• Spitzenreiter ist weiter Waldegard, Blomqvist durch tolle Bestzeit jetzt Zweiter
  • Pointinger/ Nölscher mit Gesamtrang 18 weiter auf dem Vormarsch
  • Mittwoch war für die beiden Österreicher ein ereignisreicher Tag in Kenya
Am Beginn leider die tägliche Korrektur zum Vortag. Das Duo Pointinger/ Nölscher endete am dritten Tag nicht auf Platz 22, sondern auf Rang 20. Dies durch das späte Hinzurechnen von Strafzeiten bei anderen Mitbewerbern.

Der heutige vierte Tag führte von Naivasha über Kajiado nach Ol Tukai, Amboseli Lodge, ganz in der Nähe der Grenze zwischen Kenya und Tansania. Es war eine lange Etappe mit drei Sonderprüfungen die über 245 Kilometer führten, eine davon, die letzte des Tages, wies alleine 131 Kilometer auf.

Und diese Prüfung beherrschte der Schwede Stig Blomqvist. Er fuhr überragende Bestzeit und katapultierte sich durch zwei zweite Ränge damit in der Gesamtwertung vom vierten auf den 2. Platz. In Führung weiterhin Björn Waldegard, der seine große Routine in Kenya total ausspielen kann.

Der heutige Tag verlief für die Österreicher Josef Pointinger/ Wolfgang Nölscher nicht gerade einfach. Pointinger hatte einiges zu tun: „ Vor der ersten Prüfung hatten wir Zündaussetzer und haben dabei einige Zeit verloren. Dann haben wir vor der zweiten Sonderprüfung die Kerzen getauscht, was sich sehr positiv ausgewirkt hat. Als der Wagen wieder sehr gut lief, gerieten wir in eine Kuhherde, denen unser Ford Escort völlig egal war. Auf der letzten Prüfung kam uns dann noch ein privater PKW entgegen, auch das war eine sehr haarige Situation für uns, es ist sich gerade noch ausgegangen.“

Co-Pilot Wolfgang Nölscher hatte noch eine Erklärung „ Heute war die Rallye viel schneller als in den Vortagen, für unseren betagten Wagen schon fast zu schnell. Die dritte Prüfung ist uns trotz des entgegenkommenden Autos recht gut gelungen. Nach dem 31. Platz am ersten Tag sind wir mit Rang 18 schon ganz zufrieden. Die Rallye geht noch über vier Tage, da ist noch viel möglich.“

Morgen Donnerstag ist Ruhetag. Die Teams können in der Amboseli Serena Lodge etwas Kraft tanken und sich mit den Servicecrews, etwas um die bisher schwer geprüften Autos kümmern.

Stand in der Gesamtwertung nach dem vierten Tag:
01 Björn Waldegard/ Mathias Waldegard S Ford Escort 07:32:31
02 Stig Blomqvist/Ana Goni S/YV Ford Escort 07:42:05
03 Frederic Dor/ Didier Breton F Porsche 911 07:44,35
04 Gerard Marcy/ Alain Lopes B Porsche 911 07:59:22
05 Geoff Fielding/ Preston Ayres GB Porsche 911 08:17:48
18 Josef Pointinger/ Wolfgang Nölscher A Ford Escort 09:42:00

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