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180916 P9 Imola 88 DH 2213Hermann Speck verteidigt in Imola seinen Endurance-Gesamtsieg von 2017, Franz Irxi Irxenmayr verbucht 2 weitere Klassensiege im Ferrariland für sich.

 

Hermann Speck verteidigt den P9-Endurance-Titel


Nicht erst der Saisonverlauf 2018 ließ es deutlich werden. GT-Routinier Hermann Speck war gewillt im Titelkampf der P9-Endurance erneut Akzente zu setzen. Der schnelle Pumpenhersteller aus Nürnberg gab von Beginn an absolut alles in Sachen Kampf um Pole, Sieg und Titel. 180915 P9 Imola 88 DH 2162Hermann Speck: Nach 2017 auch 2018er P9 Endurance Meister
Foto: Dirk Hartung/Agentur autosport.at


Trotz der Tatsache leider aus geschäftlichen Gründen auf Renntermine verzichten zu müssen, visierte der Franke die Titelverteidigung der 2017 gewonnen P9-Endurance erneut ganz klar an. Zum Finale reiste Speck mit 11,5 Punkten vor Heiko Neumann in der Tabelle mit seinem gelbschwarzen 997er Porsche GT3 R ins Italienische Imola. Die  Titelverteidigung der P9-Endurance war das Ziel. Um es kurz zu machen. Das Vorhaben gelang. Leicht machten es die Gegner "dem Hermann" nicht, das neue Verfolgerduo Neumann/Kirchhöfer holte sich den Endurance-Sieg. Marvin Kirchhöfer ist kein Geringerer als der Partner von Daniel Keilwitz in der Werks-Corvette von Callaway-Competition aus Heilbronn. Also ein Mann der den Profi-GT-Sport kennt. Heiko Neumann, der aufstrebende GT-Pilot aus Burg bei Oschersleben und GT-Masters-Hero Marvin Kirchhöfer gewannen das Rennen denn auch. Man rückte Hermann Speck sehr nahe. Am Ende konnte der aber seine P9-Endurance-Titel verteidigen. Zeitlich reichte es ihm für beide Sprintrennen - dazu der Folgebericht - in Imola zeitlich nicht mehr. Die Pflicht, geschäftliche Termine, rief und zwang zu früherer Abreise aus Italien.'

Einer brachte es auf den Punkt, Franz Irxenmayr, der amtierende P9-Sprintchampion aus Österreich. Italien war absolut eine Reise wert.


Imola - strahlende Sieger aus Deutschland und Österreich

Gesamtsieger zeigen auf dem Podium in aller Regel ein breites Strahlen, das ist bekannt. Holt ein Racer dazu den Titel, dann will die Freude bei der Siegerehrung selbstverständlich 'eh kaum enden. Aber auch die Klassensieger genießen ihre Erfolge nie weniger. Auf dem Podium rechnet jeder nach der Zieldurchfahrt bereits nach, wie weit ihn der gerade erkämpfte Erfolg in der Tabelle nach vorne bringen müsste. Das galt in Imola ganz besonders für den Österreicher Franz Irxenmayr. Zusammen mit seinen Renntechnikern Klemens und Alex waren die beiden im Sprint errungenen P9-Klassensiege wie ein zusätzliches Sahnehäubchen auf den von Serienmanager Bernhard Fischer überreichten Pokalen.

180916 P9 Imola 88 DH 2613Franz Irxenmayr konnte sich gegen Thomas Prager durchsetzen"Beim ersten Sprint hatte ich eine tollen fight mit dem Thomas Prager", so "Irxi" aus St Valentin. "Der Thomas ist zu einem recht harten Gegner geworden. Den Burschen darf'st nicht unterschätzen". Beide, Irxi und Tom, kämpfen über die volle Distanz absolut fair. "Das zeichnet uns in der P9 ja aus. Gestoßen und geschoben wird nicht", so Manager Fischer zu Recht stolz.  Tricks gibt es weder in der Challenge noch in der Endurance. Ich habe jedenfalls keine bemerkt.

Vorne zogen  Hermann Speck und Heiko Neumann vom Start weg davon. Ein Italiener aus dem Land der Gastgeber und Franz Irxenmayr sowie Thomas Prager kämpften in ihrer Klasse direkt dahinter. Für Gesamtpodium hat's dem amtierenden Champion aus Österreich am Ende nicht mehr gereicht. Auf dem Stockerl gab es 2 Deutsche Flaggen neben einer aus dem "Ferrariland" Italien als dem Gastgeber. Als Gesamtvierter holte sich dann Franz Irxenmayr den Pott für den wichtigen Klassensieg.

Rennen 2 lief ohne Endurance-Champion Hermann Speck. Beruflicher Verpflichtungen zwangen zur frühen Abreise. Der Siegerkönig Hermann Speck konnte das aber nach dem Erfolg in der Endurance sicher verschmerzen. Aber gejuckt haben wird's ihm im Gasfuß wohl schon bei der Abreise aus Imola.

Ganz vorne machte Heiko Neumann (Porsche 997 GT3 R) die Pace. Im Verfolgerfeld nutzten einige Italiener auf Porsche die Chance zu guten Gesamtergebnissen. Franz Irxenmayr (Porsche GT3 Cup) und Thomas Prager (Porsche 997 GT3 Cup Mk2) einmal mehr mitten drin. In den Klassen wurde ebenfalls hart gefightet. Am Ende konnte Irxenmayr einem Markenkollegen aus Italien und seinen Lieblingsgegner Thomas Prager noch nieder ringen. Erneut holte er sich den für die Tabelle wichtigen Klassensieg. "Bin gespannt ob ich mich in der Tabelle der P9-Challenge verbessern werde" so der amtierende Meister aus Österreich.

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