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  • Wieder Vierte, wieder Punkte!

Der Erfolgskurs von Sepp Gruber in der Austrian Rallye Challenge hält weiter an: Wie bei der Jacques Lemans-Althofen-Kärnten-Rallye, gelang ihm auch bei der Rallye Weiz ein vierter Platz in der Gruppe H. Zusätzlich zu berücksichtigen ist auch, daß Franz Kohlhofer, der H-Dritte mit dem Quattro, als Nicht-Eingeschriebener Teilnehmer der ARC nicht punkteberechtigt ist und damit Sepp Gruber dessen Platz einnimmt, wertungstechnisch betrachtet. Damit kommt der Obmann des MSC Kitzbühel den Top-Ten der ARC 2009 immer näher.

Wie es öfter ist, wenn man vielbeschäftigt ist, wurde das Wettbewerbsauto erst kurz vor dem Rallye-Start fertig: Einer mechanischen Bearbeitung bedurfte vor allem die Vorderachse des Ford Sierra Cosworth. Nach dem Wechsel des Differentials wurde auf das Nachziehen der Antriebswellen vergessen. Nun mussten die Radlager und ein Achsschenkel erneuert werden, aber dank der Hilfe von Alois und Rudi Nothdurfter, dem Copiloten der Rallye Weiz, konnte der Start wie geplant aufgenommen werden.

Und der war eine sehr konsequente Fortsetzung der guten Serie von Sepp Gruber in der Austrian Rallye Challenge, wobei seine jahrzehntelange Routine im Motor- und auch Rallyesport hier besonders wertvoll war: Hartnäckiges Schlechtwetter und der selektive Streckenverlauf stellten das Können der Teilnehmer auf eine harte Probe. Und mit Platz Vier unter allen gestarteten Teilnehmern der Gruppe H setzten Sepp Gruber und Rudi Nothdurfter schon auf der ersten Prüfung ein klares Erfolgszeichen. Noch deutlicher war die Ansage auf der Prüfung 2, Buchberg-Ankenhofen I: Hier waren sie in der Gruppe H Zweitschnellste, direkt hinter Franz Sonnleitner/Mario Fahrnberger, die zweimal sogar die Gesamtführung übernommen hatten. Sepp Gruber und Rudi Nothdurfter mussten natürlich auf lange Sicht ein wenig kleinere Brötchen backen, für einen Angriff auf die totale Spitze fehlten einfach die nötigen PS, aber mit einer wiederum viertschnellsten H-Zeit beim zweiten Gössersattel-Durchlauf blieben sie weiter im Rennen um einen Gruppen-Podestrang. Mit einer drittbesten H-Zeit auf der vierten Prüfung ging der Vormittag gut zu Ende.

Sehr solide auch die Vorstellung auf den Nachmittags-Prüfungen: Auf dem Schotter des Rundkurses Anger gab es ein kleines „Hoppala“, das aber nicht sonderlich ins Gewicht fiel. Gegen den Verfolger Reinhard Mitterauer mit dem Toyota Celica GT-4 konnte sich Sepp Gruber weiterhin erfolgreich behaupten, auch wenn seine Angriffe teilweise sehr beherzt waren. Der schwere Regen auf der schwierigen, langen Abschlussprüfung Koglhof war natürlich auch nicht sehr hilfreich, aber trotz dieses für alle aufreibenden „nassen Vergnügens“ schafften Sepp Gruber und Rudi Nothdurfter es, ihren vierten Gruppe H-Rang hinter Sonnleitner, Steinbock und Kohlhofer ins Trockene zu bringen.

Für die Position von Sepp Gruber in der Meisterschaftswertung der Austrian Rallye Challenge hat das nachhaltig positive Auswirkungen: Er liegt nun auf Platz 13, weitere Steigerungen möglich. Die phi oil Mühlviertel-Rallye am 18. Juli wird zeigen, ob sich der gegenwärtige Trend fortsetzen wird. Die Chancen stehen gut.

Zu den Fotos dieser Veranstaltung:
Fotos der Rallye Weiz 2009

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