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Die Pirelli Lavanttal Rallye wird heuer am 1. und 2. April, mit Start und Ziel in Wolfsberg, als zweiter Lauf der Österreichischen Rallyemeisterschaft, durchgeführt.
Kärnten hat im Rallyesport schon eine lange, sehr erfolgreiche Tradition. Nicht nur auf dem Veranstaltungssektor hat man für ausgesprochene Highlights gesorgt, sondern auch die Aktiven aus Kärnten haben immer schon zu den österreichischen Spitzenpiloten gezählt.

Belohnt wurden diese Leistungen immer wieder durch starkes Publikumsinteresse. Das Land Kärnten mit seiner malerischen Landschaft, ist jedenfalls auch heuer wieder gerüstet, seinen Gästen während der Veranstaltungstage eine tolle sportliche Bühne zu bieten. Der MSC Wolfsberg mit Obmann Gerhard Leeb an der Spitze gilt schon seit vielen Jahren als Motor und Triebfeder solcher Spitzenveranstaltungen. Auch heuer wird man wieder versucht sein, eine erstklassige Veranstaltung durchzuführen. Mehr als 135 Teams haben für die heurige Pirelli Lavanttal Rallye ihre Nennung abgegeben.

Dem internationalen Trend folgend ist es erstmalig gelungen, auch die slowenischen Nachbarn in das Rallyegeschehen einzubinden. Die Pirelli Lavanttal Rallye zählt als erster Lauf zur Int. Rallyemeisterschaft der Republik Slowenien. Mehr als vierzig slowenische Teams werden in Wolfsberg vertreten sein.

Aber auch der Mitropacup macht mit seinem zweiten Lauf wieder Station in Kärnten. Dies bedeutet, dass neben der heimischen Spitzenklasse aus Österreich und Slowenien, eine Reihe weiterer sehr erfolgreicher Piloten aus den übrigen Nachbarländern an der Pirelli Lavanttal Rallye 2005 teilnehmen werden.


Zuschaueraktivitäten bei derPirelli Rallye
Neue Eventhalle beim Servicepark in Klein-Edling steht dabei im Mittelpunkt
Quad-Racing, Bull Riding, PS-Show, Rallye-Party mit Fahrerpräsentation

Schon im vergangenen Jahr bildete die neue Eventhalle in Klein Edling den Mittelpunkt der Pirelli Lavanttal Rallye. Auch heuer wird dort das Rallyezentrum mit der kompletten Fahrtleitung, Zeitnahme und Auswertung, sowie dem Pressebüro etabliert sein. Ebenfalls in der Halle wird sich der gesamte VIP-Bereich befinden.Damit besteht für die Rallyefans auch wieder eine unmittelbare Anbindung mit dem Servicepark, wo die einzelnen Teams ihre Motorhomes und Servicefahrzeuge abgestellt haben. Die Rallyefahrzeuge werden heuer nicht durch die Halle in den Bewerb starten.Dafür wird man den Zusehern die Möglichkeit geben, sich selbst aktiv bei verschiedenen Sportarten einzubringen. Motorsportlich ist dies die Trendsportart Quad-Racing. Ein Geschicklichkeitsbewerb für Jedermann, der zumindest 18 Jahre alt ist und einen Führerschein vorweisen kann. Auf die Gewinner warten wertvolle Preise.Beliebt ist Bull Riding. Hier haben die Fans die Gelegenheit auf einem elektrischen Bullen ihre Standfestigkeit und Geschicklichkeit zu beweisen. Die Sieger werden mit tollen Preisen belohnt.Auch die Liebhaber schöner Autos werden in der Eventhalle auf ihre Rechung kommen. So wird man American Custom Car`s sehen, viele Oldtimer und HiFi Cars.Im Rahmen der “Night of the Heros” wird es in der perfekt dekorierten Eventhalle auch eine große Rallyeparty mit der Präsentation der wichtigsten Starter der heurigen Pirelli Lavanttal Rallye geben.Der offizielle Aushang mit den Ergebnissen der einzelnen Sonderprüfungen, sowie wichtige Informationen des Veranstalters werden in der Halle für alle Aktiven und Fans, zugänglich sein.


Interessante Ausgangsposition in Gruppe A

Eine bemerkenswerte Premiere bei der Pirelli Lavanttal Rallye feiert der junge David Doppelreiter. Der Niederösterreicher wird in Wolfsberg ein Skoda Octavia World Rallye Car zum Einsatz bringen: „Mit diesem Auto werde ich die gesamte Meisterschaft bestreiten und hoffe auf den Titel. Für mich bedeutet dieser Einsatz sehr viel. Nachdem ich zuletzt nur in Asien aktiv war, freue ich mich schon sehr, wieder vor eigenem Publikum fahren zu können.“

Der Kärntner Lokalmatador Achim Mörtl (Mitsubishi) kommt nach der IQ-Jänner Rallye als Führender in der Meisterschaft zu seiner Heimrallye. Mörtl gewann in Oberösterreich eine Tageswertung und belegte einmal Rang Zwei. Der Vorjahressieger im Lavanttal Raimund Baumschlager liegt zwar im Meisterschaftszwischenklassement auf Grund eines Sieges und eines Totalausfalles in Freistadt nur auf Rang Vier, gilt jedoch auf Grund seiner Klasse, neben Mörtl und Doppelreiter zu den heißesten Sieganwärtern. Dazu kommt noch, dass Baumschlager in Kärnten mit einem Mitsubishi Evo VIII einen komplett neues Auto zum Einsatz bringt: „Natürlich birgt eine solche Premiere immer ein gewisses Risiko in sich, aber einmal muss man den Wechsel von alt auf neu durchziehen. Ich rechne mir damit schon Chancen aus, meinen Vorjahreserfolg zu wiederholen.“ Mörtl wiederum hat sich für heuer nur ein Ziel gesetzt: „Ich möchte wieder einmal Staatsmeister werden, daher möchte ich diese Heimrallye gewinnen und meinen derzeitigen Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen.“

So sehr man mit dem Spitzenkampf von Doppelreiter, Mörtl und Baumschlager rechnen darf, so sehr werden die Außenseiter zu beachten sein. Da ist einmal mehr, der sehr starke Kärntner Alfred Kramer (Mitsubishi), der bei dieser Rallye schon öfter gezeigt hat, dass er fahrerisch durchaus in der Lage ist, den Gruppe A Sieg einzufahren: „Für mich zählt trotz der prominenten Namen meiner Konkurrenten im Lavanttal nur ein voller Erfolg. Im letzten Jahr hatte ich mit einem Motorschaden viel Pech.“ Neben Kramer wird auch Ruben Zeltner (Mitsubishi) als echter Kärntner versuchen, bei seiner Lieblingsrallye wiederum eine starke Vorstellung abzuliefern

Zum Kreis der gefährlichen Außenseiter ist auch der Ungar Krisztian Hideg (Mitsubishi) zu zählen. Er beabsichtigt heuer die gesamt heimische Meisterschaft zu fahren und liegt in der Zwischenwertung, derzeit punktegleich mit Baumschlager, an vierter Stelle. Der Niederösterreicher Andreas Waldherr im VW Golf KitCar, der im Mühlviertel im wahrsten Sinne des Wortes „baden“ ging, möchte sich im Lavanttal rehabilitieren und wichtige Punkte für die Meisterschaft einfahren. Sehr interessant könnte auch der Dreikampf zwischen dem deutschen Mitropacup- Starter Thomas Wallenwein und den beiden Österreichern Mario Saibel und Johann Holzmüller (alle Mitsubishi) werden.


Sekundenkrimi bei Gruppe N Auseinandersetzung zu erwarten

Im letzten Jahr legte Martin Zellhofer (Mitsubishi) durch einen überlegenen Gruppe N Sieg im Lavanttal, den Grundstein zu seinem späteren Meistertitel. Für heuer hat der Niederösterreicher ähnliche Vorstellungen: „ Letztes Jahr kam ich ohne Punkte nach Kärnten, trotzdem hat es am Saisonende für den Titel gereicht. Heuer habe ich vor der Rallye schon 14 Punkte auf dem Konto, das gibt viel Selbstvertrauen.“

Sehr stark zeigte sich der Steirer Willi Stengg (Mitsubishi) zu Saisonbeginn im Mühlviertel: „Ich kann völlig ohne Druck fahren, das macht Spass und bringt schnelle SP-Zeiten.“ Kris Rosenberger (Subaru) hat einen dritten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen: „Für mich gilt es ganz einfach Punkte zu machen um den einen Ausfall in Freistadt wieder wettzumachen.“

Interessant wird das Oberösterreichduell zwischen Ernst Haneder und Christian Lippitsch (beide Mitsubishi) werden. Haneder bewegt sich schon länger sehr erfolgreich in der Gruppe N, Lippitsch wechselte von der Dieselklasse, und hat bei seiner Premiere bis zu seinem Ausfall im Mühlviertel, eine gute Vorstellung geboten. Nicht vergessen darf man den sehr erfahrenen Slowenen Darko Peljhan (Mitsubishi), natürlich den Wiener Walter Kovar, Günther Lichtenegger und Rundstreckenspezialist Toto Wolff (alle Mitsubishi), der neuerdings von der Mannschaft um Raimund Baumschlager (BRR), betreut wird.

Gespannt kann man auf das Antreten der beiden Red Bull Junioren Andreas Aigner (Steiermark) und Quirin Müller (Deutschland) beide auf Mitsubishi sein. Aigner hat zuletzt bei der Mogul Sumava Rallye in Tschechien eine eindrucksvolle Vorstellung gegeben und bei seiner ersten zehnten Rallye schon sehr viel Speed und Klasse gezeigt. Wenn er seine Nerven im Zaume halten kann, ist er durchaus in der Lage die bisher erwähnten Routiniers ernsthaft zu fordern. Ähnliches gilt auch für Müller, der auf die Ansage von Ex Stohl Beifahrer Peter Müller horcht. Beiden Youngsters wird von ihren Lehrmeistern Armin Schwarz und Raimund Baumschlager bis jetzt ein gutes Zeugnis ausgestellt.

Der Name Wittmann hat im Rallyesport in Kärnten einen sehr guten Namen. Der Sohn von Franz Wittmann hat schon im letzten Jahr sein Talent aufblitzen lassen und ist bei einigen Rallyes sehr beherzt unterwegs gewesen. Letztes Jahr wurde Franz Wittmann junior (Mitsubishi) in der Gesamtwertung Zwölfter und Siebenter in der Gruppe N. Für heuer sollte ein Top Ten Platz möglich sein.


Hannes Danzinger will in Dieselklasse Vorjahreserfolg wiederholen

Der regierende Dieselpokalsieger Hannes Danzinger (VW Golf IV KitCar) zeigte sich bei der IQ Jänner Rallye in Freistadt als der überlegene Mann. Er holte sich volle Punkte am ersten Tag der Zweitagewertung und führte am zweiten Tag mit fast zehn Minuten Vorsprung auf seine Konkurrenten. Trotzdem liegt der Niederösterreicher im Meisterschaftszwischenstand nicht vorne, „wie das eben im Rallyesport so ist, ein kleiner Fehler bei schwierigen Bedingungen und man ist draußen. Da hilft einem der schöne Vorsprung auch nichts. Für mich bedeutet dies, ich muss bei der Pirelli Lavanttal Rallye voll punkten.“

Erster Herausforderer des Meisters ist der Steirer Ing. Michael Böhm mit einem stark verbesserten Fiat Stilo, der im Mühlviertel an beiden Tagen gepunktet hat und als Meisterschaftsführender nach Kärnten kommt. Er hat aber trotzdem das PS-mässig weitaus schwächere Fahrzeug gegenüber Danzinger, daher kann er nur eine Taktik anwenden: „für mich gilt es von Beginn an sehr gleichmäßig, aber doch sehr zügig, zu fahren. Dabei darf ich mir nicht den geringsten Fehler erlauben, dann habe ich eine Chance meinen Vorsprung in der Meisterschaft zu verteidigen.“

Diese beiden genannten Piloten sollten im Lavanttal den Sieg untereinander ausmachen. Leider absagen musste in letzter Minute der Salzburger Manfred Pfeiffenberger. Der Grund der stark lädierte Seat Ibiza wurde nicht mehr rechtzeitig fertig.

Für eine starke Belebung der Dieselszene sorgt die Mannschaft von Porsche Salzburg unter der Regie von Peter Gruber und Helmut Czekal. Man wird mit Bernhard Spielbichler (VW TDT Golf IV), Norbert Filippits aus Tirol (VW Golf IV KitCar) und Peter Ebner, einem echten Lokalmatador aus Wolfsberg auf VW Golf TDI V) neben Danzinger noch weitere drei, möglicherweise auch vier Fahrzeuge einsetzen.

Dazu kommen noch Fiat Stilo Pilot Markus Jaitz und Christian Nitsche auf (VW Golf IV TDI). Damit werden bei der heurigen Pirelli Lavanttal Rallye fast acht Fahrzeuge in der Dieselklasse an den Start gehen. Es wäre dies seit Einführung der Dieselklasse das größte Starterfeld bei einem heimischen Meisterschaftslauf.


Sehr starkes Juniorenfeld

Für einen Sekundenkrimi sorgten im letzten Jahr bei der Pirelli Lavanttal Rallye die Junioren. Nach dem frühen Ausfall des Kärntner Favoriten Marcus Leeb (Citroen), duellierten sich Markus Weissengruber (Citroen) und Rupert Schachinger, erstmals auf dem neuen Suzuki Ignis unterwegs, die ganze Rallye über. Schlussendlich gewann Schachinger mit 48 Sekunden Vorsprung auf Weissengruber. Nun beide Fahrer sind heuer nicht mehr dabei.

Staatsmeister Rupert Schachinger widmet sich in England einer neuen Aufgabe im Motorsport und Markus Weissengruber hat zumindest vorübergehend seine aktive Laufbahn beendet.

Trotz des Fehlens dieser beiden Namen, kann man sich heuer neuerlich auf eine knappe Entscheidung bei den Junioren im Lavanttal einstellen. Nach dem ersten Lauf im Mühlviertel liegen Marcus Leeb, der von Citroen auf Suzuki gewechselt hat und der Niederösterreicher Michael Kogler, gemeinsam an der Spitze des Zwischenklassements.

Sehr viel vorgenommen hat sich Lokalmatador Marcus Leeb aus Wolfsberg: „Es wäre doch gelacht, wenn ich meine Heimrallye nicht gewinnen könnte. Natürlich habe ich eine Doppelbelastung im Lavanttal. Im Vorfeld arbeite ich bei meinem Vater in der Organisation mit, in der Rallyewoche sollte ich mich nur aufs Fahren konzentrieren, werde aber trotzdem immer wieder mit Organisationsfragen konfrontiert. Hier muss ich ganz einfach einen Ausweg finden. Ich freue mich schon auf die Rallye und bin voll Optimismus.“

Michael Kogler ist mit 17 Jahren der jüngste Teilnehmer bei der Rallye, zählt aber bei den Junioren zum Favoritenkreis: „Es ist jetzt meine zweite Saison, ich habe im letzten Jahr zum ersten Mal in den Motorsport hinein gerochen und bin begeistert. Es ist meine erste Rallye im Lavanttal, da hat Marcus schon einen gewissen Vorteil die Strecken zu kennen. Ich werde aber bemüht sein, dieses Manko durch noch mehr Einsatz wett zu machen.“

Interessant wird auch der Start des Tschechen Jiri Pertlicek (Suzuki) sein. Auch er stammt aus einer Motorsport Familie und sollte deshalb schon einige Erfahrung mitbringen. Ebenfalls auf Suzuki werden Dieter Kienbacher und Patricia Immervoll bei den Junioren am Start sein. Speziell von Immervoll kann man sich einiges erwarten. Sie hat schon eine erfolgreiche Kart Karriere hinter sich und versucht sich jetzt zum ersten Mal bei einer Rallye.

Bereits mit Juniorenpunkten am Start sind Günther Jörl auf Peugeot 106 und Oliver Apfelthaler (Honda). Sie konnten bei der Saisonpremiere im Mühlviertel jeweils einen dritten Platz in der Tageswertung herausfahren.


Weitere Informationen beim MSC Wolfsberg oder unter www.pirelli-rallye.at

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