Heck-Weg Opel am Ende der Lavanttal-Rallye 2017 im Porsche-SandwichSo wie bei der Rebenland-Rallye konnten Gert Göberndorfer und Monika Graber auch bei der Lavanttal-Rallye einen zweiten Platz bei den Historischen einfahren, der Heck-Weg Opel im Porsche-Sandwich zwischen Rosenberger und Rabl..


So wie bei der Rebenland-Rallye konnten Gert Göberndorfer und Monika Graber auch bei der Lavanttal-Rallye einen zweiten Platz bei den Historischen einfahren. Gegen die hochkarätige Porsche-Konkurrenz schlug man sich standesgemäß: Kris Rosenberger/Christina Ettel waren zwar uneinholbar, dafür konnte man sich gegen Willi Rabl/Uschi Breineßl problemlos durchsetzen. Das steirische Opel-Duo punktete aber auch beim Publikum einmal mehr.

Mit der Erwartung, auch diesmal wieder einen Podestplatz bei den Historischen an Land ziehen zu können, sind Gert Göberndorfer und Monika Graber zur Lavanttal-Rallye gereist, und diese Erwartung hat sich klar bestätigt. Gute Laune bei Gert Göberndorfer: 2. Platz bei Lavanttal-RallyeGute Laune bei Gert Göberndorfer: 2. Platz bei Lavanttal-Rallye
Foto: Hansjrög Matzer/Agentur Autosport.at
Der Verlauf und das Endergebnis des anspruchsvollen Wettbewerbes haben gezeigt, daß das steirische Opel-Team jederzeit für eine Top-Platzierung in der Kategorie „alt-aber-gut“ in Betracht kommt. Dabei ist ihnen natürlich entgegengekommen, daß das etwa 185 PS starke Auto keinerlei Schwierigkeiten gemacht hat.

Bereits zu Beginn der Rallye zeichnete sich das spätere Ergebnis bei den Historischen ab: Kris Rosenberger/Christina Ettel beendeten mit ihrem Porsche die erste Prüfung als Erste, 5,5 Sekunden dahinter kamen schon Gert Göberndorfer und Monika Graber mit ihrem Opel Ascona B Sport. Den Heck-Weg Opel im Porsche-Sandwich machte Willi Rabl perfekt. Zusammen mit Uschi Breineßl mit einem weiteren Porsche 911 kam er auf den dritten Platz.. Danach, auf der zweiten Prüfung (Theklagraben – Vorderlimberg I), gelang es den Steirern, sogar Kris Rosenberger im Klassement vorübergehend zu überholen und um 12,8 Sekunden zu distanzieren. Der jedoch schlug auf der dritten Prüfung massiv zurück, sodaß nur noch 4,8 Sekunden des Vorsprunges des Opel-Teams übrig geblieben waren. Die zwischenzeitliche Führung bei den Historischen war endgültig dahin, nachdem man auf der vierten Prüfung auf langsamere Kollegen aufgelaufen war. Albert Bellschan von Mildenburg zeigte sich fair und machte umgehend Platz, während Ruggero Ravaglioli mit seinem markanten Ford Mustang GT für das Publikum driftete und Gert Göberndorfer damit blockierte. Es dauerte eine Weile, bis der Amischlitten überholt werden konnte, entscheidende Sekunden – vor allem, wenn man gegen einen Kris Rosenberger im Porsche ankämpft. Aber immerhin: Der erste Tag konnte an der zweiten Stelle bei den Historischen und auf Platz 20 in der Gesamtwertung beendet werden.

Göberndorfer/Graber (Heck-Weg Motorsport) belegten mit ihrem Opel den 2. Platz bei der Lavanttal-Rallye 2017Göberndorfer/Graber (Heck-Weg Motorsport) belegten mit ihrem Opel den 2. Platz bei der Lavanttal-Rallye 2017
Foto: Hansjörg Matzer/Agentur Autosport.at
Der Samstag war davon gekennzeichnet, daß Kris Rosenberger und Christina Ettel zusehends enteilten, die langen schnellen Bergauf-Abschnitte kamen dem Porsche offenbar mehr entgegen als dem Opel. Gleichzeitig gelang es Gert Göberndorfer und Monika Graber aber auch, sich weiterhin von Willi Rabl abzusetzen. Der zweite Platz in der für die österreichische Historic Rallye Meisterschaft 2017 relevanten Wertung wurde die ganze zweite Etappe über souverän verteidigt, darüber hinaus schafften die Steirer auf der Abschlußprüfung noch eine 14. Gesamtzeit, was auch eine Bestzeit in ihrer Wertung bedeutete.

Unterm Strich somit eine sehr gelungene Rallye für Gert Göberndorfer und Monika Graber, die dem Heck-weg Motorsport-Team, unter dessen Flagge sie fahren, auch diesmal wieder gerecht wurden. Unterstrichen wurde dadurch auch ihre besondere Liebe zur Lavanttal-Rallye, und so möchte sich das Team beim MSC Lavanttal für die großartige Organisation bedanken. Die Prüfungen waren wie immer außerordentlich schön und anspruchsvoll.

Daß nebenbei Bianca Marina Stampfl an der Seite von Gernot Zeiringer, der den dritten Platz im Opel-Adam-Cup belegen konnte, auf der hervorragenden 12. Gesamt-Position ins Ziel kam, rundete das tolle Wochenende für das Heck-weg Motorsport-Team zusätzlich ab.

Der nächste gemeinsame Einsatz von Gert Göberndorfer und Monika Graber wird die Rallye Weiz am 21. und 22. Juli sein. Bei der Wechselland-Rallye wird Monika im Opel Ascona A von Günter Stampfl Platz nehmen. So oder so: Opel-Liebe rostet nicht.

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