33 180325 BR1 00 WS 0437Nur noch 3 Tage dann startet in Lödersdorf am Köberlberg wieder eine neue Bergrallye-Saison - blicken wir mal voraus was wir erwarten dürfen...

Wie in den letzten Jahren so findet auch heuer der Saisonauftakt zum Herzog Motorsport Bergrallyecup 2019 am Köberlberg in Lödersdorf statt.

Seit nunmehr 36 Jahren wird auf dieser Panoramastrecke, die vom Zuschauerbereich im Ziel komplett einsehbar ist, gefahren. Die einzelnen Fahrer und Teams halten sich noch etwas bedeckt was es Neues gibt um die Karten für die Konkurrenz ja nicht aufzudecken. Fix auf jeden Fall daß die Creme de la Creme des österreichischen Bergrennsports beim 1. Lauf der heurigen Saison am Start sein wird.

Einiges an News ist aber doch durchgesickert, vor allem in der hubraumstärksten Allradklasse E1 + 2000cm³ 4WD hat sich viel getan. Der Cupsieger dieser Klasse Felix Pailer vertraut natürlich weiterhin auf Lancia Power. „Es sind nur Kleinigkeiten die wir am Auto vorgenommen haben, sonst bleibt alles gleich wie im Vorjahr so Pailix“. Anders da schon Vizemeister Stefan Wiedenhofer, ein neues Aerodynamikpaket, am Fahrwerk und Motor wurde gearbeitet, der Mitsubishi Mirage R5 EVO 2 WRT wurde generalüberholt, das gleiche gilt auch für den Mürztaler Werner Karl dessen Audi S2R Quattro komplett neu überholt wurde, nachdem es im Vorjahr doch nicht so lief wie man es sich vorstellte. 170417 BR03 03 WS 7541Altes Gesicht - neuer Ford: Ewald Scherr plant Comeback in der Bergrallye
Foto: Werner Schneider / Agentur Autosport.at


Der Gossendorfer Markus Binder ( Ford Escort Cosworth) feiert nach einer rund eineinhalb jährigen Rennpause in Lödersdorf sein Comeback am Berg, neuer Motor, Fahrwerk und Aerodynamik sollen ihn wieder in die Erfolgsspur zurückführen.

Ebenfalls ein Comeback feiert der Edelsgruber Ewald Scherr, er bleibt der Marke Ford  treu, fährt aber einen neuen Cossie aus dem Hause Gabat Tuning. Man hofft dass die letzten Tests zufriedenstellend verlaufen, dann sollte einem Start beim Saisonauftakt am Köberlberg nichts im Wege stehen.

Mit dem NÖ Karl Schagerl VW Rallye Golf TFSI-R ist heuer auch der 5 fache ÖM Bergstaatsmeister und Streckenrekordhalter am Köberlberg in Lödersdorf am Start. Könnte leicht sein das der Purgstaller heuer die komplette Saison fährt  da ja auch 2 Läufe, St. Urban in Kärnten und Gasen – Straßegg zusammen mit der ÖM gefahren werden. Er zählt natürlich auch hier zum absoluten Favoritenkreis wie auch der amtierende AMF Pokal und Cupsieger Rupert Schwaiger, an dessen Porsche 911 Bi – Turbo 3,5lt  auch optische und Fahrwerks bzw. Motortechnische Verbesserungen über den Winter gemacht wurden.

Aber auch Lokalmatador und Gastgeber Karl Heinz Binder vom MSC. Lödersdorf war mit seinem Team nicht untätig und hat seinen Ford Sierra RS 500 einer Frischzellenkur unterworfen und ist jederzeit für einen  Spitzenplatz gut.

Und damit sind wir auch schon in der Division E1 + 2000cm³ 2WD wo der Sieg wohl auch 2019 über den mehrfachen Cupsieger Rupert Schwaiger führen wird. Hechte im Karpfenteich könnten aber auf jeden Fall der Gleisdorfer Manuel Seidl Porsche 997 GT3 Cup, der im Vorjahr bei seinen Starts immer auf dem Stockerl war, sowie eben Karl Heinz Binder Ford Sierra RS 500 sein.

In der Klasse E1 – 2000cm³ wird auch 2019 der Favoritenkreis mit Cupsieger Michael Wels VW Scirocco, Heiko Fiausch Opel Astra, Hermann und Markus Blasl, auch hier hat man emsig geschraubt über dem Winter, Michael Emsenhuber VW Corrado sowie Jürgen Halbartschlager VW Golf und eben Andi Marko der in Pöllauberg wieder mit dabei ist sehr weit gestreut sein.

Helmut Harrer Cupsieger Gruppe A – 2000cm³ im Honda Civic Type R, Reinhold Taus A + 2000cm³ Subaru Impreza, Wolfgang Schutting N – 2000cm³ Renault Clio sind in den weiteren Klassen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung bestens gerüstet.

601 180402 BR2 03 WS 5749Gerald Glinzner - Porsche 911 SC - Veranstalter des Bergrennens St. Urban - Foto: Werner Schneider / Agentur Autosport.atBei den historischen Fahrzeugen gelten vor allem der Kärntner Gerald Glinzner Porsche 911 SC + 2500cm³ sowie der nach einer 1jährigen Rennpause zurückkehrende Lokalmatador und 10fache Cupsieger Mario Krenn vom Veranstalterclub MSC. Lödersdorf im Ford Escort RS 2000, Klasse – 2500cm³ zu den Favoriten.

Patrick Ulz – 1600cm³ im Alfa Romeo Sud und der gleisdorfer Dominic Neumann werden bei den 1300er im Mini Cooper BMC als Topfavoriten gehandelt.

Klasse statt Masse spiegelt sich auch heuer wieder in der Jahresnennliste beim Herzog Motorsport Bergrallyecup wieder und damit ist eine spannende Saison garantiert für jeden Fan ein unbedingtes Muß hier mit dabei zu sein.

Bereits am Samstag den 23. März 2019 gibt es wieder  ab 18°° Uhr eine Fahrerlagerparty im Zelt am Startgelände mit großem Glückshafen, der Hauptpreis ist ein 125 cm³ Roller.

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