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180624 P9 Monza 01 DH 0373Heiko Neumann und Franz Irxenmayr sind die Klassensieger der P9 Challenge Sprints in Monza, in 3 Wochen steht das P9 Race Weekend auf dem Lausitzring an. 

Monza ist im Rennport für jeden GT-Piloten ein absolutes Muss. "Wenn Du auf die Zielgerade mit dieser einzigartigen Kulisse schießt, das ist als fahre die ganze Geschichte der Automobilrennsports mit Dir. Große Namen und ganz große Erfolge sind Dir in dem Moment ganz nahe. Du wünscht Dir dem dann nahe zu kommen. Das Schwarzweiß karierte Tuch ist danach Erlösung und Erfüllung für jeden Fahrer", recht hat der Mann. So, oder so ähnlich hörte ich es über die Jahre schon sehr .

Doch zum Training in die Italienische Höhle des Löwen. Hier waren es Heiko Neumann und Timo Rumpfkeil die sich in in ihrem Porsche 997 GT3R gekonnt zum Maß der Dinge der P9-Challenge katapultierten. Eingerahmt von zwei Italienischen Fahrerfreunden in 991er Modellen des Stuttgarter GT-Wagenbauer Porsche gelang es den Kl6-Heros einen Schnitt von knapp über 180 Km/h in den Asphalt der legendären Strecke von Monza zu radieren. In der P9-Challenge KL4 gingen der amtierende P9-Champion, Franz Irxenmayr (A) und der Tabellenführer und P9-Ex-Champion Boris Schimanski nur um einen Wimpernschlag getrennt vor Markus und Felix Neuhofer (991 GT3 Cup) an den Start. 180624 P9 Monza 01 DH 0481Premiere der P9 Challenge in Monza

Udo Rienhoff (A) stellte seine bildschön leuchtende Shelby American Cobra in der Kl8 an den Start und das Team von Andreas Sontheimer markierte die Kl2 auf Porsche 996 GT3 mit einem kaum erwarteten 150er Schnitt.

Im Rennen gelang es der P9-Armada bei einer Distanz über 13 Runden für Spannung zu sorgen. Heiko Neumann im Motopark-Porsche der Kl6 sah als erster das Schwarzweiß karierte Tuch. Dahinter behakten sich die Kl4-Routiniers, Irxenmayr, Schimanski, Neuhofer und Prager einmal mehr nach allen Regeln der Kunst. Ein Schnitt von knapp 180 Km/h bzw. 175 Km/h über die Distanz sprechen für sich. Es wurde in Monza einmal mehr absolut ganz fest Gas gegeben.

Das beste Resultat in der Kl8 ließ sich der Mann in der Shelby American Cobra notieren. Für den Österreicher Udo Rienhoff lag der Schnitt bei knapp 175 Km/h.

Cobra - da fallen jedem Racer sofort einstige tolle Begebenheiten ein. Unvergessen für mich die Zeiten in den späten 60ern als diese Boliden auf den legendären Strecken Europas erschienen und mit Heros wie Bob Bondurant, Taurab Tschakotau, Chris Amon oder Jochen Neerpasch diese 7L-Bestien um die Strecken prügelten bis sie Blasen an den Händen hatten. Bewundernswert wenn Vollblutracer von heute diese Maschinen nun wieder zurück auf die Strecken bringen. HTS

Franz Irxenmayr - 4. Gesamtsieger beim 3. P9-Weekend 2018
Franz Irxenmayr machte Monza zu seinem P9-Top-Wochenende. Der amtierende Champion aus Österreich stieg 2018 verspätet in die Meisterschaft ein. In Monza schlug er nun bereits als Gesamtsieger beim für ihn erst zweiten Raceweekend des Jahres zu. Aus der ersten Startreihe gelang es "Irxi" Polemann Heiko Neunmann sofort zu folgen. In der 2. Runde übernahm er die Führung des Feldes.180624 P9 Monza 08 DH 1821Markus Neuhofer - Nach langer Pause wieder am Start "Die Italiener in ihrer Wertung im gleichen Rennen legten einen eigenen Rythmus vor. Ich richtete mich bei der Wahl meiner Gangart vom Start weg nach der Anzeigetafel meiner Jungs an der Box", so der schnelle Fahrzeugbauer aus St. Valentin. Und dieses Rezept ging voll auf. "Der Franz blieb vorne und gewann in de P9-Wertung am Ende nicht nur seine Kl4 vor Boris Schimanski und Markus Neuhofer , sondern auch die P9-GT-Gesamtwertung vor den Kollegen Boris Schimanski und Heiko Neumann.  "Heiko konnte auf seinem 991er auch seine Kl6 klar gewinnen. Der Motopark-Pilot hatte sich am Vortag bereits als Gesamtsieger in die Liste der P9-Sieger gefahren. Franz Irxenmayr fuhr in Runde 4 auch mit 155,964 Km/h die schnellste Rennrunde im Rennen 2 in Monza.

Pech hatten die Fahrerkollegen Andreas Sontheimer (KL2, Porsche 996 GT3) und Udo Rienhoff (KL8, Shelby American Cobra). Sontheimer und Rienhoff mussten technisch bedingt auf den Start verzichten.
Esbleibt auch nach Monza spannend. An 3 P9-Weekends gelang es im Rahmen von 6 Sprintrennen 4 verschieden Fahrern Gesamtsiege zu erringen. "Daran könnte ich mich gewöhnen", so der Österreicher Franz "Irxi" Irxenmayr. Noch gut in Erinnerung bei ihm ist der P9-GT-Gesamterfolg von 2017 auf dem heimischen Salzburgring.

Die Vorfreude auf die zweite Halbzeit der P9-Challenge ist nun schon mal angesagt. Diese 2. Halbzeit beginnt am 13./14. Juli am Lausitzring.

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