#22 Lucas Auer, Mercedes-AMG C 63 DTM, #3 Paul Di Resta, Mercedes-AMG C 63 DTM, #6 Robert Wickens, Mercedes-AMG C 63 DTMÖsterreichs DTM-Hero Lucas Auer als Zweiter zum Heimspiel am Spielberg. Nach einer Einigung der 3 Hersteller-Marken sind die Zusatzgewichte ab sofort Geschichte. Wenn der DMSB zustimmt starten alle Fahrzeuge am Spielber-Wochenende mit demselben Gewicht.


Die Spannung im DTM-Showdown 2017 mit dem vorletzten Rennwochenende am Spielberg steigt. In der heißen Phase der Saison kommt Österreichs Titelhoffnung Lucas Auer mit einem Sieg am Nürburgring und als Gesamtzweiter zu den Heimrennen an den Red Bull Ring, die bereits eine Entscheidung in der Meisterschaft bringen können. Zehntausende Fans werden von 22. bis 24.September im Herzen der Steiermark alles geben, um ihren Local Hero siegen zu sehen! Im Finale einer großartigen Motorsportsaison auf dem Red Bull Ring sorgen mit den PS-Raketen der DTM zwei hochkarätige Partnerserien für Rennaction. Drei Heimrennen bestreitet der Österreicher Ferdinand Habsburg-Lothringen in der FIA Formel-3-Europameisterschaft und im Audi Sport TT Cup erleben die Fans internationale Nachwuchstalente. Tickets für das DTM-Österreich-Gastspiel 2017 können sich Freunde rassigen Motorensounds unter www.projekt-spielberg.com/ticket-station sichern! Lucas Auer feierte in der Eifel seinen 3. SaisonsiegLucas Auer feierte in der Eifel seinen 3. Saisonsieg
Foto: Mercedes


DTM zum siebenten Mal auf dem Red Bull Ring. Eine neue Rolle nimmt die DTM 2017 auf dem Red Bull Ring ein. Die populäre Serie ist der steirischen Rennstrecke seit ihrer Eröffnung treu und hat die österreichischen Fans schon zu fast jeder Jahreszeit fasziniert. Beim siebenten Mal in Folge, von 22. bis 24. September, gibt die DTM erstmals zum krönenden motorsportlichen Abschluss am Spielberg Gas. Keine internationale Top-Rennserie gastierte öfter auf dem Red Bull Ring. Die Boliden sind 2017 noch stärker, schneller, die Rennen länger, die Fans noch näher an der Action dran.

Mit Sieg und „Niederlage“ zu den Heimrennen. Die Top 5 in der aktuellen DTM-Tabelle trennen, von Leader Matthias Ekström (SWE) bis Jamie Green (GBR), gerade einmal 23 Punkte. Ein Sieg bringt 25 Zähler und in seiner dritten DTM-Saison kämpft der Österreicher Lucas Auer mit nur neun Punkten Rückstand an zweiter Stelle um den Titel. Eine Achterbahnfahrt war das vergangene Wochenende auf dem Nürburgring für den Tiroler Mercedes-Piloten mit seinem dritten Saison-Sieg und einem punktelosen Lauf. Der Lokalmatador freut sich auf die Rennen 15 und 16 in der Heimat und weiß, dass er am Spielberg gut aufgehoben ist: „Ich fühle mich eigentlich nirgends so wohl, wie auf dem Red Bull Ring. Die Strecke und die Zuschauer sind einfach der Hammer. Wir bieten brutal harte Rennen mit vielen Überholmanövern und ich hoffe, dass wir den Fans eine gute Show mit vielen Zweikämpfen abliefern – und ich am besten mittendrin!“

Zehn verschiedene Saison-Sieger. Die Piloten bestreiten wie gewohnt zwei Rennen an einem Wochenende, seit 2017 aber sowohl am Samstag als auch am Sonntag jeweils 55 Minuten plus eine Runde. Somit verlängert sich die Renndauer um ganze zehn Minuten. An der Spitze der Meisterschaft geht es 2017 extrem eng zu. Die Leistungsdichte ist mit ganzen zehn verschiedenen Siegern in bisher 14 Rennen sehr hoch. Mercedes führt die Siegerlisten mit sechs Erfolgen vor Audi mit fünf und BMW mit drei Triumphen an. Lucas Auer hat mit drei Erfolgen die meisten Saison-Siege 2017 aller Piloten auf seinem Konto.

DTM Spielberg ActionDie DTM kommt zum 7. Mal an den Spielberg
Foto: Philip Platzer, Red Bull Content Pool
Piloten noch stärker im Mittelpunkt
. Um das Können der Fahrer noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken, wird der beidseitige Funkverkehr auf den Boxenstopp reduziert. Während des Rennens kann nur der Pilot an die Box funken, nicht umgekehrt. Der Fahrer muss taktische Entscheidungen selbst treffen und klug agieren. Mehr Möglichkeiten bietet unter anderem die freie Entscheidung, wann die Reifen gewechselt werden. Reduzierte Aerodynamik verringert den Anpressdruck der Fahrzeuge, was die Piloten ordentlich fordert. Die Fans dürfen sich von 22. bis 24. September in Österreich auf ein intensives PS-Spektakel freuen und können sich Tickets unter www.projekt-spielberg.com/ticket-station sichern.


Ab sofort keine Zusatzgewichte mehr in der DTM
Mit einer zukunftsweisenden Entscheidung haben die drei Hersteller der Tourenwagenserie DTM den Weg zur Abschaffung der umstrittenen Performance-Gewichte freigemacht. Gemeinsam mit der DTM-Organisation ITR verständigten sich Audi, BMW und Mercedes einvernehmlich darauf, die erfolgsabhängigen Ballastgewichte mit sofortiger Wirkung vollständig abzuschaffen.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) können damit bei den beiden verbleibenden Veranstaltungen der Saison am Red Bull Ring (22.-24. September) und in Hockenheim (13.-15. Oktober) alle Rennfahrzeuge mit demselben Gewicht an den Start gehen. Ballastgewichte in Abhängigkeit zur Performance eines Herstellers im Rennen würden nicht mehr verteilt werden.

„Alle Beteiligten haben die Stimmen der Fans gehört. Ich freue mich sehr, dass die Hersteller an einem Strang ziehen und im Sinne des Sports entschieden haben“, sagt der ITR-Vorsitzende Gerhard Berger und ergänzt: „Das ist ein starkes Signal für die DTM.“ Berger weiter: „Wir werden in Kürze beim DMSB einen Vorschlag einreichen. Da der DMSB bereits signalisiert hatte, einen einstimmig von ITR und Herstellern eingebrachten Vorschlag zu unterstützen, rechne ich mit der Zustimmung des Verbandes.“

Die Abschaffung des Handicap-Systems soll auch für die Jahre nach 2017 gelten. Die drei Hersteller haben zudem vereinbart, das Aerodynamik-Reglement der DTM für 2018 zu optimieren. So sollen für ausgewählte Aerodynamikbauteile standardisierte Geometrien vorgeschrieben werden.

Audi-Motorsportchef Dieter Gass: „Ich freue mich, dass die Diskussion über die Performance Gewichte endlich vom Tisch ist und der sportliche Wettkampf wieder im Vordergrund steht. Wir haben noch vier Rennen im Kampf um die Meisterschaft und jeder Hersteller ist mit mindestens einem Fahrer in den Top Vier vertreten. Es ist alles offen und wird sicherlich bis zuletzt spannend bleiben.“

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Das ist ein guter Tag für die DTM, ihre Fans und echten Motorsport. Heute gibt es nur Gewinner. Wir haben in den vergangenen Wochen mit allen Parteien intensiv nach einer Lösung gesucht und sie im Konsens gefunden. Für die kommenden Monate werden wir darauf aufbauen und die DTM fit für die Zukunft machen. Diese Plattform wird noch attraktiver - und ist für weitere Hersteller offen.“

Mercedes-AMG Motorsport DTM-Teamchef Ulrich Fritz: „Es freut uns sehr, dass wir endlich eine Einigung erzielen konnten und der Weg somit frei ist die Performance-Gewichte abzuschaffen. Damit erfüllt die DTM den Wunsch der Fans und Fahrer. Ich bin sicher, dass uns ein heißer Kampf um den Titel bevorsteht. Darauf freuen wir uns jetzt umso mehr, dass die Diskussionen über die Gewichte endlich ein Ende haben und der Sport wieder stärker im Fokus steht.“

Formel 3 und Audi Sport TT Cup.
Rad an Rad mit klingenden Namen wie Mick Schumacher, Pedro Piquet oder Harrison Newey kämpft Ferdinand Habsburg-Lothringen in der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Alle drei lässt er in der Tabelle mit einem starken 7. Platz hinter sich. Einen Saison-Sieg hat der Österreicher bereits in der Tasche und mindestens eine der drei Chancen auf dem Red Bull Ring möchte er für einen Heim-Triumph nutzen. Die zweite Partnerserie des DTM-Wochenendes 2017 ist der Audi Sport TT Cup. Permanente Startplätze sind mit 16 Fahrern von drei Kontinenten aus elf Nationen besetzt. Internationale Nachwuchsfahrer können sich, teils neben prominenten Gaststartern, für eine weitere Karriere empfehlen.

Besucher sind noch näher am DTM-Geschehen.
Fans können mit exklusiven Fahrerlagertickets in drei
Boxen – einer je Hersteller – miterleben, wie an den Boliden geschraubt, das Setup verfeinert und Taktiken festgelegt werden. Zudem können Besucher jeweils am Samstag- und Sonntagmorgen an einem Pitwalk teilnehmen und die Boxenstopp-Trainings hautnah verfolgen. Am Samstagabend gibt es eine weitere Möglichkeit, durch die Boxengasse zu spazieren und im Fan-Village ist für beste Unterhaltung gesorgt.

Live bei ServusTV.
Das DTM-Österreich-Gastspiel 2017 wird bei ServusTV live übertragen. Das Samstags-Rennen können Fans am 23. September ab 14:50 Uhr mit dem Experten Mathias Lauda verfolgen. Am Sonntag, 24. September, tauchen die Zuseher mit der Motorsport-Legende Hans-Joachim Stuck ab 15:00 Uhr in die DTM ein. Beide Male kommentiert Andreas Gröbl die Live-Sendungen und Patricia Kaiser bietet als Reporterin Einblicke hinter die Kulissen.

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