt-Gesamtsieger vom Red Bull Ring. Der 10. Lauf am Sonntag: Hermann Speck (Porsche) räumte voll abDer 10. Lauf am Sonntag: Hermann Speck (Porsche) räumte voll ab
Foto: Michael Perey/Agentur Autosport.at


Im Rennen gelang es Kamm und Speck sich der Überrundung durch die SCC-Sieger, dem Schweizer Stoller (PRC-Audi) und dem Deutschen Pfeifer (Norma-BMW) zu entziehen. Pfeifer ließ sich in Runde 5 mit 1:22.803 min die schnellste Zeit notieren. Bester P9-Pilot war Edy Kamm Er radierte in R8 eine Zeit von 1:26.363 in den Hockenheimer Asphalt. Man darf auf den 2. Sprint am Sonntag und die "P9-Endurance" gespannt sein.


Der 10. Lauf am Sonntag: Hermann Speck (Porsche) räumte voll ab
Etliche Szenekenner rechneten auch am Sonntag mit einem P9-Gesamterfolg des Schweizers Edy Kamm. Diese Rechnung ging jedoch nicht auf. Kamm wurde Klassensieger in der Kl8, aber er holte auf seinem Ex-DTM-Audi keinen weiteren Gesamtsieg. "Marc (Renningenieur Roth) und ich haben uns durchaus gut vorbereite", so Kamm nach dem Rennen. Viele Fans schauten dem Oberurner am Samstag dabei zu wie er seine Rennreifen minutiös kontrollierte und an der Oberfläche säuberte. Aber beim Rennen am Sonntag war ein bisschen der Wurm drin. Radierte der Schweizer am Samstag noch 1:26.363 min in den Asphalt des anspruchsvollen Motorradkurses von Hockenheim, so sanken seine Rundenzeiten am Sonntag um 2,5 sec ab. Und die Bestzeit fuhr P9-Sieger Hermann Speck. Kamm dagegen wurde gegenüber dem Vortag nur um 0,5 sec langsamer. Nach dem Rennen diktierte Edy Kamm in die Blöcke der Journalisten, "das ihn der Start zwischen den Sportwagen am Sonntag leider nicht so optimal gelungen sei, wie am Tag zuvor. Und ehe dann die Reifen richtig warm waren hatte der Hermann (Speck) in seinem GT3 R schon das Weite gesucht", so Edy. Aber auch Markus Alber kam am Sonntag besser klar. Er ballerte seine GT3-Corvette von Callaway nur 0,3 sec langsamer um den Kurs als am Vortag. Alle waren bei den höheren Temperaturen langsamer als am Vortag, aber Alber verlor am wenigsten Zeit, so gewann Speck vor Alber, Kamm (CH), Irxenmayr(A), Rehlinger und Rabensteiner. Daniel Hassel sah das schwarzweiße Tuch leider nicht. Klassensiege kassierten Hermann Speck, Edy Kamm (CH) und Franz Irxenmayr (A). Damit ist der Österreicher weiter auf Titelkurs. Hermann Speck ist derzeit Siegerkönig der Serie und Edy Kamm bewies am Samstag, das ein Gaststart durchaus mit einem Gesamtsieg in der P9 enden kann.

"Nun kommt Brünn. Der Kurs liegt mir", so der Österreicher. Irxenmayr "Und für unser Team ist es auch nicht zu weit zum Anreisen".

Zu hoffen bleibt das der Porsche Turbo für Albert Stephan bis Brünn ebenfalls wieder fertig ist. Denn auch der Deutsche liebt den Traditionskurs in Tschechien sehr.

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