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01 24 Stunden Le Mans LMP1 2016 - Foto: Porsche HoldingDie 84. Auflage der 24 Stunden von Le Mans wird besonders wegen des dramatischen Finales am 19. Juni 2016 in Erinnerung bleiben. Porsche holte den 18. Gesamtsieg erst in der letzten Runde, als der führende Toyota ausfiel.

Das Tempo an der Spitze mit den Führungswechseln im Duell mit den Japanern war derart hoch, dass jeder an seine Grenzen und darüber hinaus gehen musste. Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, war in der Box dabei: „Was sich in Le Mans ereignet hat, ist nahezu unfassbar. Es war von der ersten bis zur letzten Runde ein Wettkampf auf allerhöchstem Niveau, sportlich wie auch technologisch – und dabei extrem spannend. Das Rennen hat unseren Fahrzeugen, unseren Fahrern und dem Team alles abverlangt. Immer lagen wir entweder in Führung oder in Schlagdistanz zu Toyota. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und nicht aufgegeben. Dieser Spirit wurde letztlich belohnt. Ich bin stolz auf unser Team; unser ganzer Respekt gilt Toyota.“

  • Das Siegerteam Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH) und Marc Lieb (DE) mit der Startnummer 2 legte 384 Rennrunden (5.233,54 Kilometer) zurück.
  • Die Startnummer 2 führte das Rennen über 51 Runden an. 52 Führungsrunden gingen im ersten Renndrittel an den Schwester-Porsche mit der Nummer 1 von Timo Bernhard (DE), Brendon Hartley (NZ) und Mark Webber (AU). 24 Stunden Le Mans LMP1 2016<br>Foto: Porsche Holding24 Stunden Le Mans LMP1 2016
    Foto: Porsche Holding
  • Die Renndistanz war aufgrund des reduzierten Tempos in den zahlreichen Safety-Car- und Gelbphasen um knapp 150 Kilometer geringer als 2015.
  • Auf 327 der 384 Runden hatte der Porsche mit der Startnummer 2 freie Fahrt, auf den übrigen 57 Runden war entweder das Safety Car auf der Strecke oder es bestand mindestens eine sogenannte Slow Zone – ein Streckenabschnitt des 13,629 km langen Kurses, in dem aus Sicherheitsgründen temporär nur Tempo 80 km/h gefahren werden durfte.
  • Insgesamt gab es vier Safety-Car-Phasen (16 Runden) und 24 Slow Zones.
  • Die Startnummer 2 stand insgesamt 38 Minuten und fünf Sekunden zum Tanken und Reifenwechseln an der Box. Bei der Startnummer 1 betrug die Standzeit aufgrund des Austauschs einer defekten Wasserpumpe und der Reparatur von Folgeschäden zwei Stunden, 59 Minuten und 14 Sekunden.
  •  Die Durchschnittsgeschwindigkeit des siegreichen Porsche 919 Hybrid betrug 216,4 km/h. 
  • Die höchste mit dem Porsche 919 Hybrid im Rennen erreichte Spitzengeschwindigkeit fuhr Brendon Hartley mit 333,9 km/h in Runde 50.
  • Der Porsche 919 Hybrid erzeugte und nutzte pro Runde 2,22 Kilowattstunden (8 Megajoule) elektrischer Energie. Wäre er ein Kraftwerk, könnte er ein Einfamilienhaus ein Vierteljahr lang mit Strom versorgen.
  • Das Porsche Team erledigte 30 Tankstopps für die Startnummer 2 und 20 für die Startnummer 1.
  • Die Startnummer 2 kam mit elf Reifensätzen durchs Rennen. Der erste Satz waren Regenreifen, alle anderen profillose Slicks.
  • Die längste Distanz, die mit einem Satz Reifen gefahren wurden, waren 53 Runden. Am Steuer saß dabei Marc Lieb.
  • Der schnellste Boxenstopp mit Fahrer- und Reifenwechsel dauerte im Porsche Team 1:22,5 Minuten.
  • Den schnellsten Tankstopp erledigte die Crew in 65,2 Sekunden.
  • Das Getriebe des siegreichen Porsche 919 Hybrid bewältigte 22.984 Schaltvorgänge (hoch- und runterschalten) während der 24 Stunden.
  • Die längste Fahrzeit im Siegerauto absolvierte Neel Jani mit neun Stunden und 24 Minuten. Die längste Zeit am Stück verbrachte Romain Dumas im Auto.
  • Den Fahrern standen im Auto pro Stint 0,85 Liter Getränk zur Verfügung. Die Trinkflaschen wurden bei jedem Tankstopp ausgetauscht.
  • Die Prototypen hatten vier Folien auf der Windschutzscheibe, die nach und nach entfernt wurden.
  • Die höchste Außentemperatur betrug 22,4 Grad Celsius um 17:30 Uhr, die niedrigste 12,3 Grad Celsius um 06:15 Uhr.
  • 32,11 Gigabyte Daten wurden von Fahrzeug Nummer 2 während der 24 Stunden an die Box übermittelt.
  • Nach nunmehr drei Läufen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft und doppelter Punktvergabe in Le Mans führt Porsche in der Herstellerwertung mit 127 Punkten vor Audi (95) und Toyota (79). In der Fahrer-WM liegen Dumas/Jani/Lieb mit 94 Punkten und einem Vorsprung von 39 Zählern an der Spitze. Bernhard/Hartley/Webber sind derzeit mit 3,5 Punkten 19.

 

Fotos: Porsche Holding

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