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Bergrennsportfans kommen momentan voll auf Ihre Kosten, denn nach dem EM Lauf am Rechberg steht am Sonntag den 3. Mai bereits das nächste Hillclimb Festival auf dem Programm

Die Herzog Motorsport Bergrallyeelite übersiedelt ins oststeirische Paldau b. Feldbach. Die selektive Strecke kehrte im Vorjahr mit neuem Veranstalter, FC. Edelsgrub Ewald Scherr und Manuel Blasl wieder in den Terminkalender zurück. Fahrer und Zuschauer sind von der Strecke sehr angetan und die Fans haben einen sehr guten Überblick.
Heimrennen für Ewald Scherr - Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.at

Die ehemalige Hausstrecke von Bergrallyeikone Franz Novak (über den Start vom Franzl wird kurzfristig entschieden) hat es in sich. Gleich nach dem Start geht es über eine Kuppe in das schnellste Teilstück, über ein Kurvengeschlängel durch einige Häuser kommt man zum Kriterium der Zielkurve.

Werner Karl Audi S2R Quattro bringt es auf den Punkt. „Wenn du den Bremspunkt verpasst, geht es in den Notausgang, damit ist das Rennen gelaufen“. Die schwarzen Markierungen auf dem Asphalt nach dem Rennen bestätigen dies eindrucksvoll.

Die Herzog Motorsport Bergrallyepiloten kommen mit tollen Ergebnissen vom Rechberg nach Paldau.

Der NÖ Karl Schagerl VW Rallye Golf Turbo TSFI – R wird Tourenwagengesamtsieger, eilt damit weiter von Sieg zu Sieg, Vorjahressieger Rupert Schwaiger Porsche 911 Bi – Turbo wird ausgezeichneter dritter. Auf Platz 4 zu alter Stärke zurückgekehrt der Haslauer Felix Pailer Lancia Delta Integrale. Weiters in den Top Ten bei den Touring Cars Werner Karl Audi S2R Quattro, Manuel Seidl Porsche 997 GT3 Cup, sowie Andy Marko STW Audi A4 Quattro der zugleich auch die Division E1 – 2000 ccm gewinnt.

Einer war beim EM Lauf nicht am Start, kommt aber mit einem Top Ergebnis und breiter Brust zum Heimrennen. Ewald Scherr Ford Escort Cosworth feiert heuer seinen Xten Rennsportfrühling und erreichte mit Platz 2 in der hubraumstärksten Allradklasse beim letzten Lauf in Pöllauberg ein Topergebnis. „Endlich läuft das Auto problemlos“ so ein mit etwas feuchten Augen (war es der Rauch vom gegrillten in der Halle?) emotioneller Ewald Scherr, der natürlich auch diesmal einen Spitzenplatz anpeilt.

Manuel Blasl VW Golf 17 kann mit den bisherigen 2 Läufen der heurigen Saison durchaus zufrieden sein. Hier stehen ein 3. und ein 4. Platz zu Buche. Die 2. Speerspitze im Team des Gastgebers peilt in der 1600er Klasse natürlich ein weiteres Top Resultat an.

Der Gejagte einmal mehr der NÖ Karl Schagerl auf seinem VW Rallye Golf Turbo TFSI – R. 2 Tagessiege und ebenso viele Streckenrekorde sprechen eine deutliche Sprache.

Hannes Kaufmann, Rupert Schwaiger, Andy Marko und Co werden sicher alles daran setzen um die Erfolgsserie des NÖ zu unterbrechen. Ob dies schon in Paldau gelingt? Die Antwort darauf gibt ‘s am Sonntag den 3. Mai.

Da wird man dann auch sehen ob die Dominanz eines Manuel Michalko, Andy Marko, Stefan Wiedenhofer, Mario Krenn oder Harald Neuherz in ihren Klassen weiter anhält.

Fotos: Ernst Gruber/Agentur Autosport.at

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