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180713 P9 01 DS 8069Wie bereits im Vorjahr dominierte Hermann Speck im Training und im ersten Sprint der P9 Challenge auf dem Lausitzring.

 

Hermann Speck wollte es schon im Training wissen

Der 4,434 Km Lausitzring zwischen Berlin und Dresden bei Senftenberg direkt an der Autobahn gelegen, scheint "Hermann Specks Revier" zu sein. Bereits im Vorjahr trumpfte der Siegerkönig von 2017 dort voll auf. Gelb/Schwarz als die Farben seines Porsche 997 GT3 R013 markierten in der Lausitz die Spitze. Und das gedachte der schnelle Routinier aus Nürnberg auch in diesem Jahr wieder so umsetzen zu wollen. Im Feld der SCC-Sportwagen und der GT-Modelle der P9-Challenge radierte er als Gesamtschnellster mit 1.47,651 die Schnellste Runde im freien Training. Knappe 152 Km/h Rundenschnitt - Respekt. Und das noch vor den Sportwagenpiloten der SCC. Damit war Hermann Speck schnellster der KL6. In der Klasse folgte ihm Heiko Neumann, der Sieger des Rennens 1 in Monza vor 3 Wochen. In der KL4b markierte Tabellenführer Boris Schimanski auf Porsche 991 GT3 Cup MK1 mit einer Zeit von 1.51,455 die Bestzeit. Ihm folgte der in der P9 erstmals in der Saison antretende Porsche-Pilot Gerhard Kilian. Bei den Kollegen der KL4a hatte der amtierende Champion Franz Irxenmayr aus Österreich auf Porsche 997 GT3 Cup MK2 die Nase klar vorne. Dahinter Porsche-Kollege Thomas Prager. In der KL5 bestimmte der Österreicher Oliver Michael auf Porsche 991 GT3 Cup MK1 die Pace. in der KLK8 waren die Kollegen Munckhof-Poland auf BMW M4 GT4 und Römer auf einem 2,5L E36 gegeneinander unterwegs.

Überall wurde noch kräftig am Setup gefeilt. Der Lausitzring stellt seine eigenen Anforderungen wenn man einige Zehntel heraus holen will. So blieb es interessant abzuwarten wie sich das Quali gestalten würde.

Pole - Sieg und schnellste Runde zum "Lausitz-Auftakt" für Hermann Speck

Hermann Speck war es der wie nach dem freien Training zu erwarten war als bester P9-Pilot zwischen den Sportwagen der SCC in der 2. Reihe landete. 1.46,767 war eine satte Steigerung nach dem freien Training für den Schnellsten der KL6. Steigen konnten sich auch die Kollegen Michael (KL5), Schimanski (KL4b) und Prager (KL4a). Würde Hermann Speck im ersten Sprint der P9-Challenge in der Tabelle Boden gegenüber Heiko Neumann und Tabellenführer Boris Schimanski gut machen? Und kann der amtierende Meister aus Österreich, Franz Irxenmayr seine Tabellenposition nach dem verspäteten Saisonstart halten. Genau das dürfte das Ziel des Mannes aus St. Valentin sein. 180714 P9 01 DS 9114Hermann Speck dominiert den 7. Sprint der Saison
Foto: Daniel Spaar/Agentur Autosport.at


Das Auftaktrennen der P9-Challenge in der Lausitz konnte der Nürnberger Hermann Speck auf seinem Porsche 997 GT3 R so beenden wie er den Tag am Vormittag begonnen hatte. Einmal mehr lief alles sehr rund und der Gesamtsieg war so denn auch sein verdienter Lohn.

Die Klassen 5+6 der Serie wurden gemeinsam gewertet. P9-Gesamtsieger Hermann Speck gewann diese Klassenwertung natürlich auch. Das bedeutet für ihn volle Punktzahl beim 1. Rennen in der Lausitz-2018. "Das fängt heute gut an", so ein Teammitglied der Siegercrew schon am Morgen lächelnd. Hinter Speck gingen die Klassenmitstreiter Oliver Michael und Heiko Neumann durchs Ziel. Auf dem Podium Speck zwei Positionen vor seinem Porsche 997-Kollegen Neumann. Damit hat der Sieger und Tabellen-3. Punkte auf Neumann als Tabellen-2. gut machen können. In der Klasse 4 wurden die beiden Untergruppen a+b ebenfalls zusamen gefasst. So kassierte Dauer-Klassensieger Boris Schimanski-2018 als Gesamtdritter der P9-Wertung am Lausitzring ebenfalls volle Punkte. Neben dem 991-Porsche-Erfolgspiolten standen Thomas Prager und ein nicht vollkommen glücklich wirkender Franz Irxenmayr aus Österreich auf dem Treppchen. Interessant dürfte werden, ob Thomas Prager dem amtierenden Champion "Irxi" aus Österreich am Lausitzring-Wochenende näher, oder vorbei kommen kann. Die schnellste Runde der P9-Heros drehte mit 147,067 Hermann Speck . Dazu gelang es dem Nürnberger im Ziel um magere 2,14 Sec hinter dem Sportwagen von Jacques Breitenmoser (PCR-Ford) den Zielstrich zu kreuzen. Das waren gerade mal 0,15 Km/h langsamer als der SCC Sportwagen des Schweizers. Nach dem Auftakt am Lausitzring verbucht Hermann Speck nun 4 GT-Gesamterfolg. Je einen kassierten Mark Wallenweins Pilot Stanislav Minski aus Moskau, Team Motopark mit Heiko Neumann und der Amtierende Champion aus Österreich, Franz Irxenmayr. Der Titelfight bleibt spannend.

Die Endurance ließ sich der Nürnberger auch nicht vom Teller ziehen. Das 1h-Rennen bestritt Speck alleine und gewann als KL6-Bester vor dem Klassenkollegen Heiko Neumann. In der Gesamtwertung landete das Duo Schimanski/Jeserich als KL4b-Sieger auf Rang 2. Christian Neubecker brachte seine 991er als Klassnzweiter hinter Schimanski/Jesserich ins Ziel.

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