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  • Österreich-Premiere läutet heiße Phase der Saison ein
  • ADAC Masters Weekend startet erstmals auf dem Red Bull Ring
Mit einer doppelten Premiere startet die zweite Saisonhälfte des ADAC Masters Weekends 2011. Vom 12. bis 14. August tritt die fanfreundliche Motorsportplattform erstmals in Österreich und auf dem 4,3 Kilometer langen Red Bull Ring an. Vor dem beeindruckenden Alpenpanorama, das die im Mai wiedereröffnete Strecke umgibt, starten die Supersportwagen des ADAC GT Masters, die Nachwuchspiloten des ATS Formel-3-Cup und der Formel ADAC sowie die Tourenwagen der ADAC PROCAR. Die vier Serien tragen an diesem August-Wochenende nicht weniger als elf Rennen aus. Das Interesse an der hochkarätig besetzten PS-Veranstaltung ist beachtlich. Und das nicht nur seitens der Fans, die für 15 Euro/Tag in den Genuss von reichlich Rennaction kommen und Blicke hinter die Kulissen im Fahrerlager werfen können. Auch die Zahl der erwarteten Medienvertreter ist hoch, neben vielen zusätzlichen Berichterstattern aus Österreich haben sich unter anderem Journalisten aus Japan und Australien akkreditiert. Für die nochmals gestiegene Aufmerksamkeit sorgt nicht nur die doppelte Premiere in Österreich, sondern auch die Tatsache, dass für alle beteiligten Serien die zweite Saisonhälfte und damit die heiße Phase im Titelkampf beginnt. Das sorgt für zusätzliche Spannung.
 
ADAC GT Masters: Steht der nächste Führungswechsel bevor?
Vier Rennwochenenden sind im ADAC GT Masters 2011 absolviert – und vier Mal hat die Tabellenführung gewechselt. Auch dies ist ein Zeichen, wie eng es in diesem Jahr in der „Liga der Supersportwagen“ zugeht. Die derzeit Zweitplatzierten in der Gesamtwertung Alexandros Margaritis/Dino Lunardi (GR/F) hatten sich am Steuer eines BMW Alpina ebenso zwischenzeitlich an die Tabellenspitze gefahren wie Christer Jöns/Jens Klingmann (D/D). Momentan rangiert das ABT-Audi-Duo hinter den Stallgefährten Christopher Mies/Luca Ludwig (D/D), ebenso auf einem Audi R8, auf Platz vier. Als aktuelle Tabellenführer reisen die Stuck-Brüder Johannes und Ferdinand aus Tirol in die Steiermark. Drei Siege, jeweils mit 25 Punkten belohnt, haben die Reiter-Lamborghini-Piloten bisher auf dem Konto – weitere sollen folgen. Dem will die Konkurrenz natürlich einen Riegel vorschieben. Besonders motiviert sind die beiden Lokalmatadoren Dominik Baumann und Harald Proczyk: Zum einen tragen die beiden Österreicher ihr Heimspiel auf dem Red Bull Ring aus, zum anderen unterstrichen sie im HEICO-Mercedes jüngst auf dem Nürburgring ihr Potenzial mit zwei Podestplätzen. Noch erfolgreicher in der Eifel waren nur ihre Teamkollegen Christiaan Frankenhout/Andreas Wirth (NL/D), die sich mit dem ersten Mercedes SLS-Sieg im ADAC GT Masters in Schlagdistanz zum Tabellenoberhaus fuhren. Die Beteiligung Österreichs am bestbesetzten GT3-Championat der Welt wird beim Heimspiel durch zusätzliche Nennungen aus der Alpenrepublik aufgestockt.
 
ATS Formel-3-Cup: Stanaway will Siegesserie fortsetzen
Vom Aufsteiger zum Überflieger: Der Formel ADAC-Gesamtsieger 2010 Richie Stanaway sorgt 2011 im ATS Formel-3-Cup für Furore. Bei jedem der bisherigen fünf Formel-3-Veranstaltungswochenenden feierte der Neuseeländer mindestens einen Sieg. An diese Erfolgsserie will er auf dem Red Bull Ring anschließen. Trotz dieser beachtlichen Ausbeute kann er sich des Titels aber bei Weitem noch nicht sicher sein, denn einschließlich der beiden Rennen in Österreich stehen noch acht Läufe auf dem Programm und Verfolger Marco Sörensen liegt – bei noch 96 zu vergebenden Punkten – nur 18 Zähler zurück. Auch der Drittplatzierte Klaus Bachler aus Österreich könnte noch ein Wörtchen um die Titelvergabe mitreden, wenn er beim Heimspiel groß auftrumpft. Ein weiterer Lokalmatador ist Rene Binder. Teamseitig vertritt HS Engineering mit den Piloten Alon Day (IL) und Riccardo Brutschin (D) die Farben Österreichs.
 
Formel ADAC: Angriff auf Formel ADAC-Spitzenreiter Pascal Wehrlein
Mit fünf Siegen in Folge schien ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Pascal Wehrlein (D) der Konkurrenz davonzufliegen, verbuchte aber zuletzt eine Nullnummer. Seine direkten Verfolger Emil Bernstorff (GB) und Sven Müller (D) fuhren indes aufs Podest und damit in eine gute Position, um die Tabellenführung in Österreich zu erobern. Beide standen in diesem Jahr bereits an der Tabellenspitze, wissen also, wie es sich anfühlt, Erster zu sein. Auch in Sachen Rennsiege teilen sie diese Erfahrung in diesem Jahr exklusiv mit Wehrlein. Keine anderen Fahrer konnten 2011 bisher den obersten Podestplatz in der Serie mit den 145 PS starken Formel ADAC powered by Volkswagen erklimmen. Wenn man allerdings einen Platz unter den besten drei als Empfehlung für einen möglichen Sieg ansieht, ist der Kreis der Anwärter durchaus beachtlich, denn der Russe Artem Markelov, der Israeli Roy Nissany, der Däne Dennis Lind und Mario Farnbacher aus Deutschland duschten in diesem Jahr bereits mit Sekt. Auf eine persönliche Saisonbestleistung beim Heimspiel hoffen die österreichischen Piloten Kevin Friesacher und der Kartaufsteiger David Griessner, der beim Zillertaler Team Neuhauser Racing sein Formel-Lehrjahr absolviert.
 
ADAC PROCAR: Leidinger reist mit Sieg beim WM-Gastspiel an
Die zweimonatige ADAC Masters Weekend-Pause nach dem Auftritt in Zolder nutzte die ADAC PROCAR für einen besonderen Einsatz – ein Gastspiel zuletzt beim Aufschlag der Tourenwagen-WM in Oschersleben. Die Siege in der Division 1 teilten BMW-Pilot Johannes Leidinger (D) und Peter Rikli (CH) im Honda unter sich auf. Leidinger reist damit als souveräner Spitzenreiter an den Red Bull Ring. Aber er weiß, sein 22-Punkte-Vorsprung ist keinesfalls ein Freifahrtschein Richtung Titel. Seine Verfolger Jörg Weimann (BMW, D) und Peter Rikli wollen schon auf dem Red Bull Ring die Chance nutzen, das Blatt noch zu wenden. In der Division 2 waren Tabellenführer Guido Thierfelder (Peugeot, D) und Jens Löhning (Ford, D) beim WM-Gastspiel erfolgreich und sind entsprechend motiviert für die Zeitenjagden in den Alpen.

Umfangreiche TV-Berichterstattungen und Live-Streams im Web
„kabel eins“ überträgt alle ADAC GT Masters-Rennen live (samstags und sonntags ab 11.45 Uhr), von den Formel-Rennen strahlt der Sender ein Highlight-Magazin um kurz nach Mitternacht des Rennsonntags aus. „SPORT1“ zeigt eine TV-Zusammenfassungen der Ereignisse auf dem Red Bull Ring am 20. August ab 13 Uhr. „MotorsTV“ bringt die Rennen des ADAC GT Masters als Aufzeichnungen in voller Länge (16. August ab 21 Uhr, 17. August ab 7 Uhr und 18. August ab 14 Uhr). Die Rennen des ATS Formel-3-Cup, der Formel ADAC und der ADAC PROCAR sind außerdem als Live-Stream über die jeweiligen Serien-Homepages abrufbar.

Wenn auch Sie die ADAC GT Masters auf dem RedBull-Ring besuchen möchten verlosen wir am 12.8. um 17.00 insgesamt 5*2 Tickets für den Rennsonntag (freier Tribünenwahl). Für die TEilnahme an der Verlosung senden Sie bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit ihrer Tel.-Nr., Name und Anschrift sowie dem Namen Ihres Lieblings-Motorsportlers. Berücksichtigt werden alle bis am 12.8.2011 um 17.00 eingegangenen Mails. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, es besteht kein Recht der Barablöse.

Fotos der ADAC GT Masters finden Sie schon während der Veranstaltung in unserem Fotoalbum

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