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Porsche bestätigt LMP1-Programm bis einschließlich 2018 - Foto: Dirk Fuchs/Agentur Autosport.at

Porsche fährt mit dem 919 Hybrid weiter in Richtung Sportwagenzukunft: Der Vorstand der Porsche AG hat die Fortsetzung des Le-Mans-Prototypen-Engagements bis zum Ende der Saison 2018 beschlossen.

Mit seinem wegweisenden Konzept – Downsizing-Turbomotor und leistungsstarke Energierückgewinnungssysteme kombiniert mit extremem Leichtbau – fungiertder fast 1000 PS starke Rennwagen als Technologieträger für zukünftige Straßensportwagen.Porsche bestätigt LMP1-Programm bis einschließlich 2018 - Foto: Dirk Fuchs/Agentur Autosport.at

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, sagte: „Der Rennsport ist ein wichtiger Teil der Markenidentität von Porsche, allerdings nicht als Selbstzweck, sondern mit einem Technologieauftrag für zukünftige Straßenfahrzeuge. Es war das revolutionäre Effizienzreglement, das uns zur Rückkehr in den Spitzenmotorsport zur Saison 2014 bewogen hat. Dass wir mit unserem ebenso innovativen wie komplexen 919 bereits 2015 als Doppelsieger in Le Mans die Kronjuwelen des Langstreckensports holen konnten, stellt der Mannschaft im Entwicklungszentrum Weissach ein hervorragendes Zeugnis aus. Der Wettbewerb auf der Rennstrecke trägt Früchte, und wir sehen weiteres Synergie-Potenzial. Deshalb verlängern wir das Programm.“

Das Reglement der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC schreibt für werkseitig eingesetzte Le-Mans-Prototypen der Klasse eins (LMP1) eine Hybridisierung vor und begrenzt die pro Runde zur Verfügung stehende Energiemenge aus Kraftstoff und Strom.

Wolfgang Hatz, Mitglied des Vorstandes, Forschung und Entwicklung, betonte: „Porsche setzt Maßstäbe in der WEC. Der über 500 PS starke Zweiliter-Vierzylinder-Turbo-Benzinmotor ist das effizienteste Triebwerk, das wir bislang gebaut haben, und unsere Energierückgewinnungssysteme sind die leistungsstärksten im gesamten Starterfeld. Kein anderer Hersteller kann bislang acht Megajoule Strom auf einer Runde in Le Mans bereitstellen. Es ist leicht zu erkennen, dass die sportliche Herausforderung unsere Ingenieure zu Höchstleistungen antreibt.“

Fritz Enzinger, Leiter LMP1, ergänzte: „Wir haben 2012 in Weissach mit einer Handvoll Leute, einem weißen Blatt Papier, großen Erwartungen und einer gehörigen Portion Mut angefangen. Ich bin sehr stolz auf diese mittlerweile 230 Mitarbeiter zählende Mannschaft und freue mich für jeden einzelnen, dass wir nun Planungssicherheit für von heute an weitere drei Weltmeisterschaften und drei Le-Mans-Einsätze haben.“

Fotos: Dirk Fuchs/Agentur Autosport.at

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