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140321 Reben 02 MB 1564 347426 1200 1200 95Das Warten in der Südsteiermark auf die Rallye-Staatsmeisterschaft hat ein Ende - nur noch einmal schlafen und endlich startet wieder eine Rebenland Rallye

Noch einmal schlafen, dann geht es los! Nach zwei Jahren erzwungener Pause heulen rund um Leutschach an der Weinstraße in der Südsteiermark ab morgen wieder die Motoren. Zwei Tage lang suchen die besten Piloten des Landes im Zuge der 9. Rebenland Rallye die Besten ihrer Klassen.

In der Topklasse ORM ist Staatsmeister Simon Wagner der große Getriebene. Der Oberösterreicher musste im letzten Moment einen Copiloten-Tausch vornehmen. Statt dem Kärntner Gerald Winter hat Wagner seine Ex-Beifahrerin Anne-Katharina Stein in den Skoda Fabia Rally2 geholt. Gerald Winter hat einen in der Tat wichtigeren Termin: Seine Tochter, die eigentlich erst für nach der Rallye angekündigt war, kommt überraschend schon heute zur Welt.

Mit neuer Stimme im Auto geht auch der Salzburger Ex-Champion Hermann Neubauer (Foto oben links, Rallye Rebenland 2014  )  auf Verfolgungsjagd. Stamm-Partner Bernhard Ettel hat nicht für alle Staatsmeisterschaftsläufe Zeit, weshalb nun die Oberösterreicherin Ursula Mayrhofer im Ford Fiesta Rally2 sitzt. 170318 Rebenland 00 WS 8035 onNur noch einmal Schlafen - es geht wieder aufwärts mit der Rallye-ÖM
Foto: Joyce Schneider / Agentur Autosport.at


Mit dem Sieg beim letzten Staatsmeisterschaftslauf Ende 2021 im Waldviertel im Gepäck steht der Ungar Kristof Klausz am Start. Er lenkt auch im Rebenland den ehemaligen Skoda Fabia Rally2 von Simon Wagner und zählt damit neuerlich zu den Sieganwärtern.

Um die Krone des besten Steirers könnte sich ein Duell zwischen dem Wahl-Grazer Kris Rosenberger (VW Polo R5) und dem Echt-Grazer Günther Knobloch (Skoda Fabia Rally2) ergeben. Hier dürfen aber Kevin Raith und Gernot Zeiringer in ihren Skoda Fabias S2000 nicht außer Acht gelassen werden.

Ein weiterer Spitzenmann kommt aus Niederösterreich. Luca Waldherr probiert es im Citroen DS3 R5 erstmals mit einem Allradler auf südsteirischem Asphalt.

Schade ist die kurzfristige Absage von Jan Cerny. Der Vergleich des tschechischen ehemaligen 2WD-Europameisters im Ford Fiesta Rally3 mit den Toppiloten wäre sicher hochinteressant gewesen.

Dass auch bei den zweirad-getriebenen Fahrzeugen, der ORM-2WD, der Sieg über den Namen Wagner führen wird, liegt an Simons Bruder Julian. Der 2WD- und Juniorenstaatsmeister 2017 lenkt einen bärenstarken Opel Corsa Rally4.  Sein selbsternannter Herausforderer ist der oftmalige ERC-Starter Nikolai Landa (Ford Fiesta Rally4) aus Niederösterreich. Aber auch dessen Landsmann Daniel Mayer im Peugeot 208 R2 oder dem Steirer Fabian Zeiringer im Opel Corsa Rally4 dürfen Außenseiterchancen eingeräumt werden.

Auf ein spannendes Jahr darf man sich auch im Österreichischen Rallye Cup freuen. Der Niederösterreicher Martin Kalteis (Mitsubishi Lancer Evo VII) geht als Titelverteidiger ins Rennen. Gefahr droht ihm z. B. vom oberösterreichischen Haudegen Robert Zitta im Subaru Impreza oder vom Niederösterreicher Herbert Weingartner im selben Fabrikat.

Im Rallye Cup 2000 musste der Champion absagen. Der Niederösterreicher Luca Pröglhöf  litt erst im Jänner an einer Herzmuskelentzündung und bekam von seinem Arzt keine Startfreigabe. So mutiert der Steirer Manuel Kurz (BMW E36 328i) zum Favoriten. Aber auch die Oberösterreicher Raphael und Lukas Dirnberger (beide Ford Fiesta) suchen ihre Chance.

Groß ist die Leistungsdichte auch in der Rallye Staatsmeisterschaft der Historischen. Im Rebenland stehen dem aktuellen Champion, dem Steirer Helmut Schwab (Mitsubishi Lancer Turbo), mit den Niederösterreichern Lukas Schindelegger und Michael Kogler (beide Ford Escort RS2000) u. a. zwei starke Mitstreiter gegenüber. Höchste Gefahr droht dem Trio jedoch aus Wien. Ex-Meister Johannes Huber hat wieder die Lust gepackt und er bringt neben sich selbst auch seinen Porsche 911 SC nach Leutschach.

Im Historischen Rallye Cup hat der Niederösterreicher Christian Rosner im Porsche 911 seine Nennung storniert, womit die Favoritenrollen dem Tiroler Alfons Nothdurfter (Ford Sierra Cosworth) und dem Salzburger Burghard Brink (Lancia Delta Integrale) zugeteilt werden können.

Die Rebenland Rallye 2022 zählt zur FIA Central European Zone zum Mitropa Rally Cup, als erster Saisonlauf zur heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft, zum Historischen Cup und zu den Rallye Cups der AMF.


Technische Daten der 9. Rebenland Rallye 2022

Gesamtkilometer:        314,35 Kilometer
Inkludiert sind:        16 Sonderprüfungen mit einer Distanz von 165,44 Kilometern
Streckenbeschaffenheit:    100 % auf Asphalt


Zeitplan

Freitag, 18. März 2022

13.30 Uhr        Start der Rallye am Hauptplatz in Leutschach

13.43 Uhr        SP 1 Schirmerberg 1                         5,43 Kilometer
14.08 Uhr        SP 2 Panoramastraße                      8,13 Kilometer

14.33 Uhr        Regrouping In FF Leutschach

15.46 Uhr        SP 3 Schirmerberg 2                           5,43 Kilometer

16,06 Uhr        Regrouping In FF Leutschach

17.49 Uhr        SP 4 Pößnitz – Panoramastraße 1              8,28 Kilometer
18.15 Uhr        SP 5 Remschnigg 1                    11,78 Kilometer

18,38 Uhr        Regrouping In FF Leutschach

19.51 Uhr        SP 6 Pößnitz – Panoramastraße 2                8,28 Kilometer
20.17 Uhr        SP 7 Remschnigg 2                    11,78 Kilometer

20.40 Uhr        Service In Leutschach
21.25 Uhr        Parc Ferme In FF Leutschach – Ende 1. Etappe


Samstag, 19. März 2022

   7.45 Uhr        Parc Ferme Out – Service In

   8.10 Uhr        SP 8 Poharniberg 1                       2,99 Kilometer
   8.30 Uhr        SP 9 Glanz 1                        10,83 Kilometer

   8.55 Uhr        Regrouping In FF Leutschach       

10.15 Uhr        SP 10 Poharniberg 2                      2.99 Kilometer
10.35 Uhr        SP 11 Glanz 2                        10,83 Kilometer

11.00 Uhr        Regrouping in FF Leutschach

13.56 Uhr        SP 12 RK Eichberg 1 (1 Runde + Ausfahrt)         14,77 Kilometer
14.26 Uhr        SP 13 RK Schlossberg 1 (1 Runde + Ausfahrt)    20,72 Kilometer


15.11 Uhr        Regrouping in FF Leutschach
           
16.19 Uhr         SP 14 RK Eichberg 2 (1 Runde + Ausfahrt)         14,77 Kilometer
16.49 Uhr         SP 15 RK Schlossberg 2 (1 Runde + Ausfahrt)    20,72 Kilometer

17.34 Uhr        Regrouping In FF Leutschach

18.37 Uhr        SP 16 Powerstage Eichberg                  7,71 Kilometer

19.00 Uhr        Ziel und Ende der Rallye vor dem Gemeindeamt Leutschach

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