• Auf dem Weg zum Sieg im Schneebergland machte die Technik dem Duo Michael Böhm und Katrin Becker einen Strich durch die Rechnung
So ein Pech! Alles war schon angerichtet für Michael Böhm und Katrin Becker, der Sieg in der Division II bei der Schneebergland-Rallye 2013 zum Greifen nahe. Acht von 14 Sonderprüfungen lang wurde Peter Ebner, der härteste Konkurrent des Suzuki-1600-Duos um den Meistertitel, klar beherrscht. Fast eineinhalb Minuten betrug der Vorsprung – und dann das! Wie ein Blitz aus hellblauem Himmel versagte die Kupplung auf der Sonderprüfung  Biglhof ihren bis dahin so wertvollen Dienst.

Morgens um 7 war die Welt für Michi Böhm noch in Ordnung - Foto: Hansjörg Matzer/agentur Autosport.at

So ein Pech! Alles war schon angerichtet für Michael Böhm und Katrin Becker, der Sieg in der Division II bei der Schneebergland-Rallye 2013 zum Greifen nahe.

Acht von 14 Sonderprüfungen lang wurde Peter Ebner, der härteste Konkurrent des Suzuki-1600-Duos um den Meistertitel, klar beherrscht. Fast eineinhalb Minuten betrug der Vorsprung – und dann das!

Wie ein Blitz aus hellblauem Himmel versagte die Kupplung auf der Sonderprüfung  Biglhof ihren bis dahin so wertvollen Dienst. „Plötzlich war der Vortrieb weg“, schildert Michael Böhm sein persönliches Drama von Rohr im Gebirge. Und damit neben dem Sieg natürlich auch die zumindest alleinige Führung in der Gesamtwertung. „Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, bin ich vorerst einmal ausgerollt. Zum Glück kennen wir uns ein bissel aus, und es ist uns gelungen, das Werkl wieder in Gang zu setzen.“ Für die ungewollte Fahrtunterbrechung wurde dem „Mechaniker-Duo in spe“ von der Rallyeleitung laut Reglement die schlechtest gefahrene  SP-Zeit zugeteilt.

Der klare Vorsprung auf Peter Ebner verwandelte sich vier Prüfungen vor Schluss in einen weit klareren Rückstand von drei Minuten. Doch im Wissen, dass es eh nix nützt, war zum Hadern keine Zeit. „Wichtig war, dass wir überhaupt im Spiel geblieben sind“, zog Katrin Becker den einzig richtigen Schluss aus dem Pech. „So konnten wir wenigstens den zweiten Platz und wichtige Punkte in der Meisterschaft retten.“ Michi Böhm im Schneebergland - Foto: Martin Butschell/Agentur Autosport.at

Lob gab es dafür auch von Teamchef Max Zellhofer, der danach sogar schon wieder zum Scherzen aufgelegt war. „Die Reparatur haben die beiden erstklassig hingekriegt. Wenn sie einmal nicht mehr fahren wollen, hab‘ ich vielleicht eine andere Verwendung im Team für sie.“

Endstand in der 2-WD-Wertung nach der Schneebergland-Rallye:
1. Peter Ebner/Gerald Winter            Citroen DS3               1:37:41,6 Std
2. Michael Böhm/ Katrin Becker       Suzuki Swift 1600        +2:17,6 Min

Stand in der österreichischen 2-WD-Staatsmeisterschaft nach fünf Läufen:
1. Michael Böhm und Peter Ebner je 74 Punkte, 3. Alois Handler 45, 4. Daniel Wollinger 39.

Fotos: Hansjörg Matzer & Martin Butschell / Agentur Autosport.at

Weitere Fotos der Schneebergland-Rallye 2013 finden Sie hier

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