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  • Saisonhalbzeit beim „halben Heimrennen“ am Nürburgring für TB Renauer Motorsport

Seit der spektakulären Oval-Premiere in der „Salatschüssel“ von Tours in Frankreich sind gerade einmal ein paar Tage vergangen, schon steht für das Team TB Renauer Motorsport das nächste Highlight auf dem Programm: Am kommenden Wochenende geht es für die niederösterreichische Mannschaft an den legendären Nürburgring. Im Rahmen der Truck Europameisterschaft findet in der Eifel das bereits vierte Saisonrennen der NASCAR Whelen Euro Series 2014 statt. Die Vorfreude ist groß – schließlich läuten die „Nürburgring 200“ nicht nur die zweite Hälfte der europäischen NASCAR-Saison ein, für die beiden rot-weiß-roten Piloten sind die Rennen zudem ein halbes Heimspiel.

Der Nürburgring. Schauplatz legendärer Rennen. Ob Formel 1, DTM oder die 24 Stunden – hier wurde und wird Motorsport-Geschichte geschrieben. Ein weiteres, außergewöhnliches Kapitel kommt in wenigen Tagen dazu, wenn das Feld der drei Dutzend NASCAR-Boliden mit ihren 5,7-Liter V8-Motoren die Grand Prix Strecke in der Eifel zum Erbeben bringen wird. Wenn die NASCAR Whelen Euro Series am kommenden Wochenende ihr einziges Gastspiel im deutschsprachigen Raum absolviert, ist ein österreichisches Team mittendrin statt nur dabei: TB Renauer Motorsport aus dem niederösterreichischen Neunkirchen.

Saisonhalbzeit beim „halben Heimrennen“ am Nürburgring für TB Renauer Motorsport - Foto: Nicole Loewy

„Seit feststand, dass wir die gesamte Saison in der europäischen NASCAR-Serie bestreiten werden, haben wir uns auf die Rennen am Nürburgring gefreut“, verrät Teamchef Sepp Renauer im Vorfeld des „halben Heimrennens“. „Der Nürburgring ist für sich genommen schon ein Highlight, doch NASCAR in Kombination mit dem Truck Grand Prix sollte für eine tolle Kulisse und super Stimmung bei den Fans sorgen.“

Die Motivation bei den beiden Renauer-Piloten ist dementsprechend groß: Sowohl der 27-jährige Dominic Tiroch, als auch der 24-jährige Philipp Lietz wollen an die Erfolge der vergangenen Rennen anschließen bzw. ihrer Rennstatistik den ein- oder anderen Spitzenplatz hinzufügen. ELITE-2-Fahrer Philipp Lietz – der jüngere Bruder von Porsche-Werkspilot und Le Mans-Klassensieger Richard – liegt aktuell sowohl in der Gesamtwertung der ELITE-Meisterschaft, als auch bei den Rookie-Fahreren auf dem hervorragenden dritten Rang. Auch Dominic Tiroch, der Sohn des bekannten Airbrush-Künstlers Knut Tiroch, darf mit Rang drei in der Challenger-Trophy der extrem hart umkämpften ELITE 1-Meisterschaft absolut zufrieden sein. Wer den ehrgeizigen Petrolhead aus Tribuswinkel/Oeynhausen kennt, weiß: Der will mehr!

„Die bisherigen Rennen, vor allem jene auf dem 750-Meter-Oval in Frankreich, sind ja äußerst spektakulär, teils sogar etwas turbulent verlaufen“, zieht Teamchef Sepp Renauer Zwischenbilanz. „Wir haben bis dato extrem viel gelernt, vor allem, dass es im NASCAR darum geht, das Auto heil über die Distanz zu bringen. Allen voran Dominic hatte in der bisherigen Saison ja alles Pech der Welt und wurde gleich mehrmals schuldlos abgeschossen. Bleibt zu hoffen, dass sich das Glück in der restlichen Saison etwas ausgleicht.“

Wenn der 450 PS starke NASCAR Ford-Mustang am Nürburgring in Aktion tritt, ist eine der Schlüsselfiguren natürlich wieder mit von der Partie: Florian Renauer. Als sogenannter „Spotter“ steht er über Funk ständig mit den Fahrern in Kontakt und gibt ihnen wichtige Infos übers Renngeschehen, die über Sieg und Niederlage entscheiden können. „Florian macht bis dato einen hervorragenden Job, man merkt, dass er als aktiver Rennfahrer ein super Gespür für das Renngeschehen zu lesen“, ist Sepp Renauer mehr als zufrieden mit der Leistung seines Sohnes.

Am Freitag, dem 18. Juli, stehen am Nürburgring die freien Trainings sowie die Qualifyings auf dem Programm. Am Samstag, de 19. Juli startet Dominic Tiroch um 11.25 Uhr ins erste Rennen der ELITE 1. Um 16.05 Uhr folgt dann Philipp Lietz im Rennen der ELITE 2. Am Sonntag folgen dann die jeweils zweiten Rennen: Start der ELITE 1: 10.05 Uhr, Start der ELITE 2: 14.00 Uhr.

Foto: Nicole Loewy

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