Hermann Neubauer Rebenland Illmer Nach den ersten 3 Prüfungen der Rebenland-Rallye 2019 zeichnet sich das erwartete Duell zwischen Neubauer und Wagner ab, derzeit trennen sie nur 0,1 Sekunden


Alles läuft nach Plan in der Südsteiermark. Pünktlich und viel umjubelt fuhr um 13.30 Uhr der Oberösterreicher Julian Wagner mit seinem Skoda Fabia R5 durch den Startbogen auf dem Hauptplatz von Leutschach und eröffnete so die 8. Rebenland Rallye der Geschichte. 63 weitere Teams folgten dem Sieger der Jännerrallye in den zweiten Staatsmeisterschaftslauf der Saison. Mittlerweile haben die Piloten drei Sonderprüfungen (2x Schirmerberg, 1x Pössnitz) oder 19 der insgesamt 170 Wettkampfkilometer absolviert, und es zeigt sich das von vornherein erwartete Bild. An der Spitze tobt ein Sekundenkrimi im Zehntelbereich zwischen Hermann Neubauer und Julian Wagner, den der erstgenannte Ex-Meister aus Salzburg momentan mit 0,1 Sekunden anführt. Das Verfolgerfeld des auf und davon ziehenden Führungsduos hat mit Jan Cerny an der Spitze bereits von 16 Sekunden aufwärts Rückstand. Der Tscheche wird jedoch hart von einem Österreicher-Duo  bedrängt – einerseits Gerhard Aigner und andererseits Günther Knobloch.

Hermann Neubauer (Ford Fiesta R5): „Ich habe ein bisschen gebraucht, um den Rhythmus zu finden. Aber jetzt kommen wir schon gut in Fahrt.“ Julian Wagner Rebenland Illmer Bevor der Regen kommt... Julian Wagner liegt nach 3 Prüfungen lediglich 0,1 Sekunden hinter Hermann Neubauer - Foto: Harald Illmer

Julian Wagner (Skoda Fabia R5): „Die ersten beiden Prüfungen haben gar nicht gepasst. Da war ich viel zu quer unterwegs. Ich muss mich an den Asphalt erst gewöhnen.“

Jan Cerny (Skoda Fabia R5): „Wir sind hier nur zum Testen. Das Auto ist für mich komplett neu, und ich muss mich erst herantasten.“

Gerhard Aigner (Skoda Fabia R5): „Mit den Zeiten bin ich an und für sich zufrieden. Ich habe gerade mal 12 Kilometer mit dem Auto testen können. In Anbetracht dessen, passt es.“

Günther Knobloch (Skoda Fabia R5): „Zu Beginn war ich zu vorsichtig unterwegs. Dann bin ich zwei Mal die drittbeste Zeit gefahren. Das ist eigentlich viel mehr als ich bei meiner R5-Premiere erwartet habe. So könnte es ruhig weitergehen.“

Für Aufmerksamkeit sorgt vom Sound her auch Kris Rosenberger. Der Ex-Staatsmeister greift mit einem Porsche 997 GT3 an und liegt nach drei Prüfungen auf dem 13. Platz. Kris Rosenberger: „Ich habe schon vor der Rallye gesagt, dass es hier schwer wird, weil es so kurvig ist und durchs Cutten viel Schmutz auf die Straße befördert wird, was meinen breiten Reifen nicht zugutekommt. Dann hatte ich auf SP 1 gleich einen Dreher. Aber ich taste mich heran.“

Pech hatte gleich zu Beginn der Steirer Michael Röck. Nach SP 1 Führender in Österreich-Wertung der 2WD-Klasse, verlor er auf SP 2 in Pössnitz wegen Zündaussetzern beim Opel Adam R2 rund 40 Sekunden und fiel auf Platz vier zurück. 

Nicht mehr dabei ist zumindest für heute Alexander Baumgartner. Der Führende in der Junioren- und in der Historischen Staatsmeisterschaft ist mit seinem VW Käfer auf SP 2 wegen einem technischen Defekt ausgeschieden.

Heute stehen noch vier Prüfungen auf dem Programm. Einsetzender Regen erschwert jedoch die Bedingungen.

Rebenland Rallye 2019, Zwischenstand nach 3 von 16 Sonderprüfungen:
  1. Hermann Neubauer/Bernhard  Ettel    A/A       Ford Fiesta R5            12:05,7 Min
  2. Julian Wagner/Anne Katharina Stein    A/D       Skoda Fabia R5        +0,1 Sek
  3. Jan Cerny/Petr Cernohorsky     CZ/CZ  Skoda Fabia R5    +16,8 Sek
  4. Gerhard Aigner/Sigi Schwarz    A/A       Skoda Fabia R5               +20,0 Sek
  5. Günther Knobloch/Jürgen Rausch    A/A       Skoda Fabia R5                +21,5 Sek
  6. Kristof Klausz/Botond Csányi    H/H       Skoda Fabia R5             +25,7 Sek
  7. Pal Lovász/Támas Kürti    H/H       Hyundai i20 R5              +26,0 Sek
  8. Gergely Fogasy/David Berendi    H/H       Ford Fiesta R5             +30,3 Sek
  9. Johannes Keferböck/Ilka Minor     A/A       Skoda Fabia R5             +32,9 Sek
10. Stefan Fritz/Klaus Ostermann    A/A       Skoda Fabia S2000           +46,7 Sek
11. Gernot Zeiringer/Bianca Marina Stampfl    A/A       Skoda Fabia S2000           +48,2 Sek
12. Hermann Gaßner/Karin Thannhäuser    D/D       Mitsubishi Evo X R4          +55,0 Sek
13. Kris Rosenberger/Christina Ettel    A/A       Porsche 997 GT3     +58,0 Sek
14. Hermann Gassner/Ursula Mayrhofer    D/A       Toyota GT86 CS R3        +1:09,9 Min
15. Günther Lichtenegger/Cathi Schmidt    A/A       Citroen C3 R5                  +1:32,5 Min

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