Rallyeteam Kößler zeigt starke Aufholjagd nach Technik-Pech - Foto: Martin Butschell/Agentur Autosport.atAuf den schwarzen Freitag folgt ein starker Samstag: Das Rallyeteam Kößler hat bei der Rebenland Rallye, dem Saisonauftakt zum Mitropa Rallye Cup, ein beeindruckendes Comeback gefeiert.

Manuel Kößler und Marcus Poschner (Subaru Impreza R4) kämpften sich nach einem Getriebeschaden durch das Feld und holten mit Gesamtrang 11 und Platz drei im Mitropa Cup das Maximum heraus.

Der Auftakt des Mitropa Rallye Cup 2016 bei der Rebenland Rallye (18.-19. März 2016) verlief so spannend wie von vielen erwartet. Das Rallyeteam Kößler um Manuel Kößler und Marcus Poschner (Subaru Impreza R4) kämpfte von Beginn an auf Augenhöhe gegen Krisztian Hideg (Mitsubishi Lancer Evo IX R4), Hermann Gaßner (Mitsubishi Lancer Evo X R4) und Maximilian Koch (Škoda Fabia S2000). Nach den ersten drei Wertungsprüfungen lag das Quartett innerhalb von sieben Sekunden. Rallyeteam Kößler zeigt starke Aufholjagd nach Technik-Pech<br>Foto: Martin Butschell/Agentur Autosport.atRallyeteam Kößler zeigt starke Aufholjagd nach Technik-Pech
Foto: Martin Butschell/Agentur Autosport.at


Wenig später mussten sich Kößler und Poschner jedoch aus dem Rennen um den Sieg verabschieden. Am Start der vierten Prüfung brach die Getriebeausgangswelle und verwandelte den Subaru Impreza von einem Allradler in einen Fronttriebler. „Dadurch war nicht nur die Kraftübertragung an die Hinterräder komplett weg“, schildert Kößler. „Der Subaru war zudem praktisch unfahrbar. Wir haben uns einmal fast gedreht und sind dann nur noch langsam weiter gerollt.“

Kößler/Poschner schleppten den Subaru in den nächsten Service, wo die Mechaniker von SG Sport das komplette Getriebe tauschten. „Die Jungs haben für den Wechsel in der freien Natur 40 Minuten gebraucht. Das schaffen viele Autohäuser auf einer Hebebühne nicht unter zwei Stunden“, lobt Poschner den Einsatz seines Teams. Trotzdem überschritt das Rallyeteam Kößler die erlaubte Servicezeit und fing sich eine Zeitstrafe von 1:40 Minuten ein. All das warf Kößler/Poschner auf Rang 36 zurück.

Aufgeben kam für die Allgäuer trotzdem nicht in Frage. Im Gegenteil: Das neu formierte Subaru-Duo setzte umgehend zur Aufholjagd an und verbesserte sich am selben Abend noch auf Rang 29. Nach dem schwarzen Freitag lief es samstags zunehmend besser. Kößler/Poschner konnten das Tempo ihrer direkten Konkurrenten im Mitropa Cup mitgehen, auf einer WP erzielten sie sogar die fünftbeste Gesamtzeit.

In der Gesamtwertung arbeiteten sich Kößler/Poschner Stück für Stück nach vorn und landeten nach der Disqualifikation von Maximilian Koch auf dem elften Gesamtrang und auf Platz drei in der Mitropa-Cup-Wertung hinter Krisztian Hideg und Hermann Gaßner. „Nach dem Defekt am Freitag haben wir das Maximum herausgeholt“, fasst Marcus Poschner zusammen. Manuel Kößler ergänzt: „Am Freitag lief es nicht rund bei uns, da war ich auch mit meiner fahrerischen Leistung nicht zufrieden. Der Samstag war absolut in Ordnung. Wir haben nicht auf die Zeiten geachtet und waren trotzdem mit bei der Musik. Da haben wir gesehen, dass wir es noch können.“

Fotos: Martin Butschell/Agentur Autosport.at

Copyright © 1998 - 2017 Agentur Autosport.at 
Der Inhalt dieser Seite unterliegt, soweit nicht anders vermerkt, dem Copyright der Agentur Autosport.at. Texte, Bilder, Grafiken sowie alle weiteren Inhalte dieser Seite dürfen, weder im Ganzen noch teilweise, ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung vervielfältigt, verändert, weitergeleitet, lizenziert oder veröffentlicht werden.


Impressum - Datenschutz - Cookie Policy

Zum Seitenanfang