Manfred Stohl Bernhard Ettel harte Bedingungen in China - Foto: Stuhl RacingMit einem fulminanten Erfolg ging die Rallye Gansu Zhangye heute Vormittag unserer Zeit für Manfred Stohl und Bernhard Ettel zu Ende. Das österreichische Weltklasse-Duo holte den Sieg in der FIA Asien-Pacific-Championship.

In der Gesamtwertung der chinesischen Meisterschaft lag am Ende nur der mit einem motorisch stärker ausgerüsteten Fahrzeug fahrende Australier Chris Atkinson vor den Österreichern. „Das ist ein Novum für mich“, freute sich Manfred Stohl, „einen Lauf in der Asien-Pacific-Meisterschaft habe ich noch nie gewonnen. Ich denke, die österreichische Nationalhymne hört man in China auch nicht so oft. Ein tolles Gefühl!“ Weniger toll war dieses freilich während der Rallye selbst, bei der Stohl/Ettel ihren Citroen DS3 R5 zu fünf Bestzeiten in den insgesamt neun Sonderprüfungen trieben.Die Sieger v.r. Manfred Stohl Bernhard Eitel<br>Foto:Stohl RacingDie Sieger v.r. Manfred Stohl, Bernhard Eitel
Foto: Stohl Racing
Stohl: „Es war fast unerträglich heiß. Über 40 Grad im Freien, da haben im Auto nicht viel auf 70 Grad gefehlt. Da die Konzentration über 200 SP-Kilometer zu bewahren, das war schon eine sehr spezielle Herausforderung. Nicht nur für mich, sondern auch für Bernhard, der einen hervorragenden Job gemacht hat. Ich weiß gar nicht, wieviel Liter Flüssigkeit wir da in uns hineingeschüttet haben.“ Nach zwei Tagen lagen Stohl/Ettel in der Asien-Pacific-Wertung bereits mit fast fünf  Minuten Vorsprung in Führung. Stohl: „Deshalb konnten wir es uns auch leisten, unser Auto, das auch schon ein wenig hitzegeschädigt war, heute ein wenig zu schonen.“ Zwei routiniert anvisierte dritte und ein zweiter Platz hinter dem auch in Österreich sehr bekannten deutschen Toppiloten Fabian Kreim genügten daher zum  immer noch klaren Sieg. Manfred Stohls Teamkollege und Teamchef, der Chinese Wang Hua, landete auf dem dritten Gesamtrang. Über den zweiten Platz in der Gesamtwertung der chinesischen Meisterschaft, den Stohl/Ettel auch schon beim Saisonauftakt, der Rally Henan Dengfeng, holen konnten, war die Freude der beiden Wiener nicht geringer. Stohl: „Das ist ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis. Obwohl ich fairerweise sagen muss, dass hier der Engländer Mark Higgins lange Zeit schneller war als wir und wir von seinem Abflug am zweiten Tag, durch den er viel Zeit verloren hat, profitieren konnten.“ Aber das ist eben auch Rallye. Am Ende stehen in Stohls Karriere-Bilanz ein weiterer Sieg sowie ein weiterer zweiter Platz auf internationaler Ebene und ein herzliches Xiéxie seines Huayu Racing Teams . . . was auf Deutsch soviel wie Danke heißt!

Fotos: Stohl Racing

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