Raimund Baumschlager heißt der Sieger der Wechselland Rallye 2014. Der Titelverteidiger gewann nicht nur den 4. Lauf der Meisterschaft 2014 sondern holte mit der schnellsten Zeit in der Powerstage auch noch drei Zusatzpunk-te, womit er mit dem Maximum von 23 Zählern seinen Vorsprung in der Meis-terschaft weiter ausbaute.

  • Nachdem Hermann Neubauer erneut als Führender ausfiel und auch der starke Hannes Danzinger seine Siegchancen verlor, war der Weg frei für Raimund Baumschlager…

Die Wechselland-Rallye 2014 blieb dramatisch bis zur letzten Sonderprüfung. Vor allem am Nachmittag überschlugen sich die Ereignisse: Auf der 32,79 Kilometer langen SP 10 „Pinggau Rundkurs lang“ sorgte eine besonders rutschige Passage für pure Dramatik: Hannes Danzinger kam von der Strecke ab, schlitterte einen Hang hinab, konnte zwar zurückschieben, verlor aber rund eine Minute und damit seine zuvor durchaus realistischen Chancen, seine zweite Rallye im Stohl Racing Peugeot 207 S2000 zu gewinnen.

Wenn morgen in Friedberg im Wechselland die Startflagge fallen wird, geht es auch für Herbert Weingartner und seine Copilotin Alexandra Auer-Kaller um wichtige Punkte in ihrer Division. Gefahren wird um den OSK-Rallyepokal der Division P2, wo derzeit Robert Surtmann vorne liegt, aber auch das Toyota-Team befindet sich mit Platz Zwei an einer sehr aussichtsreichen Position. Die Differenz zu den Führenden beträgt im Moment sechs Punkte.

  • Bei der kommenden Wechselland-Rallye haben Michael Böhm und Copilotin Katrin Becker den dritten Pinggau-Sieg in Serie im Visier

„Auf jeden Regen folgt auch wieder Sonnenschein“, sagt ein eigentlich logisches Sprichwort, das meistens dann strapaziert wird, wenn irgendwie etwasTröstendes angesagt ist. Bezogen auf das staatsmeisterliche Rallye-Duo Michael Böhm und Katrin Becker könnte man anmerken, dass es für heuer schon genug geregnet hat. Dem Sonnenschein, sprich Sieg, bei der winterlichen Jännerrallye folgten zwei Wolkenbrüche, auch Ausfälle genannt, im Rebenland sowie zuletzt im Lavanttal. Wobei, wie sich jetzt herausstellte, der erste Ausfall auch für den zweiten verantwortlich zeichnete. „Leider ein Folgeschaden vom Crash in Leutschach“, wurde Teamchef Max Zellhofer bei der Fehlersuche nach dem abrupten Radverlust in Wolfsberg fündig. Einer unfallbedingt verzogenen Radnabe am Suzuki Swift 1600 hielten letztendlich die Radbolzen irgendwann nicht mehr Stand. Mittlerweile ist alles behoben, sind sämtliche Teile getauscht.

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