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  • Die GEWISTA Karawanken Classic Rallye 2007 lies auf Anhieb die Herzen aller höher schlagen

Oldtimer, wahre Raritäten, die Rallyelegenden Klaus Russling, Wolfram Isopp, Erich Haberl oder Franz Wittmann wussten ebenso zu gefallen wie "Jungmeister " Achim Mörtl und die Classic-Experten, angeführt vom ersten Gesamtsieger der "Neuzeit" Dr. Gerhard KUNZ mit seinem Hunderstel-Experten Ernst ANSELGRUBER (siehe auch Ergebnisse).

85 Teams starteten am Freitag, 1. Juni, zu dieser Zweitagesveranstaltung. 79 fanden sich dann tagsdarauf in der Ergebnisliste. Bereits im 1. Etappenziel in Ferlach war klar, mehr als die Hälfte der Teilnehmer sind olympische Heros. Für sie zählt das DABEI sein. Und so haben sie sich abseits der 26 Sonderprüfungen auch mit den Naturschönheiten entlang der 420 Kilometer vertraut machen können.

Die SP im ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum St.Veit war das erste Highlight. Für Siegi Stromberger, in den 70-igern mit Horst Fessl und Erich Haberl auf Fiat 124 erfolgreich im Uillah-Team unterwegs, waren die vielen Hüte ein Hut zuviel. Siegi nahm mit seinem VW 1300 Anlauf, fuhr gerade auf die Hüte los und nahm das Punktemaximum mit einem Lächeln.


Spass hatten aber auch die Rallyelegenden. Klaus Russling, 4-fach Staatsmeister und zweimaliger Vize-EM und Karawan-kenrallyesieger, wäre mit der Renault Alpine A 110 von Adolf Ronnacher lieber full-speed gefahren. Sein Fahrstil war ident mit jenen von Wolfram Isopp, der die Karawanken "Safari" Rallye 1970 und 1971 gewonnen hat. Franz Wittman hielt es im Ferrari GT 4 genau einen Tag aus, ehe er dann vorzeitig in sein Golf-Resort zurückkehrte. Trotzdem, es war, vorallem für die vielen vielen Fans entlang der Strecke, etwas BESONDERES die Rallyelegenden, wenn auch im Classic-Sport, an der Arbeit zu sehen.

Mit Ehrfurcht rollte der Classic Tross über die SP Brückl - Diex. Im Hinterkopf immer die Geschichten dieses Klassikers. Sepp Haiders Cola - Pirourette ist nach wie vor allgegenwärtig. Danach sorgte ein völlig verstopftes Völkermarkt für die Neutralisation der Etappe. Nach dem Kreisfahren bei Renault-Jaguar Aichsleder in Klagenfurt betrat die "GEWISTA" wieder historischen Boden, die SP Rabenberg. Danach sorgte die Büchsenmacherstadt Ferlach, DANK Bgm. Ingo Appé, für kulinarische Entspannung und das TV-Team Dieter Arbeiter präsentierte als Dessert die Geschehnisse des 1. Tages.


Tag 2 der GEWISTA Karawanken Classic begann mit einem spannenden Paralellslalom in Ferlach. Rallyeass Achim Mörtl "steckte" bereits in der ersten Kurve in den Reifen, holte aber auf und als Draufgabe ging Mörtl im 2. Versuch gleich mit Vollgas auf das Punktemaximum los. Über Eisenkappel (Mittagsrast) "glühten" die liebevoll herausgeputzten Kostbarkeiten über den legendären SCHAIDASATTEL. Trotz Roadbook kamen dort etliche von der Fahrspur ab. Arg erwischte es Klagenfurts Renault und Jaguar-Chef Hubert Aichlseder. Sein ORF Stamm-Co Martin Weberhofer wurde durch Huberts Gattin Marina ersetzt. Das Duo entschied sich dann kurz nach Eisenkappel für die ORIGINALE komplette Schaidasattel SP und brauste irrtümlich auf den Hochobir. Als einziges Team der Classic-Rallye mussten die beiden Maut bezahlen, andernfalls hätte der Wärter den Schranken nicht mehr geöffnet! Und das, obwohl Aichlseders Alpine 310 nur wenige Meter drüber gefahren war. Er war gefangen! Der Schrankenwärter war sicher ein Motorsportgegner, denn Huberts erklärende Argumente halfen ihm nicht.

Nach der SP Maria Rain - Ebenthal, auch ein nostalgischer Streckenabschnitt, wurden die Teilnehmer und deren "Babys" in der Klagenfurter "Auto und Motorwelt" geprüft, ehe sie vorbei am Köttmannsdorfer Classic-Dorffest nochmals den Rabenberg erklommen. Entspannt ging es dann entlang des Wörthersees, vorbei an Maria Wörth, zum GEWISTA Zielbogen vor dem Casino in Velden.

GEWISTA urban - media, dessen Generaldirektor Karl JAVUREK im Jaguar E ebenso kräftig Gas gab wie GEWISTA Direktor Hansjörg HOSP im Porsche 911, lud dann mit Veldens Bgm. Ferdinand Vouk zum grossartigen Gala-Dinner in das Casino Velden.

Duch das Programm führten EKK und ORF Sportchef Dr. Tono Hönigmann, die als Duo zu gefallen wussten.

Dieter Arbeiters TV-Produktion, in der sich so mancher Teilnehmer wieder fand, entzückte wiederum alle. Vom veranstaltenden C.A.R. Team Ferlach, unter der Regier von Fahrtleiter Dipl. Ing. Gerd FIGURA, bekamen alle Teilnehmer Ehrenplanketten in Gold, Silber und Bronze. Für die Klassenbesten gab es die obligaten Pokale.

Text: EKK

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