FacebookShare on Google+

Werbung...

Volle Starterfelder verspricht die 13. Saison des Suzuki Cups - Foto: Michael Jurtin/Agentur Autosport.atMit den beiden Rennen anlässlich des FIA World Sporting Car Championship WM Laufes der WTTC auf dem Slovakiaring (15. bis 17. April) startet der Suzuki Cup Austria seine bereits dreizehnte Saison. Insgesamt stehen 12 Saisonrennen auf dem Programm.

Man fährt wieder gemeinsam mit den Suzuki-Freunden aus Ungarn, damit zählen diese Bewerbe auch zum Suzuki Cup Europe.

Erste Station ist also die ultraschnelle Strecke auf dem Slovakiaring. Für die Fahrer bedeutet dieser Rundkurs eine „Marathonstrecke“ im wahrsten Sinne des Wortes. Der hochmoderne Kurs in Orechová Poton, rund 40 Kilometer südlich von Bratislava und 120 Kilometer östlich von Wien entfernt, gilt mit einer Streckenlänge von 5,9 Kilometern nämlich als eine der längsten Rennstrecken Europas.

Schon im vergangenen Jahr war der Suzuki Cup Europe als Supportrace im Rahmen der WTTC in der Slowakei  im Einsatz. Dabei konnten die heimischen Fahrer und die Nachbarn aus Ungarn sowohl den Veranstaltern als auch den Vertretern der FIA-Serie spannende und äußerst dramatische Rennen abliefern, die nun auch heuer zu einem weiteren Antreten  geführt haben. Max Wimmer und 3 weitere Piloten bilden das Team WimmerWerk<br>Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.azMax Wimmer und 3 weitere Piloten bilden das Team WimmerWerk
Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.az


Da es das erste Rennwochenende 2016  ist wollen wir die heimischen Starter etwas näher präsentieren:

Thomas Berger (SUI), der Schweizer mit der weitesten Anreise im Starterfeld: „Im letzten Jahr hatte ich auf dem Red Bull Ring einen heftigen Abflug. Dadurch konnte ich bei fünf Rennen nicht an den Start gehen. Erst beim Saisonfinale war ich wieder dabei. Da es damals nichts mehr zu gewinnen gab, habe ich nur versucht, mich wieder an das Renngeschehen zu gewöhnen und dabei Spaß zu haben. Dies ist mir bestens gelungen. Für heuer habe ich mir aber schon vorgenommen, wieder voll anzugreifen und Podiumsplätze zu erreichen.“

Max Hofer (NÖ): „Als absoluter Neuling werde ich voraussichtlich nur bei den ersten beiden Rennwochenenden dabei sein und betrachte diese Einsätze als reines Testprogramm, um mich an den Rundstreckensport zu gewöhnen. Der Grund dafür ist, ich bin heuer erstmals im Audi TT Cup unterwegs und brauche entsprechende Rennerfahrung. Die bisherigen Testfahrten im Suzuki auf dem Pannoniaring unter der Anleitung von Roland Dorfner waren für mich sehr lehrreich. Ich freue mich schon auf den Auftakt in der Slowakei.“

Christoph Zellhofer (NÖ): „Da ich heuer sowohl mit dem Suzuki auf der Rundstrecke als auch im Rallyesport im Einsatz bin, muss ich versuchen, gleich bei den ersten beiden Rennen auf dem Slovakiaring sehr gute Ergebnisse herauszufahren. Denn auf dem Red Bull Ring und auf dem Pannoniaring verliere ich durch Rallyeeinsätze jeweils ein Rundstreckenrennen. Aber als zweifacher Cupsieger heißt mein Anspruch natürlich trotzdem, den dritten Titel zu holen.“

Max Zellhofer (NÖ): „Meine Rolle im Cup ist wieder klar definiert. Ich werde als „driving captain“ versuchen, dass in unserem Starterfeld die Fairness im Vordergrund steht und dass die vorgegebenen Regeln auch möglichst von allen Fahrern auch eingehalten werden. Ansonsten freue ich mich dass es wieder gelungen ist, ein sehr attraktives Teilnehmerfeld auf die Beine zu stellen und wir so in eine hoffentlich erfolgreiche dreizehnte Saison hineingehen können.“

Ist auch 2016 wieder vor reichlich Action gesorgt wenn der Suzuki Cup im Rahmen des P9 Race Weekends Salzburgring startet ?<br>Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.atIst auch 2016 wieder vor reichlich Action gesorgt wenn der Suzuki Cup im Rahmen des P9 Race Weekends Salzburgring startet ?
Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.at
Lukas Puchinger (OÖ): „Aus zeitlich beruflichen Gründen ist es mir heuer leider nicht möglich, meinen Vizemeister-Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen bzw. zu verbessern. Ich kann nur bei drei Rennwochenenden an den Start gehen und habe mir dafür den Pannoniaring, den Hungaroring und Brünn ausgesucht. Das tut mir natürlich sehr leid, da ich im letzten Jahr ein Rennen gewinnen konnte und mich gut in Form fühle. Aber der Beruf geht einfach vor. Trotzdem werde ich natürlich versuchen, bei den Rennen für mich bestmögliche Resultate herauszuholen. Rein sportlich werde ich mich aber immer dann etwas zurücknehmen, wenn meine Kollegen um wichtige Meisterschaftspunkte fahren, das ist einfach ein Gebot der Fairness.“

Dr. Peter Gross (W): „Im vergangenen Jahr habe ich mich aktiv beim letzten Rennen auf dem Red Bull Ring beteiligt. Nachdem ich bis dahin immer hobbymäßig unterwegs war, wollte ich es einmal in einem echten Renneinsatz ganz genau wissen. Dieser Start hat mir riesigen Spaß bereitet, daher werde ich heuer eine volle Saison bestreiten. Mit der ganzen Suzuki-Truppe habe ich gute Erfahrungen gemacht, es sind nette Leute, daher freue ich mich auf  die heurige Saison. Sportlich habe ich mir vorgenommen, den Abstand zur Spitze zu verringern.“

Peter Eibisberger (Stmk): „Max Zellhofer wird mir für heuer ein neues Auto zur Verfügung stellen. Damit werde ich die gesamte Saison bestreiten. Das einzige kleine Problem ist für mich, ich kenne noch nicht alle Strecken wie z.B. den Slovakia- und den Pannoniaring. Bei meiner Suzuki-Premiere vor zwei Jahren bin ich zweimal aufs Stockerl gefahren, da war ich selber überrascht. Diese Platzierungen wären heuer auch schön, aber zu viel Druck möchte ich mir nicht machen, sondern nur von Rennen zu Rennen denken.“

Max Wimmer (W): „Ich werde mit einem Vorjahreswagen an den Start gehen. Daher werde ich für meine Teamkollegen des neu gegründeten Teams WimmerWerk so gut es geht Schützenhilfe leisten. Trotzdem bin ich natürlich selbst auch an guten Resultaten interessiert. Dies schon deshalb, weil ich in der letzten Saison auf Suzuki  das Abschlussrennen auf dem Red Bull Ring gewinnen konnte und einmal Zweiter wurde.“

Marcel Krailler (W): „Nachdem ich vorher im Kartsport unterwegs war, ist diese volle Saison für mein Team WimmerWerk mein erstes Antreten in einem Markenpokal. Im vergangenen Jahr bin ich schon bei zwei Rennen dabei gewesen, um ganz einfach die Abläufe im Renngeschehen kennen zu lernen. Sportlich gesehen lasse ich alles auf mich zukommen, aber mein Ehrgeiz ist vorhanden und sollte mich im Laufe der Saison ins vordere Feld im Suzuki-Cup führen.“  

Stefan Artner (NÖ): „Ich war bis jetzt motorsportlich recht erfolgreich im Kartsport unterwegs. Heuer habe ich mich aber entschlossen, in einem Tourenwagen für das Team WimmerWerk zu starten. Normalerweise wechseln die Kartfahrer in den Formelsport, bei mir ist es umgekehrt, ich bevorzuge den Tourenwagen. Unser Team hat gemeinsam auf verschiedenen Strecken getestet, dabei war ich mit meinen Zeiten recht zufrieden. Genaueres wird man aber erst beim Saisonbeginn auf dem Slovakiaring sehen.“

Günther Wiesmeier (OÖ): „Ich war früher schon einige Jahre im Suzuki-Cup unterwegs. Dann gab es dort eine Pause. Jetzt habe ich mit dem Team WimmerWerk eine Truppe gefunden, die das Auto technisch bestens vorbereitet, deshalb kann ich mich ausschließlich auf das Fahren konzentrieren. Wir haben eine junge Mannschaft, ich bin dort der absolute Senior aber, auch mit viel Erfahrung. Das Wichtigste für mich ist der Spaßfaktor, und der war schon bei den erfolgreichen Tests gegeben.“

Michael Kittel (NÖ): „Am Beginn meiner Motorportkarriere stand der Kartsport, den ich zehn Jahre ausgeübt habe. Dann gab es eine zehnjährige Pause und danach wieder Kartsport. Im Jahr 2013 bin ich dort in der schweren Klasse Staatsmeister geworden. Ein Rennfahrerkollege hat mich dann zum Suzuki-Cup gebracht. Nach einigen Testfahrten konnte ich feststellen, dass der Wechsel vom Kart in einen Tourenwagen natürlich viele Änderungen mit sich bringt. Das Handling und das ganze Umfeld sind neu, aber mein Team von Alexander Schiessling und ich konnten bei den Testfahrten feststellen, dass wir einen guten Speed fahren können. Nach den ersten beiden Rennen auf dem Slovakiaring werden wir sehen, wo wir wirklich stehen.“

Anton Bauer (DEU): „Zum Motorsport bin ich über meinen Sohn, der Kartrennen fährt, gekommen. Ich wollte ganz einfach einmal sehen, wie so ein Tourenwagenrennen abläuft und habe voriges Jahr bei den beiden Suzuki-Rennen auf dem Salzburgring teilgenommen. Dabei habe ich zwei siebente Plätze erreicht und dadurch die Entscheidung getroffen, mich heuer am Cup zu beteiligen. Als echter Rookie erwarte ich mir eine schöne Saison, tolle Rennen, wenige Unfälle mit Feindberührung, trotzdem aber viele vordere Platzierungen.“ 

Keijo Keke Platzer (Stmk): „Noch etwas unsicher ist für mich das Antreten im heurigen Cup-Bewerb. Es gibt ein Auto im Team von Alexander Schiessling, aber noch kämpfe ich darum, die dafür notwendigen finanziellen Mittel aufzubringen. Geplant ist eine ganze Saison, also auch mit den Eröffnungsrennen auf dem Slovakiaring. Ich kann nur hoffen und mir selber die Daumen drücken, dass alles noch rechtzeitig klappt. Schließlich bin ich im letzten Jahr Dritter in der Gesamtwertung geworden.“ Jürgen Norbert Fux startet heuer die Aktion "Drive for Emilie"<br>Foto: Agentur Autosport.atJürgen Norbert Fux startet heuer die Aktion "Drive for Emilie"
Foto: Agentur Autosport.at


Jürgen Norbert Fux (Sbg), der bekannte Salzburger Künstler ist wieder mit einer Charity Aktion in Verbindung zu bringen. Nachdem er im letzten Jahr mit der erfolgreichen Aktion „Drive for Angelina“ für  Aufmerksamkeit sorgte, unterstützt er diesmal wieder ein schwer behindertes Kind aus Golling, das im Rollstuhl sitzt - unter dem Aktionsmotto „Drive für Emilie“. „Ich werde diesmal die ganze Saison mit einem brandneuen Auto fahren. Man kann sagen, dass ich eigentlich als Werksfahrer unterwegs sein werde, ist dieser Einsatz doch unter Kooperation von Zellhofer Motorsport, Suzuki Austria und dem Rotaryclub Golling zustande gekommen. Ich selbst bereite mich intensiv auf diese Aufgabe vor, habe acht Kilogramm abgenommen und werde vom bekannten Sporttherapeuten Erwin Göllner vorbereitet. Dieser besitzt auch einen Fahrsimulator, mit dem ich mich auch fahrerisch auf die kommenden Aufgaben vorbereiten kann. Dies ist deshalb besonders wichtig, weil ich den Slovakiaring überhaupt nicht kenne.“

Fotos: Agentur Autosport.at

Copyright © 1998 - 2018 Agentur Autosport.at 
Der Inhalt dieser Seite unterliegt, soweit nicht anders vermerkt, dem Copyright der Agentur Autosport.at. Texte, Bilder, Grafiken sowie alle weiteren Inhalte dieser Seite dürfen, weder im Ganzen noch teilweise, ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung vervielfältigt, verändert, weitergeleitet, lizenziert oder veröffentlicht werden.


Impressum - Datenschutz - Cookie Policy

Zum Seitenanfang