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037200044263Der sehr kurzfristige Start von Nico Gruber in der WTCR wurde von Erfolg und Punkten gekrönt, der Verzicht auf das Heimrennen der TCR Germany war nicht umsonst

Der österreichische Teenager durfte in Ungarn bei Hyundai für seinen Markenkollegen Nicky Catsburg einspringen und fuhr gleich in die Punkte. Für den Start auf der ungarischen Formel-1-Strecke verzichtete Nico Gruber auf das gleichzeitige Heimrennen der ADAC TCR Germany auf dem Redbullring.

Nico Gruber zeigte als Serienneuling in der ADAC TCR Germany bei seinem Hyundai Engstler Motorsport Team mit einem Saisonsieg und mehreren guten Vorstellungen auf. Daher bekam er nun die große Chance, sein Talent auf der Weltbühne zu beweisen, und ersetzte letztes Wochenende beim WTCR Race of Hungary Nicky Catsburg.

Catsburg, zuletzt Rennsieger am Slowakiaring, konnte aufgrund eines früheren Engagements nicht starten und gab seinen Sitz an den 19-jährigen Österreicher ab, der damit in die Fußstapfen seines Vaters Sascha Plöderl-Martinz trat. Der war 2005 als bisher letzter heimischer Pilot in der Tourenwagen WM am Start. Zu diesem elitären rot-weiß-roten Kreis zählen noch der 1994 verunfallte Roland Ratzenberger und Rennsport-Legende Dieter Quester. 03720004 B2 4887Nico Gruber: Erste WM-Punkte bei seine ersten Start in der WTCR
Foto: Xavier Bonilla/Engstler Motorsport


Und Gruber, der als Boxengast des Teams beim Slowakei-Event schon beobachten konnte, was ihn erwartet, nützte seine Chance: In den freien Trainings tastete er sich an die Aufgabe heran, um dann in Qualifying und Rennen "den bestmöglichen Job abzuliefern. Alle Piloten hier sind top, extrem schnell und fahren hart. Mir war klar, dass ich zum Lernen hier bin und immer mein Bestes geben werde", so Gruber.

Nach Platz 18 im ersten von drei Wochenendläufen, lief es im zweiten Durchgang richtig gut. In einem chaotischen Rennen unter schwierigen Wetterbedingungen behielt Gruber die Übersicht, attackierte zum richtigen Zeitpunkt und holte mit Rang 14 gleich seine ersten WM-Zähler. "Es ist einfach unglaublich. Alleine schon hier fahren zu können, ist ein Traum. Aber dann auch noch gleich im zweiten Rennen zu punkten. Wahnsinn", strahlte der Teenager. Zum Abschluss gab es Rang 20 in Lauf 3.

Im Team war man mit seinem ersten Antreten ebenfalls zufrieden, beschien ihm einen Topjob. Ende des Monats steht für den gebürtigen Schlüsslberger dann das nächste Rennwochenende der ADAC TCR Germany am Lausitzring an.

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