Michael Kogler mit Schadensbegrenzung im WechsellandNach einem guten ersten Tag bei der selektiven Wechselland-Rallye haderte Michael Kogler am Samstag mit einem losen Heck seines UNIOR Citroen DS3 R3Max.

Erst nach einem kompletten Umbau fand Michael wieder sein Vertrauen zurück und konnte beim Showdown auf dem Pinggau-Rundkurs den bereits verlorenen zweiten Platz zurückerobern.

Am äußerst schwierigen ersten Tag der Wechselland-Rallye, mit Regen und Nebel sowie rutschigen Streckenkonditionen fühlte sich Michael Kogler in seinem UNIOR Citroen DS3 R3Max pudelwohl. Auch wenn er rückblickend sagt: „Wir haben auch im Wechselland einen unglaublichen Daniel Wollinger erlebt – bei seiner Heimrallye hat er immer schon aufzeigen können.“ Doch Kogler blieb auf Schlagdistanz – nach fünf Sonderprüfungen (die zweite Hochwechsel-SP wurde wegen Schneefalls abgesagt) fehlten lediglich 12,4 Sekunden auf den Lokalmatador. Michael Kogler mit Schadensbegrenzung im Wechselland - Foto: Unior Racing Team AustriaMichael Kogler mit Schadensbegrenzung im Wechselland
Foto: Unior Racing Team Austria


Für den trockenen Samstag wurde das Fahrwerk wie üblich umgebaut – doch damit zeigte sich Kogler nicht zufrieden: „Ich wollte am Samstagvormittag angreifen und die 2WD-Führung erobern, doch das Heck schmierte immer wieder weg. Und wenn du zwei ‚Ohrfeigen‘ bekommst – und damit meine ich zwei Highspeed-Dreher – dann weißt du, dass du einfach über dem Limit bist. Da musste ich einfach zurückstecken.“ So verlor Michael auch kurzzeitig den zweiten Platz in der 2WD Wertung.

Vollgas auf der Powerstage
Erst vor dem letzten Durchgang, nachdem das UNIOR Racing Team Austria erneut das komplette Fahrwerk umgebaut hatte, verhielt sich die „rasende Werkzeugkiste“ wieder so, dass Michael sein Vertrauen zurückfinden konnte.

Auf der allerletzten Prüfung, dem rund 23 Kilometer langen Pinggau-Rundkurs, für den es zudem Powerstagepunkte gab, konnten Michael Kogler und seine Copilotin Jenny Hofstädter richtig Gas geben: „Gott sei Dank gibt es die Powerstage. Ich dachte: ‚Wenn ich meine Chancen auf den Staatsmeistertitel wahren möchte, muss ich jetzt voll attackieren!‘ So konnten wir den zweiten Platz zurückerobern – das ist in Anbetracht der Umstände eine gelungene Schadensbegrenzung und jetzt freue ich mich auf die nächsten Rallyes und hoffe, dass dann einmal der Einser neben meinem Namen steht.“

Ergebnis Wechselland-Rallye 2017 – ORM2WD
1. Daniel Wollinger/Patrick Forstner (A/A, Renault Clio Sport R3)
2. Michael Kogler/Jennifer Hofstädter (A/A, Citroen DS3 R3 Max)
3. Julian Wagner/Anne Katharina Stein (A/D, Opel Adam R2)
4. Kristof Klausz/Csanyi Botond (H/H, Peugeot 208 R2)
5. Andreas Kainer/Benedikt Hofmann (A/D, Opel Corsa OPC)
6. Luca Waldherr/Tobias Unterweger (A/A, Opel AdamR2)
7. Heimo Hinterhofer/Tina Annemüller (A/D, Opel Adam R2)
8. Rene Rieder/Anton Pichler (A/A, Opel Corsa OPC)
9. Christoph Zellhofer/Andre Kachel (A/D, Suzuki Swift S1600)
10. Manuel Pfeifer/Alessandra Baumann (A/D, Opel Corsa OPC)

Powerstage-Punkte: 1. Wollinger 3, 2. Kogler 2, 3. Wagner 1.

Punktestand ORM2WD: 1. Wollinger 83, 2. Kogler 61, 3. Wagner 48.

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