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  • Nach langer Winterpause fand an den Osterfeiertagen das erste Rennen zur Internationalen Deutschen Meisterschaft statt
Zahlreiche Fans strömten auf die durchaus technisch anspruchsvolle Strecke im Saarland. Das Wetter war hervorragend und die Motivation, nach meiner Verletzungspause, groß.

Training:
Das erste Training begann nicht wie geplant. Bereits im Vorstart lief mein Motorrad nicht gut. In der ersten Runde verlor mein Motor das Leben und sprang das ganze Training auch nicht mehr an.

Im zweiten Training haben wir den Fehler (eingeklemmter Schlauch aus dem Vergaser) behoben. Sofort kam ich in meinen Rhythmus und konnte ein gutes Setting heraus fahren.

Quali:
Das Zeittraining begann ich ganz locker. Zur Halbzeit der Quali erhöhte ich allmählich das Tempo. Mit einer guten Runde konnte ich mich auf die siebte Position setzen. Nach einigen Änderungen in der Box probierte ich es erneut. Zwei Runden locker, dann Angriff. Mit einer Bombenzeit katapultierte ich mich auf den dritten Platz und in die erste Startreihe. Diese Position gab ich auch bis zum Ende nicht mehr her.
Dieses Ergebnis war ziemlich gut, denn vor mir sind „nur“ der amtierende Welt- und Vizeweltmeister. Hinter mir der deutsche- und amerikanische Meister Künzel!

1. Bernd Hiemer GER
2. Jerome Girodau F
3. René Esterbauer A
4. Jürgen Künzel D

1. Lauf:
Mein Start aus der ersten Reihe war nicht der beste. In der zweiten Kurve kam ich ein wenig von der Ideallinie ab und fuhr in voller Schräglage mit meinem Vorderrad über einen Ölfleck. Ich musste zu Boden und meine Träume vom Podest flogen auch gleich mit. Sofort auf und der Meute hinterher. Ich kam bis zum Elftplazierten, doch dem passte mein Überholvorgang gar nicht und machte mir die „Türe“ zu. Leider fuhr er auf mein Vorderrad und ich stürzte wieder. Im Ziel war ich dann nur an der enttäuschenden 22igsten Position.

2. Lauf.
Im zweiten Lauf konnte ich meine dritte Startposition wieder nicht verteidigen. Als Sechster pendelte ich mich ein. Mitte der Renndistanz bekam ich wie im ersten Lauf Probleme mit meinen Unterarmen. Sie verkrampften sich total und ich musste mein Tempo drosseln. Trotzdem attackierte ich den vor mir liegenden Tschechen Petr Vorlicek. Ich war schon fast an ihm vorbei, dann attackierte er zurück, ich musste ausweichen und mir rutschte das Vorderrad im Off-Road weg. Sofort sprang ich wieder auf meine KTM und beendete das Rennen an der achten Position.

Sieger wurde im zweiten Lauf Girodau vor Hiemer und Künzel.

Dieses erste Rennwochenende war für mich nicht das beste. Trotzdem bin ich sehr froh, dass ich mit meinem Fuß keine großen Probleme mehr habe. Der Rennspeed passt auch sehr gut, denn ich konnte mit meinen Rennrunden mit den Besten mithalten.

Jetzt heißt es verstärkt an meinen Schwächen arbeiten. Zwei Wochen habe ich noch Zeit bis zum ersten Lauf der Österreichischen Meisterschaft in Wildenau am 21./22. April 07. Ich bin sehr zuversichtlich bis dahin meine Defizite behoben zu haben um konstant um den Sieg mit kämpfen zu können!

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