190616 Peroni Monza 04 DH 0669Bereits im Training prägten die Namen Fischer und Speck die Ergebnislisten - und so blieb es das ganze Rennwochenende der P9 Challeng in Monza...

Zwei Namen waren es welche 2019 bei der Quali in Monza der P9 ihren Stempel auf drückten. Drei Herren mit dem Namen Fischer (A) und Herr Speck (D). Hermann Speck aus Nürnberg "pumpte oder powerte" seine Porsche-Crew als Fahrer bereits seit 2017 "mit vollem Rohr " in der Endurance-Szene ganz nach vorne. Dagegen schoss die Crew aus dem Österreichischen Mödling, die Jungs von Team Medilikke den Hersteller BMW über ihre Top-Einsätze nun auch in Monza aus dem Stand in der P9-Welt nach oben. Manager Fischer dürfte von der Crew der Fischer's aus Österreich beeindruckt sein. "Nein, verwandt sind wir nicht", so erklärt der Chef von Fischer-Technik und Veranstalter der P9 aus München lächelnd.

Das Italienische Monza wurde im Training zu einem besonders erfolgreichen Weekend für die GT-Fahrer aus Österreich. In der KL6 gelang es Markus Fischer an die Erfolge beim Einstieg in die P9 am heimischen Red Bull Ring anzuknüpfen. In Monza unterstütz von Bruder und dem Senior. Der Deutsche Endurance Doppel-Meister der P9, Hermann Speck auf Porsche, war in Monza die Messlatte für den jungen BMW-Z4-GT3-Piloten aus Österreich. In der KL5 hatte der routinierte "Denis W. Watt" aus Österreich das Heft erneut fest in der Hand. Übrigens: Mit Vmax ca.280 Km/h rangierte "Denis G.Watt" im Training vorne. Das Gleiche galt in Monza für den P9-Champion von 2017, Franz Irxenmayr. und "last but not least" für Geri Fischer in der KL2. "S'bleibt in der Familie", so ein anderer Renn- techniker aus Österreich in Monza. Zwei Mal BMW (GT3, M3) und zwei Mal Porsche (991, 997) bei den Klassenbesten.

P9-Challenge - ein Fall für die Fischer Crew aus Österreich
In international offenen P9-Serie hat Hermann Speck mit verschiedene starken Gegnern aus Österreich zu kämpfen. In den Schoß fallen dem Routinier aus Deutschland die Erfolge nicht. Im italienischen Monza musste der Ablauf der P9-Challenge-Rennläufe geändert werden. Statt zwei Sprint-Rennen gab es einen Lauf mit einer vorgeschriebenen Unterbrechung zwischen der 20. und 30. Minute nach dem Start. Markus und Michael Fischer traten auf einem BMW Z4 GT3 von Team Medilikke (A) an. Die jungen, talentierten Draufgänger aus Österreich starteten hauchdünn vor Hermann Speck. Dahinter in der P9-Wertung der Steirer "Denis G. Watt", Franz Irxenmayr und Geri Fischer. "Irxi" Irxenmayr fiel bereits dem Startprozedere zum Opfer. Eine Kollision mit einem Italiener aus dem Novecento GT Race Cup beendete die Party für den P9-Ex-Champion von 2017 aus St. Valentin bereits beim Startgetümmel. "shit happens". Vorne machte Markus Fischer sofort die Pace. Direkt dahinter fightete Porsche-Hero Hermann Speck (D) um jeden Meter des Italienischen Asphalts von Monza. Leicht zurück "Denis G.Watt". BMW Z4 GT3 vor Porsche 997 und Porsche 991. Dann aber wurde das Bild an der Spitze gesprengt. Die Rennleitung ordnete eine "drive through penalty" an. In Unkenntnis der in der P9 geforderten Boxen-Standzeit zwischen den nacheinander gefahrenen beiden Sprintrennen holte man Fischer sowie "Denis G. Watt" an die Box. Damit war Hermann Speck vorne, nicht mehr einzuholen und Gesamtsieger der Sprintwertung. "Weil die Rennleitung die umstrittene Strafe als "drive through penalty " ausführte und nicht am Ende eine Zeitstrafe festlegte, ließ sich der Fehler der Rennleitung auch nicht mehr rückgängig machen", so ein Teameigner kopfschüttelnd. 190616 Peroni Monza 04 DH 0711Hermann Speck im Höhenflug - Sieg in Monza kurz nach seiner Hochzeit, wenn auch jur dank einer fragwürdigen entscheidung der Rennleitung...

Sieger also am Ende Hermann Speck vor den Fischer-Brüdern (A) und "Denis G. Watt" (A). Da kommen doch bei vielen Fans auch gleich Gedanken an die seltsame Entscheidung aus der Formel 1 in Kanada hoch. Sind Veranstalter mit dem meist sehr vielfältigen Regelwerk oft überfordert? Auch dieser Fall von Monza dürfte wohl noch eine Weile diskutiert werden. HTS

P9-Endurance - Hermann Speck auf Titeljagd
Das ist die P9-Endurance. Vom Start in Führung. Der Porsche, Typ 997 in Gelb, abgesetzt mit schwarzen Flächen. Richtig, das ist der Nürnberger Hermann Speck. Und wenn er angeschossen kommt, dann kann man bei den Rennen der P9-Endurance getrost davon aus gegen, das der Spitzenreiter sich da nähert. Genau so lief es auch in Monza. Der gelbe 997er mit der Start-Nr. 620 markierte die Spitze des 1h-Endurabce in der P9 vom Start weg. Verfolgt wurde Hermann Speck auf seinem von AKA-Sportwagenservice vorbereiteten GT-Rennwagen von Markus Fischer. Der schnelle Österreicher, gerade mal 18 Jahre jung, saß im GT3-BMWZ4 des Teams Medilikke. Beim Pflichtstopp übernahm übernahm Geri das Volant des rot und schwarz lackierten GT3 Z4. Dahinter positionierten sich "Denis G. Watt" und dessen Landsmann Michael Hallmann. Sie pilotierten in der KL5 einen 4L 991 GT3 Cup Mk2, eingesetzt von Team KR-Racing-Promotion aus Graz.

Nach dem Ergebnis von Monza wage ich zu behaupten, das Hermann Speck in der P9-Endurance die Tabellenführung ausgebaut hat.

Weiter geht es mit dem P9-Challenge Race Weekend am 26.-27.7.2019 in der Lausitz, gefolgt von einem Trackday am 28.7.2019. Interessant vor allem auch aufgrund der Tatsache daß heuer erstmals auch die DTM auf der Streckenvariante fahren wird welche von der P9 Challenge bereits seit 7 Jahren, und vorher auch schon vom Alpenpokal genutzt wurde.

Und hier dinden Sie weitere Fotos der P9 Challenge 2019 in Monza.

 

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