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  • Suzuki-Cup als Bundesländer-Duell zwischen NÖ und Steiermark

Um hopp oder tropp geht es für Lokalmatador Mario Klammer bereits beim 4. Lauf zum Suzuki Motorsport-Cup 2009. Der Breitenauer hätte rein nach den gefahrenen Zeiten alle drei bisher ausgetragenen Läufe klar gewinnen müssen. Zweimal wurden ihm jedoch technische Probleme zum Verhängnis, weshalb am kommenden Samstag rund um Weiz bereits Klartext gesprochen werden muß.

„Eines ist mir völlig klar: Noch einmal Pech und der Titel ist weg“, so Klammer. „Ich werde deshalb vielleicht nicht alles riskieren, aber trotzdem versuchen, meinen zweiten Saisonsieg nach Hause zu bringen. Schließlich ist dies bereits die dritte steirische Rallye hintereinander im Rahmen des Suzuki-Cups und beide sind bisher von steirischen Fahrern gewonnen worden. Das soll auch so bleiben, ein bißchen Lokalpatriotismus muß ja erlaubt sein.“

Schärfster Gegner Klammers ist wohl der Obersteirer Klemens Haingartner, zuletzt Sieger bei seiner Heimrallye rund um Judenburg. Auch seine Saison war bisher ein bißchen ein Wechselspiel, das gleich mit einem Ausfall zum Auftakt in Kärnten begann.

„Für mich gilt dasselbe wie für Mario: Ausfallen ist strengstens verboten. Unsere Kollegen aus Niederösterreich warten nur darauf, um dann wie die Wölfe über die wehrlosen Schafe herfallen zu können. Ein steirischer Doppelsieg wäre schön, aber ich möchte es Mario nicht leicht machen.“

Die angesprochenen Niederösterreicher sind Michael Hofer, der im Moment den Suzuki-Cup überraschend anführt und Wolfgang Werner, Sieger beim Auftakt im Lavanttal Ende März. Vor allem Hofer erwies sich bisher als eifriger Punktesammler, was in Verbindung mit schnellen Zeiten die erwähnte Cup-Führung ergab. Werner mußte zuletzt wegen eines gesundheitlichen Problems vorzeitig aus der Castrol-Rallye aussteigen, ist aber wieder topfit und hat bereits eine Kampfansage an die Steirer:

„Im Unterschied zu meinen verehrten Kollegen kann ich als Polizist fast täglich schnell fahren – im dienstlichen Einsatz natürlich. Einen kleinen Vorteil darf man als Beamter schon haben. Schauen wir mal, ob mir das auf den tollen Sonderprüfungen rund um Weiz etwas bringt. Leicht werden sie es nicht haben.“

Die Suzuki Swift Sport haben zwar nur rund 160 PS aus 1,6 Litern Hubraum, können aber von den entsprechenden Piloten verdammt schnell bewegt werden. Im vergangenen Jahr gewann der inzwischen in die Staatsmeisterschaft übersiedelte Salzburger Hermann Neubauer die Cup-Wertung in Weiz und belegte dazu den tollen 15. Platz im Gesamtklassement. Mario Klammer belegte 25 sec. dahinter Platz 2 und dazu Platz 17 gesamt.

Auch viel größere und PS-stärkere Fahrzeuge werden sich also vor den „brüllenden Mäusen“ in Acht zu nehmen haben.

Zu den Fotos dieser Veranstaltung:
Fotos der Rallye Weiz 2009

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