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• Meilensteine in Design und Technik
• Bremen Classic Motorshow zeigt Schönheiten auf zwei und vier Rädern
• Sonderschau "Borgward-Rennsport" - eine Hommage an die 100-Jährige Tradition

Design und Technik - Mit diesen Schwerpunkten hat sich die Bremen Classic Motorshow als drittgrößte Oldtimer-Messe in Deutschland etabliert. Vom 3. bis 5. Februar werden in den Bremer Messehallen über 500 Aussteller aus acht Nationen erwartet. Neben Ausstellung und Verkauf von Oldtimern und historischen Motorrädern wird es Clubpräsentationen, eine Motorrad-Auktion und den Teilemarkt geben - außerdem ein umfangreiches Programm und natürlich Sonderschauen, die zum dem Charakter der Veranstaltung passen: "Neumann-Neander" und "Borgward-Rennsport" sind Themen, die in dieser Form noch nie präsentiert wurden. Gezeigt werden ausgesprochene Raritäten, die in Design und Technik einst Maßstäbe gesetzt haben.


Ein Highlight: Opel Motoclub 500 – Supersport, Baujahr 1929, obs/Messe Bremen

So zum Beispiel in der Sonderschau "Borgward-Rennsport" - eine Hommage an die 100-Jährige Tradition Bremens als Stadt, in der der Automobilbau immer eine große Rolle spielte. Dass das Autowerk
Borgward in den 50er Jahren mit verschiedenen 1,5 Liter-Wagen, den sogenannten "Silberpfeilen", erfolgreich an internationalen Rennsportveranstaltungen an den Start ging, dürfte so manchen Oldtimerfan erstaunen. Von den vermutlich zwölf gebauten Fahrzeugen haben nur drei Wagen die Zeit überlebt - und die sind während der drei Messetage in Bremen erstmals wieder gemeinsam zu sehen, ebenso wie ein Borgward-Le-Man-Coupés. Außerdem: Der Schumi der 50er, Hans Herrmann, Werksfahrer bei Borgward, wird vor Ort sein und erzählen können, wie es damals auf den Pisten zuging.

Ernst Neumann-Neanders Fahrmaschinen gehören ebenfalls zu den begehrten Raritäten. Thomas Trapp, Neumann-Neander-Spezialist und seit zwei Jahrzehnten Restaurator von Fahrzeugen mit dem Neander-Logo, zeigt ausgewählte Raritäten des umtriebigen Tüftlers. Dessen Motorrad-Konstruktionen sind technisch wie formal von eigenwilligem Reiz. Der Autodidakt Neumann-Neander, mehr Künstler als Fabrikant, konstruierte 1923 ein "Volksmotorrad". 1926 ließ er sich mit einer kleinen Fabrik im rheinischen Düren nieder und schuf dort neben seinen Leichträdern ein markantes Pressblechchassis für große Einbaumotoren. In diesem Fahrgestell fanden sich viele neue Ideen wie der Büffeltank, den per Luftdruck einstellbaren Pfannensattel oder die Pendelgabel. Die Fahrgestelle waren nicht lackiert, sondern cadmiert - mit den roten Leder- oder Gummiteilen ergab dies ein nicht alltägliches Bild. Die teure, handwerkliche Fertigung ließ den Käuferkreis für diese Art von Konfektionsmaschinen stets klein bleiben.

Die Bremen Classic Motorshow 2006 vom 3. bis zum 5. Februar in der Messe Bremen ist an folgenden Tagen geöffnet: Am Freitag, 3. Februar von 13 bis 20 Uhr, am Sonnabend, 4. Februar von 9 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 5. Februar von 9 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 12 Euro, für Clubmitglieder 9 Euro. Mehr Infos und Fotos unter http://www.classicmotorshow.de (Quelle: OTS)

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