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190609 SOEM2 10 DH 5744Es war wieder heiß in Steyr - der 2. Lauf der Slalom-ÖM wurde wieder zum erwarteten sportlichen und organisatorischen Highlight mit Patrick Mayers erstem Sieg.

Auch in der 2019er Ausgabe wurde der Arbö-Slalom seinem Ruf als Highlight wieder gerecht. Obmann Alfred Feldhofer und Gerhard Nell lieferten mit ihrem Team wieder eine Top-Veranstaltung und ließen sich mit der „Flower-Ceremony“ für die drei Schnellsten inklusive Hymne, Lorbeerkranz und Sektdusche auch wieder etwas Besonderes einfallen. Rennleiter Alfred Fischer hatte wie immer alles souverän im Griff und die fesselnde Moderation von Ady Atcy Janacek sorgte den ganzen Tag für beste Unterhaltung. Bei hochsommerlichen Temperaturen boten die Aktiven auch auf der Strecke heiße Kämpfe,  und so brauchte jeder der das „Slalom-Monte Carlo“ einem Besuch im Freibad vorzog die Entscheidung mit Sicherheit nicht zu bereuen.

Martin Eilmer war in der Klasse bis 1400ccm der Gruppe „Street“ erneut ohne Gegner was ihn aber nicht hinderte vor Heimpublikum ordentlich auf Gas zu drücken und Zeiten zu fahren mit denen er auch eine Klasse höher nicht schlecht ausgesehen hätte. Dort konnte Hans Werner  im Duell mit Gerhard Schauppenlehner auf 1:1 stellen und sich 32 Hundertstel vor diesem den Sieg in der Klasse bis 1600ccm sichern. Um Rang drei kämpften Manfred Pronneg und Günter Kuchta, wobei am Ende Pronneg um 6 Zehntel die Nase vorne hatte. Jürgen Kollmann vor Wolfgang Luttenberger lautete wie schon in Teesdorf die Reihung in der Klasse bis 2000ccm. 190609 SOEM2 05 DH 5409Sieg für Werner Hans in der Klasse Street bis 1600ccmPhilipp Michael Neubauer und Franz Kollmann holten die Ränge drei und vier vor Hans Brei, womit gleich vier Steirer an der Spitze lagen. Marcus Stanzel bewegte seine Renault Alpine wieder souverän zum Sieg in der Klasse über 2000ccm 2WD und gewann vor Emanuel Scheitter und Stefan Damberger. Thomas Fröhlich wuchs auf dem anspruchsvollen Kurs förmlich über sich hinaus und konnte Top-Favorit Mathias Lidauer  um winzige sechs Hundertstel den Sieg in der Klasse über 2000ccm 4WD wegschnappen und sich auch die Tagesbestzeit in der Gruppe Street sichern. Rang drei ging an Dietmar Schwab.

Michael Weingartmann teilte das Schicksal als „Alleinunterhalter“ von Martin Eilmer in der Klasse „Sport“ bis 1400ccm, konnte aber ebenfalls tolle Zeiten auf die Strecke zaubern. Daniel Buxbaum feierte einen überlegenen Sieg in der Klasse bis 1600ccm, die Überraschung war aber der dritte Rang von ÖM-Neuling Tobias Großalber, der Paul Preisser bis auf 56 Hundertstel auf den Pelz rücken konnte. Rang vier holte sich mit 33 Hundertstel Vorsprung Alfons Nothdurfter im Tiroler-Duell vor Thomas Ram. Über Saisonsieg Nummer zwei durfte sich Christian Kitzler in der  Klasse bis 2000ccm freuen. Erwin Heidenbauer holte sich vor Martin Walcher und Bernhard Gassler Rang zwei und konnte so das Oberösterreicher-Trio sprengen. Die Top-Five komplettierte Werner Schmidmayr. Markus Huber konnte in der Klasse über 2000ccm 2WD ebenfalls den Auftaktsieg wiederholen und gewann vor Herbert Sommer. Georg Schlader schnappte mit einer tollen Zeit im dritten Lauf Jürgen Kollmann noch um fünf Hundertstel den letzten Podestplatz weg. Sascha Nitsch musste diesmal mit Rang fünf vorlieb nehmen, dem seinerseits ein stark fahrender Erich Hammerler bis auf 36 Hundertstel nahe kam. Dieter Lapusch fuhr als einziger seiner Klasse Zeiten unter einer Minute und gewann damit überlegen die Klasse über 2000ccm 4WD. Thomas Becker vor Thomas Krisch und Alexander Nagy lautete die weitere Reihung. Nach dem Ausfall von Alexander Schwaiger war Reinhard Frühwald in der Sammelklasse der Division II alleine unterwegs und konnte mit Topzeiten aufzeigen, blieb aber nur einmal fehlerfrei und musste sich daher in der Gesamtwertung mit Rang zwei hinter Lapusch begnügen.

Lokalmatador Gerhard Nell ließ in der Klasse „Race“ bis 1400ccm nichts anbrennen und holte sich den Sieg vor Martin Dall. Bruder Franz fuhr im dritten Lauf nochmals volle Attacke, musste aber trotzdem Alfred Feldhofer den letzten Podestplatz überlassen. Rang fünf ging mit einer erneut sehr starken Leistung an David Madlmayr. Gerhard Kronsteiner durfte sich in der Klasse bis 1600ccm ebenfalls über einen Sieg vor heimischem Publikum freuen. Florian und Michael Pyringer lieferten sich ein sehenswertes Duell um die restlichen Stockerlplätze  welches am Ende Florian für sich entschied. Die Wiederholung des Tiroler Duells Ram-Nothdurfter um Platz vier ging in dieser Klasse zugunsten von Thomas Ram aus. 190609 SOEM2 01 EG 2065Erneutes Pech für Jürgen Wendolsky - Aus nach Motorschaden in SteyrGroßes Pech hatte leider Jürgen Wendolsky, der nach Teesdorf erneut einen Motorschaden zu beklagen hatte. Wie Nahe Sieg und Niederlage beisammen liegen können musste Patrick Mayer an diesem Tag erfahren. Nach Bestzeit im ersten Rennlauf brach bei den Vorbereitungen zum Zweiten ein Radbolzen links vorne. Nach eiliger Reparatur konnte er doch noch am Lauf Teilnehmen, ehe das Spiel im dritten Durchgang auf der rechten Seite nochmals von vorne losging. Mayer behielt aber die Nerven und bedankte sich bei seiner Crew mit dem Sieg in der Klasse bis 2000ccm und dem lang ersehnten Tagessieg in Steyr. „Heimkehrer“ Anton Hinterplattner holte sich Rang zwei, neun Hundertstel vor Erwin Flicker. Andreas Miletich schrammte um eine lächerliche Hundertstel als vierter am Podium vorbei, Rang fünf ging an Thomas Kroupa. Robert Aichlseder vor Manuel Forstenlechner hieß die Reihung in der  Klasse über 2000ccm 2WD. Alfons Nothdurfter konnte Roman Steinbauer um 37 Hundertstel auf Rang vier verweisen, Platz fünf sicherte sich Markus Mauracher. Wolfgang Leitner holte mit Topzeiten den Sieg in der Klasse über 2000ccm 4WD  Alexander Masin und behielt damit seine weiße Weste. Patrick Wendolsky konnte in der Sammelklasse in der Gruppe Race das sympathische Vater-Sohn-Gespann Christian und Mario Mayr sprengen und holte sich Rang zwei. Rang vier ging an Franz Wirleitner vor Alexander Peterseil bei dessen ÖM-Premiere im neu aufgebauten Fiat Ritmo.

Die Klasse Histo bis 1300ccm erlebte ihre Premiere mit Roland Dicketmüller, der einen wunderschönen Renault 5 TS elf-Cup an der Start brachte und damit nicht nur das Herz von Streckensprecher Adi Atcy Janacek höher schlagen ließ. Markus Mauracher holte sich in seinem wunderschönen Escort MkII den Sieg in der Klasse bis 2000ccm vor Wolfgang Erwin Huber und Stella Ochabauer, und holte damit den Gesamtsiegerpokal in der Gruppe Histo nach Tirol.   

Für die Aktiven geht es am 7.Juli in Melk weiter wo parallel zum dritten ÖM-Lauf auch ein Rennen zum OÖ-Cup ausgetragen wird. Angesichts des bisherigen Saisonverlaufs und des zu erwartenden großen Starterfeldes darf man sich bereits jetzt wieder auf qualitativ hochwertigen Slalomsport freuen!

Link: Hier finden Sie weitere Fotos vom Slalom 2019 des Arbö Team Steyr.

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