Facebook

120603 DTM 01 PE 3781 Mit dem Wechsel von Tourenwagen auf GT-Fahrzeuge steht die DTM vor einem großen Umbruch - Die Top-5 Piloten auf der Überholspur . ein Rückblick auf die DTM

Schnell, schneller am schnellsten: Die Deutsche Tourenwagen Masters garantieren Profisport im Geschwindigkeitsrausch. Internationale Top-Fahrer haben seit dem offiziellen Serienstart 1984 Großartiges auf der Überholspur abgeliefert. Aber welche Top-5 der DTM-Fahrer sind den Motorsportsportfans in Erinnerung geblieben, wer gilt dank außergewöhnlicher Leistungen auf dem Asphalt noch heute als wegweisend ?

Schweißnasse Hände und beschleunigter Puls: Ein DTM-Rennen live oder am TV zu verfolgen ist Spannung pur. Rennsport- und Autofans träumen davon, selbst einmal am Steuer eines solchen PS-starken Fahrzeuges zu sitzen und den Motor aufheulen zu lassen. Mit hochgradig belastbarer Konzentrationsfähigkeit und blitzschnellem Reaktionsvermögen erreichen die Top-Fahrer atemberaubende Geschwindigkeiten: Audi WRT-Rookie Fabio Scherer knackte im September 2020 den Rekord von 300 km/h.

Solche Werte können Fans nur in digitalen Simulationen und Games nachfühlen. Mit „DTM Race Driver“ oder „GRID – Ultimate Edition“ sorgt die Gamingbranche für stetigen Nachschub, um Anhängern auch außerhalb der Saison spannende Rennen zu liefern. Selbst in abgewandelter Form überzeugen die Rennen voller Adrenalin: Als Slot Game „Hotline“ können Spieler in der Online Spielothek die fünf Walzen rauschen lassen und mit etwas Glück als Sieger durchs Ziel gehen. Sogar eine Fortsetzung ist zu dem erfolgreichen Slot erschienen. Wer es tiefgründiger mag, entscheidet sich für eine informative Doku: Die Regisseure Tim und Nick Hahne geben in der Dokumentation „Adrenalin“ von 2014 einen tiefen Einblick in das Phänomen Rennsport. 120602 DTM PE 2323 copyDTM: Der Wechsel von Tourenwagen auf GT-Fahrzeuge wirbelte viel Staub auf
Foto: DTM Redbullring 2012, Peter Eberhard/Agentur Autosport.at


Aber wer zählt nun zu den Top-5 der DTM und hat seinen Platz auf dem Siegertreppchen sicher?

1. Bernd Schneider
DTM ohne Bernd Schneider? Undenkbar! Mit 29 Pole Positions, 43 Siegen und 236 Starts ist er der Gigant der Deutschen Tourenwagen Masters. Nach seinem Karrierestart bei Ford wechselte er 1992 zu Mercedes. Nur drei Jahre später war er führender Titelhalter in der DTM und auch in der Internationalen-Tourenwagen-Serie. Mit dem Neustart der DTM im Jahr 2000 setzte er seinen Siegeszug fort und holte 2001 seinen dritten Meisterschaftstitel. Auch 2003 und 2006 siegte er mit Bravour, bevor er sich 2008 in den wohlverdienten Ruhestand als erfolgreichster DTM-Champ der Geschichte verabschiedete!

2. Klaus Ludwig
Klaus Ludwig darf gleichfalls als Urgestein der DTM bezeichnet werden. Nach dem Start der DTM-Serie fuhr er 1985 seinen ersten Sieg ein und wechselte anschließend von Ford zu Mercedes, um innerhalb von sechs Jahren unzählige Titel zu holen. Mit Opel, dem dritten Stall seiner Karriere, gelangen ihm weitere Höchstleistungen. Spätestens in seiner letzten Saison machte sich Klaus Ludwig zur lebenden Legende, als er im Jahr 2000 mit 50 Jahren mit erneut durch DTM-Siege faszinierte. Alles in allem absolvierte Klaus Ludwig 220 Starts und holte 37 Siege.

3. Mattias Ekström
Der Schwede ist der Allrounder dieser Top-5! Ein Jahr nach seinem Beitritt zur Abt Sportsline holte er 2001 seinen ersten von 23 Siegen und wurde 2004 Champion. Seinen zweiten Meisterschaftstitel fuhr er 2007 ein und verabschiedete sich nach 11 erfolgreichen Jahren und 197 Starts aus der DTM-Serie. Mattias Ekström besitzt ein riesiges Rallycross-Talent und gewann 2016 den WRX-Meisterschaftstitel.

4. Gary Paffett
Mit einer gewichtigen Entscheidung drehte der Brite Gary Paffett seine Erfolgsgeschichte: Nach dem Scheitern seiner Formel 3000-Karriere wechselte er zur DTM und startete gnadenlos gut durch. Im Jahr 2005 gewann er seinen ersten Titel, schwenkte vorübergehend um als F1-Testfahrer für McLaren, um hoch motiviert in eine rasante DTM-Karriere zurückzukehren. Im letzten DTM-Jahr von Mercedes sicherte er sich 2018 seinen zweiten Titel und kann auf insgesamt 186 Starts und 23 Siege zurückblicken.

5. Kurt Thiim
Der Däne Kurt Thiim ist ein alter Hase des Rennsports. Nach seinem ersten F3-Titel wechselte er 1984 zur DTM-Serie. Schon 1986 zahlte sich dieser Schritt mit Thiims Debüt-Sieg aus, der zugleich der Startschuss für eine tolle Karriere sein sollte. Nach weiteren Siegen am Wunstorf Airfield Circuit und am Nürburgring holte er im selben Jahr den Meistertitel. Kurt Thiim vervollständigte schließlich bis 1996 das Team von Mercedes und kann 221 Starts und 19 Siege für sich verbuchen.

Gerne verweisen wir auf die umfangreiche DTM-Foto-Sammlung in unserem Archiv.

Copyright © 1998 - 2021 Agentur Autosport.at 
Der Inhalt dieser Seite unterliegt, soweit nicht anders vermerkt, dem Copyright der Agentur Autosport.at. Texte, Bilder, Grafiken sowie alle weiteren Inhalte dieser Seite dürfen, weder im Ganzen noch teilweise, ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung vervielfältigt, verändert, weitergeleitet, lizenziert oder veröffentlicht werden.


Impressum - Datenschutz - Cookie Policy

Zum Seitenanfang