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Durchwachsener VLN-Auftakt für Norbert Siedler - Foto: Michael Perey/Agentur autosport.atDer Auftakt zur VLN Langstreckenmeisterschaft am Samstag verlief für Norbert Siedler und seine Teamkollegen vom Frikadelli Racing Team nicht optimal. Von Startplatz 22 arbeiteten sich Siedler & Kollegen bis in die Top-Zehn.

Nach einer Kollision musste das Quartett jedoch mit stumpfen Waffen kämpfen und erreichte das Ziel auf dem 23. Platz.

Patrick Huisman brachte den nagelneuen Porsche 911 GT3 R durch die Startphase, bevor Norbert Siedler in Runde acht das Steuer übernahm. „Ich war gerade zwei Runden auf der Strecke, als mich ein Mercedes im Bereich Hatzenbach gleich zwei Mal heftig angestoßen und sogar quergestellt hat. Klar möchten wir Zweikämpfe, aber das war eine Nummer zu hart. Danach habe ich natürlich auch hart verteidigt“, schilderte der Norschleifen-Spezialist. Im Duell kam es dann zur erneuten Kollision, bei der sich der Unterboden am Porsche löste. Frikadelli mit Norbert Siedler nach Kollision auf Platz 23<br>Foto: Michael Perey/Agentur Autosport.atFrikadelli mit Norbert Siedler nach Kollision auf Platz 23
Foto: Michael Perey/Agentur Autosport.at


Durch den Schaden verlor der Porsche besonders in den schnellen Kurven auf der Nürburgring-Nordschleife viel Zeit. Siedler, Abbelen und Schmitz konnten nur noch Schadensbegrenzung betreiben und überquerten die Ziellinie auf Rang 23. Abgesehen vom Pech im Rennen war Norbert Siedler auch mit der Balance of Performance nicht zufrieden: „Der Porsche hat viel zu wenig Leistung bekommen“, ärgerte sich der Rennfahrer aus der Wildschönau. „Auf einer Runde im Qualifying ist das gar nicht so dramatisch, das Auto hat definitiv Potenzial. Im Rennen ist es dafür umso problematischer. Im Verkehr musst du viel öfter beschleunigen, da verlieren wir extrem viel Zeit.“

Doch der Blick von Norbert Siedler ist nach vorne gerichtet: „Bis zum 24-Stunden-Rennen ist noch viel Zeit, das war erst das erste Rennen mit dem neuen Auto. Ich hoffe, dass die Balance of Performance noch optimiert wird und auch beim Setup haben wir noch ein bisschen Potenzial. Bedanken möchte ich mich bei meinem Team, das am Wochenende sehr hart und gut gearbeitet hat.“

Auftakt des Blancpain Sprint Cups am nächsten Wochenende
Bereits am nächsten Wochenende steht für Norbert Siedler der nächste Renneinsatz auf dem Programm. Im italienischen Misano finden die ersten beiden Rennen des Blancpain Sprint Cups statt. Dort wird sich der 33-Jährige auch in diesem Jahr einen Ferrari von Rinaldi Racing mit Marco Seefried teilen. „Im Sprint Cup starten wir am nächsten Wochenende zum letzten Mal mit dem Ferrari 458 – ab dem zweiten Rennen in Brands Hatch bekommen wir einen nagelneuen Ferrari 488. Zum Abschied möchten wir ein gutes Ergebnis holen“, blickt der Tiroler voraus.

Fotos: Michael Perey/Agentur Autosport.at

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