• Bei prächtigem Rennwetter und toller Zuschauerkulisse ging die "FIA EUROPEAN RALLYCROSS CHAMPIONSHIP PRESENTED BY MONSTER ENERGY - ROUND 8 REMUS RALLYCROSS OF AUSTRIA” über die Bühne
  • Bei den Supercars siegte der Norweger Alexander Hvaal (Citroen DS3) vor seinem russischen Markenkollegen Timur Timerzyanov und dem Franzosen Davy Jeanney (Citroen C4). Der einzige Österreicher im Feld, Alois Höller im Ford Focus, konnte sich auf Rang 14 klassieren
  • Liam Doran dominiert das Wochenende, fällt im Finale jedoch in Führung liegend aus
Norwegischer Sieg und zwei Europameister im PS Racing Center Greinbach

Bei prächtigem Rennwetter und toller Zuschauerkulisse ging die "FIA EUROPEAN RALLYCROSS CHAMPIONSHIP PRESENTED BY MONSTER ENERGY - ROUND 8 REMUS RALLYCROSS OF AUSTRIA” über die Bühne. Piloten aus 14 Nationen waren mit dabei und boten den Fans die zu erwartende Rennaction.

Der norwegische Rallye-Weltmeister Petter Solberg (Citroen DS3) war bei den Supercars hochmotiviert und während des ganzen Wochenendes an der Spitze mit von der Partie. Hinter seinem Markenkollegen, dem englischen Monster Energy Piloten Liam Doran, holte er sich den zweiten Startplatz für das Finale der Supercars. Schon am Start zum Finallauf gab es Liam Doran - Dominator der Supercars rollt nach Feuer aus - Foto: Dirk Hartung/Agentur Autosport.ateinen Knalleffekt als der Bolide von Petter Solberg mit technischen Gebrechen stehen blieb.

Liam Doran setzte sich an die Spitze des Feldes und schien einem klaren Sieg entgegen zu fahren. Gegen Rennmitte schlugen plötzlich Flammen aus dem Heck des Citroen und Doran musste das Rennen vorzeitig beenden. Der Norweger Alexander Hvaal holte sich den Sieg vor dem Russen Timur Timerzyanov und dem Franzosen Davy Jeanney.  

Der einzige Österreicher im Starterfeld, Alois Höller im Ford Focus, kam nicht ohne Probleme durch das Wochenende. Eine gebrochene Antriebswelle und ein kaputtes Lenkgetriebe bremsten den Oberösterreicher. Er erreichte im Gesamtklassement den 14. Rang. Timerzyanov führt weiterhin die EM-Tabelle bei den Supercars an, der Titel wird dem Russen kaum noch zu nehmen sein.

In der Super1600 begann der Samstag für Christian Petrakovits mit einem vierten Rang im ersten Vorlauf. Im zweiten Vorlauf musste er seinen VW Polo nach einem Startgerangel beschädigt abstellen. Am Sonntag war der Hausherr mit dem reparierten Auto wieder am Start und fuhr zweimal auf den dritten Rang.

In der Summierung der Vorläufe lag der Burgenländer damit auf Rang vier und qualifizierte sich für das Semifinale. Im Semifinale holte er den zweiten Platz und war mit dieser Leistung im Finale der Super1600 mit dabei. In einem spannenden Rennen belegte er schließlich den sechsten Rang. Der Sieg ging an den Letten Reinis Nittis (Renault Clio), der damit den Europameistertitel in der Super1600 fixierte. Christian Petrakovits beim Heimrenne auf Platz 6 - Foto: Marcin Snopkowski/Agentur Autosport.at

Rang zwei in Greinbach ging an den Dänen Ulrik Linnemann (Peugeot 207) vor dem Russen Ildar Rakhmatullin (Renault Twingo). Werner Panhauser im Citroen C2 wurde als zweitbester Österreicher Achter.

Auch bei den Touringcars gab es eine vorzeitige Titelentscheidung. Der Ire Derek Tohill dominierte mit seinem Ford Fiesta das ganze Wochenende und fixierte mit seinem Tagessieg den Titel bei den Touringcars. Den Sieg musste er sich allerdings gegen den Schweden Robin Larsson hart erkämpfen. Rang zwei im PS Racing Center Greinbach ging an Robin Larsson (Skoda Fabia) vor dem Tschechen Roman Castoral (Opel Astra).

Der Rallycross-Zirkus zieht nun weiter zum Finale nach Deutschland. Ein erster Terminplan für 2014 gibt den Fans Grund zur Vorfreude. Wahrscheinlich wieder im September wird die Rallycross-Elite ins PS Racing Center Greinbach zurückkehren.

Liam Doran dominiert vorletzten Stopp des RallycrossRX in Oesterreich
Strahlende Sonne begruesste die Zuschauer der vorletzten Runde des FIA Rallycross 2013 letztes Wochenende in Greinbach, Oesterreich, und verhalf zur losgelassenen Atmosphaere, die von kreischenden Motoren und Rauchwolken untermalt wurde. 

Das LD Motorsports Team war entschlossen die Erfolge der letzten Runden noch weiter auszubauen und Liam Doran zeigte gleich von Beginn des Wochenendes an, was seine Konkurrenten wirklich drauf haben muessen, wenn sie sich seines Citroen DS3 annehmen und gewann gleich beide Heats am Samstag mit Leichtigkeit. 

Am Sonntag machte Liam gleich so weiter mit der schnellsten Zeit im Wam-Up, dem zweiten Platz in Heat 3 und nach einem absolut spannenden Rennen gewann er auch noch Heat 4. Doran zeigte ein Fahrgeschick wie in dieser Saison noch nicht gesehen und gewann problemlos die Halbfinale, waehrend er die Konkurrenz weit hinter sich im Staub zurueck liess. 

Alois Höller - Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.atIm Finale zeigte Liam wieder seinen sehr entschlossenen Fahrstil und gewann den Monster Energy supercharge award, indem er als Erster durch die erste Kurve schoss. 
Es sah so aus, als wuerde Doran diese European RallycrossRX Runde locker gewinnen, nachdem er das ganze Wochenende auf der Strecke dominierte - dann fing sein Citroen DS3 Feuer und musste von der Strecke gezogen werden, was Liam den 5. Platz bescherte. Liam freute sich dennoch ueber die klaren Erfolge dieses Wochenendes in Greinbach - als Erster fuer das Final zu Qualifieren, die meisten Championship Punkte mit nach Hause zu nehmen und den Monster Energy Supercharge Rhino gewonnen zu haben. 

"Es war echt dabei, ein super Wochenende zu werden. Vielleicht sogar das Beste, was wir bis jetzt hatten. Ich gewann alle meine Vorrunden, qualifizierte mich als Erster und war in der besten Position fuer's Finale. Das Finale sah sogar richtig gut aus fuer mich, bis dann mein Auto Feuer fing. Es ist natuerlich schade, aber wenigstens kann ich meinen dritten Rhino Kopf, Monster Energys Surpercharge Award mit nach Hause nehmen", erklaerte Liam laechelnd.  Jetzt geht's auf nach Buxtehude, Deutschland, fuer den letzten Stopp des FIA RallycrossRX Championships. 

Fotos: Dirk Hartung, Ernst Gruber, Marcin Snopkowski/ alle Agentur Autosport.at

Weitere Fotos vom ERX-Lauf in Greinbach 2013


ERGEBNISSEWerner Panhauser mit Platz 8 zufrieden - Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.at

SUPERCARS
  1 - Alexander HVAAL - NOR - Citroen DS3
  2 - Timur TIMERZYANOV - RUS - Citroen DS3
  3 - Davy JEANNEY - FRA - Citroen C4
  4 - Stig-Olov WALFRIDSSON - SWE - Renault Clio III  
  5 - Liam DORAN - GBR - Citroen DS3
  6 - Petter SOLBERG - NOR - Citroen DS3
  7 - Anton MARKLUND - SWE - VW Polo T16
  8 - Peter HEDSTRÖM - SWESkoda Fabia Mk2
  9 - Frode HOLTENOR - Volvo C30
10 - Timmy HANSENSWE - Citroen DS3
11 - Tord LINNERUD NOR - Renault Clio
12 - Andy SCOTTGBR - Peugeot 208
13 - Andreas BAKKERUDNOR - Citroen DS3
14 - Alois HÖLLERAUT - Ford Focus
15 - Jos JANSEN - BEL - Ford Focus Mk3

TOURINGCARS:
  1 - Derek TOHILL - IRL - Ford Fiesta
  2 - Robin LARSSON - SW - Skoda Fabia
  3 -Roman CASTORAL -  CZE - Opel Astra 
  4 - Daniel LUNDH - SWE - Volvo C30
  5 - Koen PAUWELS - BEL - Ford Fiesta
  6 - David NORDGAARD - NOR - Ford Focus RS
  7 - Ole HABJORG - NOR - Opel Corsa
  8 - György FODOR  - HUN - Peugeot 206
  9 - Roger ENLUND  - SWE - Ford Fiesta 

SUPER1600
  1 - Reinis NITTIS - LVA - Renault Clio
  2 - Ulrik LINNEMANN - DNK - Peugeot 207
  3 - Ildar RAKHMATULLIN - RUS - Renault Twingo
  4 - Sergej ZAGUMENNOV - RUS - Skoda Fabia RS
  5 - Eric FÄREN  - SWE - Citroen C2
  6 - Christian PETRAKOVITS  - AUT - VW Polo         
  7 - Ondrej SMETANA - CZE - Ford Fiesta
  8 - Werner PANHAUSER - AUT - Citroen C2
  9 - Rene MÜNNICH - DEU - Skoda Fabia
10 - Timur SHIGABOUTDINOV - RUS - Renault Twingo
11 - Mandie AUGUST - DEU - Skoda Fabia
12 - Janno LIGUR - EST -  Skoda Fabia
13 - Végh SZABOLCS - HUN - Citroen Saxo
14 - Rasul MINNIKHANOV  - RUS - Renault Clio 

JRX: 
1 - Kevin HANSEN - SWE - JRX Citroen DS3
2 - William NILSSON  - SWE - JRX Renault Clio
3 - Magda ANDERSSON - SWE - JRX Mercedes A

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