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Sicheres Fahren bei jeder Wetterlage, der Reifen und sein Profil!Unser heutiger Technik-Tipp dreht sich rund um Sicheres Fahren bei jeder Wetterlage, der Reifen und sein Profil - Gummi, die bioelastische Allzweckwaffe.

Im Großstadtdschungel der Fahrzeugsicherheit ist der Reifen eines der Fahrzeugteile, welches einer besonderen Aufmerksamkeit bedarf. Die Unterscheidung zwischen Sommer-, Winter- und Allwetterreifen ist situationsabhängig überlebenswichtig, um ein verkehrssicheres Fahren bei jeder Wetterlage zu garantieren. Dazu werden Reifen, wie alle anderen straßentauglichen Gebrauchsgegenstände, auf Herz und Nieren getestet und die Belastungs- sowie Materialverschleißgrenzen in dafür vorgesehenen Prüflaboren überprüft. Neben der ABE-Typenkennzeichnung des Kraftfahrtbundesamtes, ein Genehmigungszeichen, dass die vorliegende Einrichtung den technischen Mindestanforderungen entspricht, wird das Fahrzeugteil stets durch eine dreiperiodische Wellenlinie oder die Buchstabenabfolge KBA gesetzlich gekennzeichnet.

Die Betriebserlaubnis zum Fahren oder die Verwendung eines Fahrzeugteils deckt sich somit mit den nationalen Verkehrssicherheitsvorschriften und wird nur einmal zugeteilt. Entsprechend ihrer jahreszeitlichen Laufleistung können sich Reifen, wie Sie zum Beispiel auf der Seite oponeo.at vorzufinden sind, beträchtlich voneinander unterscheiden. Der weltweit größte Reifenhersteller ist die Bridgestone Corporation mit Hauptsitz in Tokio, Japan. Dieser Hersteller ist führend im Bereich der Gummiverarbeitung. Die Reifenhersteller Michelin Group aus Clermont-Ferrand in Frankreich sowie die Goodyear Tire & Rubber Co. aus Akron in den USA belegen die weiteren Plätze der umsatzstärksten Unternehmen in der Reifenherstellung.

Gummi, die bioelastische Allzweckwaffe gegen den Abrieb!

Das Wort Gummi, was nichts anderes als „zurückgehen“ laut seiner Sprachherkunft bedeutet, ist keineswegs mit dem zähen Pflanzensaft vergleichbar, der beim Verletzen der Pflanzenoberfläche aus dem Gewebe heraustritt. Vielmehr ist dieses sogenannte Exsudat eher zäh beziehungsweise in seiner Fluidität abhängig von den organischen Inhaltsstoffen. Das Pflanzenextrakt ist somit oftmals ein Substanzgemisch aus Gummi und Harz. Gummi, die bioelastische Allzweckwaffe gegen den Abrieb!Gummi, die bioelastische Allzweckwaffe gegen den Abrieb!
Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.at


Im Gegensatz dazu werden in der Technik die Vulkanisate der thermoplastischen Naturkautschuke oder Synthesekautschuke als Gummi bezeichnet. Die 1839 von Charles Goodyear entwickelte Methode nutzt dazu Schwefel. Dazu wird der aus dem Milchsaft Latex gewonnene gummiartige Stoff aus den Kautschukpflanzen, von denen es viele verschiedene Arten gibt, mit Schwefel oder schwefelartigen Verbindungen versetzt und unter Verwendung von Katalysatoren bei Temperaturen von 120 – 180 °C erhitzt. Die teilweise plastischen Eigenschaften des Kautschuks gehen dabei verloren und werden in einen dauerelastischen Zustand überführt. Das heißt, der so entstandene Gummi kehrt nach mechanischer Einwirkung immer wieder in seine Ausgangslage zurück. Neben dem Schwefel können auch Metalloxide, Strahlung oder andere Zusätze zur Gummiherstellung verwendet werden, deren Rezepturen jedoch ein streng gehütetes Geheimnis der Hersteller bleibt.

Drag Race, Sommerreifen und heiße Gefühle!

Wer einmal so richtig Dampf ablassen will und damit keinen Gesetzesvertreter auf den Schlips treten möchte, ist bei einer Drag Race Challenge genau an der richtigen Adresse. Die Reifenhersteller können sich sozusagen freuen, werden ihre Reifen hier mittels Dauerbelastung und dröhnendem Sound an die Belastungsgrenze geführt.

Dabei handelt es sich bei dem Drag Race um eine Motorsportveranstaltung, die unter dem Namen Dragsterrennen oder Beschleunigungsrennen bekannt sein dürfte. Dazu werden sogenannte Dragster oder Drag Bikes mit mehreren Tausend PS starken Motoren entweder auf einer Achtelmeile (201,13 Meter) oder auf einer Viertelmeile (402,34 Meter) beschleunigt und an ihre Grenzen geführt. Bekannt wurde diese Art von Autorennen nicht zuletzt durch Hollywoodklassiker, allen voran dem Film „… denn sie wissen nicht, was sie tun“. Neuerer Adaptation dieser Fahrzeugtuning Liebhaberei sind die Filme rundum das Franchise „The Fast and the Furious“. Interessanterweise starben die Hauptdarsteller der zuvor genannten Filme - James Dean und Paul Walker - beide bei einem Autounfall.

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