Facebook

220619 SOEM3 03 GU 1158clNoch höhere Starterzahlen als 2021 werden beim erstmals von der durch JWR durchgeführten Slalom-ÖM-Doppelpack in Melk erwartet, auch dank dem OÖ-Cup

Im Vorjahr nahmen bei der ersten Doppelveranstaltung der Slalom-ÖM am Wachau-Ring jeweils über 115 Fahrerinnen und Fahrer den schnellen Kurs in Sichtweite des berühmten Barockschlosses unter die Räder. Wenn am 9. Und 10.Juli der Läufe vier und fünf ausgetragen werden, kann man durchaus erwarten, dass diese Starterzahlen sogar noch übertroffen werden.

Zum einen zeigen sich die Nennlisten bereits jetzt gut gefüllt, zum anderen ist mit dem internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cup 2022 wieder Landes-Cup mit an Bord der zusätzliche Teilnehmer anlocken wird. Jürgen Weiss vom Veranstalter JW-Racing und Christian Kellermayr vom OÖ-Cup arbeiten schon seit Wochen im Hintergrund um den großen Erfolg der vorangegangenen Veranstaltungen zu wiederholen. Um maximalen Fahrspaß zu garantieren wird wieder auf zwei verschiedenen Strecken gefahren, einmal im und einmal gegen den Uhrzeigersinn. 220619 SOEM3 07 GU 2069clDie Slalom-ÖM erwartet einen neuen Starterrekord für den Doppelpack in Melk
Foto: Govinda Ullram / Agentur Autosport.at

Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die schon am Freitag anreisen bieten Veranstalter und AMF die Gelegenheit von 17.00 bis 19.00 Uhr die administrative und technische Abnahme zu erledigen. Autosport.at wird an beiden Tagen als Foto-Partner der ÖM selbstverständlich live dabei sein. Am Sonntag Vormittag ist Crew-Chief Dirk Hartung im Fahrerlager unterwegs um mit dem ein oder anderen Piloten und Teams über die 2023er-Kalender zu sprechen.

Aus dem sportlichen Blikwinkel, wo es höchste Zeit wird neben den aktuellen ÖM-Punkteständen einmal die Wertung der schnellen Damen, die mittlerweile der männlichen Konkurrenz ordentlich Paroli bieten etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. War noch vor wenigen Jahren meist nur vereinzelt eine Dame am Start so hat sich das Blatt mittlerweile deutlich gewendet und in der Saison 2022 haben nach drei Läufen bereits acht Fahrerinnen gepunktet. In Führung liegen die beiden Salzburgerinnen Petra Ebner und Maria Perwein die beide in der Zwischenwertung ihrer jeweiligen Klassen mit Rang drei ebenfalls voll auf Podiumskurs liegen. Auf Rang drei folgt die Steirerin Sabine Reinthaler als punktebeste aus der Gruppe Street, mit Gesamtrang vier nach drei Läufen in der Klasse Street LG2 liegt aber auch für sie ein Stockerlplatz am Jahresende in Griffweite. Platz vier hält Jungtalent Tiffany Sieghartner vor Monika Stachl, Bettina Forster, Celine Ofner und Sabine Stern. Bettina Forster führt dabei die Sammelklasse der Gruppe Histo sogar an.  
 
In der Gruppe Street war Markus Huber im Verlauf der bisherigen Saison ein Klasse für sich und liegt souverän in Front. Markus Rötzer konnte sich in der Divisionswertung in Fohnsdorf auf Rang drei klassieren und ist damit nun alleiniger Zweiter, einen Punkt vor Thomas Fröhlich. Hinter dem viertplatzierten Michael Gärtner  liegen Thomas Zemann und Thomas Sprosec punktegleich auf Rang fünf.

220619 SOEM3 04 GU 1214clEin wenig übertrieben, doch tatsächlich überzeugt die Slalom-ÖM durch ein sehr bunt gemischtes Starterfeld - Foto: Govinda Ullram / Agentur Autosport.atIn der Gruppe Sport hat Dieter Lapusch in allen drei Rennen voll gepunktet und liegt damit unangefochten auf Platz eins der Gesamtwertung, dahinter sind die Abstände aber extrem gering. Klemens Ollmaier ist mit einer starken Leistung in Fohnsdorf bis auf einen Punkt an Martin Walcher herangekommen und wird in Melk sicher ein Kandidat für den Gesamtsieg in dieser Kategorie. Fabian Perwein hat sich sukzessive auf Rang vier nach vorne geschoben, Dietmar Schwab und Sebastian Huber folgen aber mit nur einem bzw. zwei Punkten Rückstand.

Patrick Mayer musste 2021 aufgrund gesundheitlicher Probleme beide Rennen sausen lassen, kommt heuer aber mit Punktemaximum in der Kategorie Race und klarer Favorit an den Wachauring. Vier Punkte dahinter folgt Wolfgang Leitner, der sich als stärkster Verfolger Mayers herauskristallisiert hat. Auf den Plätzen drei bis fünf der Gesamtwertung folgen Martin Dall, Jürgen Wendolsky und Gerhard Nell.    

In der Gruppe der historischen Fahrzeuge konnten Alfons Nothdurfter und Markus Mauracher beim „Heimrennen“ in Fohnsdorf den Rückstand auf Gerhard Schauppenlehner deutlich verkürzen, wodurch auch hier noch lange nichts entschieden ist.   

Mit den Läufen vier und fünf ist die Slalom-ÖM bei Halbzeit angelangt und für die Fahrerinnen und Fahrer geht es darum sich in eine möglichst günstige Ausgangsposition für die zweite Saisonhälfte zu bringen. Nicht taktieren sondern volle Attacke ist angesagt, besser können die Voraussetzungen für ein spannendes Slalomwochenende also gar nicht sein!

Aktuelle Fotos der Slalom-Läufe in Melk werden ca. ab Dienstag 12:00 unter dem folgenden Link online stehen: Foto-Archiv Slalom-ÖM

Copyright © 1998 - 2022 Agentur Autosport.at 
Der Inhalt dieser Seite unterliegt, soweit nicht anders vermerkt, dem Copyright der Agentur Autosport.at. Texte, Bilder, Grafiken sowie alle weiteren Inhalte dieser Seite dürfen, weder im Ganzen noch teilweise, ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung vervielfältigt, verändert, weitergeleitet, lizenziert oder veröffentlicht werden.


Impressum - Datenschutz - Cookie Policy

Zum Seitenanfang