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  • Während andere Markenpokale in Mitteleuropa seit Jahren mit kontinuierlichem Teilnehmerschwund zu kämpfen haben, manche sogar schon die Segel streichen mussten, verzeichnet die erst im Vorjahr ins Leben gerufene KTM X-BOW BATTLE einen regelrechten Boom in Sachen Teilnehmerzahlen...

Wer hätte sich das gedacht? Während andere Markenpokale in Mitteleuropa seit Jahren mit kontinuierlichem Teilnehmerschwund zu kämpfen haben, manche sogar schon die Segel streichen mussten, verzeichnet die erst im Vorjahr ins Leben gerufene KTM X-BOW BATTLE einen regelrechten Boom in Sachen Teilnehmerzahlen! Für das erste Rennen am Salzburgring (29./30. April) – wo aufgrund der Streckenhomologation nicht mehr als 35 Autos an den Start gehen dürfen – musste jedenfalls bereits eine „Warteliste“ angelegt werden!

KTM X-Bow Battle
Volles Starterfeld - die KTM X-Bow Battle

Organisator Georg Silbermayr ist im Moment zu beneiden – und im nächsten Moment auch wieder nicht. Zwar kann er sich vor lauter Startern kaum retten, allerdings möchte er niemanden verärgern, der am Salzburgring nicht dabei sein kann: „Es ist im Moment wirklich nicht einfach. Natürlich ist das eine Situation, von der jeder Rennveranstalter träumt, nämlich ein brechend volles Starterfeld zu haben. Andererseits ist es so, dass wir ausgerechnet bei unserer Strecke für den Saisonauftakt die Vorgabe der Motorsportbehörden haben, nicht mehr als 35 Autos an den Start gehen zu lassen. Daran müssen sich das Streckenmanagement und natürlich auch die Veranstalter halten. Nur möchte ich niemanden, der vorhat, die ganze Saison zu bestreiten, quasi vor der Türe im Regen stehen lassen. Aber im Moment schaut’s so aus, als ob sich das nicht vermeiden lässt…“

So wurde kurzerhand eine Warteliste erstellt, die sich nach dem Zeitpunkt der Einlangung des Nenngeldes richtet. Mit anderen Worten: Wer zuerst kommt (zahlt), mahlt (fährt) zuerst. Ganz sicher mit von der Partie sind in den insgesamt drei Klassen die altbekannten Gesichter, die schon im Vorjahr regelmäßig oder unregelmäßig mit von der Partie waren: Jim Gebhardt, Raphael Sperrer, Marko Klein, Klaus Angerhofer, Hubert Trunkenpolz, Ernst Kirchmayr, Wolfgang Fritsch, Jürgen Pipp, Gerhard Trenker, Uwe Schmidt, Eyke Angermayr oder Jakub Havrlant. Darunter mischen sich viele neue Gesichter, ebenfalls quer durch alle Klassen: Christoph Schrezenmeier, Marcus Winkler, Pierre Lüdigkeit, Sebastian Grunert, Sehdi Sarmini, Ondrej Bach, Marco Pezzutto, Klaus Hoflehner, Thomas Neugebauer, Daniel Ebner oder Rudy Lemmens. Dazu stößt noch Reini Kofler, höchstwahrscheinlich Klasse-3- Starter Pavel Heinik und mit etwas Glück sogar zwei Teilnehmer aus Großbritannien – so sie denn noch einen Platz ergattern können.

Auffällig ist, dass sich das Starterfeld gleichmäßig auf die drei Klassen „Unlimited“, „Proam“ sowie „Rookies“ aufteilt – womit in jeder einzelnen Klasse für reichlich Spannung und Action gesorgt sein dürfte. Bleibt die Frage, wer der ominöse „Bernie Silverstone“ in der Klasse „Unlimited“ ist? Organisator Georg Silbermayr, im Vorjahr noch unter dem Pseudonym „Michel Vaillant“ in doppelter Funktion als Veranstalter und Fahrer unterwegs, weist jede Schuld von sich: „Keine Ahnung, vielleicht möchte einer der Jungs aus der Formel 1 endlich mal wieder in einer g’scheiten Rennserie starten?“

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