8Z4A1865Ein Feuer im Bereich der Hinterrad-Bremsen bedeutete für Christian Eberherr und Christoph Karl das Aus beim Saisonauftakt der ARC, der Schneerosen Rallye 2019

 

It burns burns burns…von einem solchen Erlebnis können nunmehr auch Christian Eberherr und Christoph Karl ein Lied singen. Der Grund: Schon während der Anfangsphase der Schneerosen-Rallye entzündete sich im Bereich der Hinterrad-Bremsen ein hartnäckiges Feuer. Damit war es unvermeidlich, den Motor abzustellen und sich aus dem sportlichen Geschehen herauszuhalten. Vorerst einmal.

Unerwartet kurz, aber sehr abenteuerlich war die Schneerosen-Rallye für Christian Eberherr und Christoph Karl, die sich mit ihrem Ford Escort RS 2000 wie zahlreiche andere mehr oder weniger Bekannte dem Wettbewerb bei den Historischen stellten. Der Wagen, sonst eine bewährte Größe, zeigte sich in mehrfacher Hinsicht sehr widerspenstig.

Aufgrund der während der Nacht vor der Rallye sehr tiefen Temperaturen und auch wegen der auffallend schwierigen Streckencharakteristik wurde auch überlegt, Reifen mit Spikes einzusetzen. Letztendlich entschied man sich jedoch für Reifen ohne Nägel, was im Rückblick betrachtet auch richtig war. Allerdings traten im Verlauf der Anfangsphase der Rallye andere Probleme auf: Der Motor wollte nicht auf allen vier Zylindern laufen, was sich entsprechend auf die Zeit nach der ersten Prüfung niederschlug. Man landete auf dem etwas undankbaren vorletzten Platz.

Auf der zweiten Prüfung schien zunächst Alles in Ordnung zu sein, der Motor lief normal. Und obwohl das so blieb, hatten Christian und Christoph immer stärker das Gefühl, nicht vom Fleck zu kommen, je näher es dem Ende der Prüfung zuging. Der Grund: Die hinteren Bremsen hatten stark blockiert. Und in der Folge gewaltig überhitzt. Es stieg mächtiger Qualm auf, und sogar ein hartnäckiges Feuer hatte sich entzündet. Es mußten im Regrouping sogar Feuerlöscher eingesetzt werden, um der Flammen Herr zu werden.

Natürlich wurde versucht, speziell die Bremsen im Service gründlich zu reparieren, aber die Zeit war zu kurz. Der Wunsch, noch ein wenig Rallye-Action als Aktive genießen zu können und eventuell noch das Feld ein klein wenig von hinten aufzurollen, wurde nicht erfüllt. Immerhin fanden Christian Eberherr und Christoph Karl nach ihrem Ausfall noch Zeit, die Rallye als Zuseher zu genießen und den schönen Rallye-Tag angemessen stilvoll ausklingen zu lassen.

Erfreulich ist ebenfalls, daß kein größerer Schaden am Auto entstanden ist. Christian Eberherr und eine(n) seiner CopilotInnen (je nachdem, wer gerade Zeit hat) wird man zweifellos noch öfter bei einigen ausgesuchten Rallyes im Einsatz sehen.

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