• Gesamtzweiter und Platz 2 in der österreichischen Meisterschaftswertung

Raimund Baumschlager ist mit seinem BRR Skoda Fabia S2000 die fixe Größe im öster-reichischen Rallyesport. Bei der Jännerallye 2015 bewies der 12fache Staatsmeister einmal mehr seine Dominanz. Mit dem 2. Gesamtrang, der allerdings nur einen individu-ellen Wert hat und dem 2. Platz in der österreichischen Meisterschaftswertung hinter dem entfesselt fahrenden Polen Kajetan Kajetanowicz (Ford Fiesta R5), der 17 von 18 mögli-chen Bestzeiten markiert hatte, war Baumschlager der einzige Fahrer, der dem übrigen Feld Paroli bieten konnte.

Baumschlager, der nach dem ersten Tag an dritter Stelle gelegen war, attackierte am Schlusstag von Beginn an und überholte mit zweitbester Zeit gleich auf SP 11 den vor ihm liegenden Franzosen Robert Cosani, der wiederum nach weiteren zwei Prüfungen an Baumschlager vorbeizog. Auf den folgenden vier Sonderprüfungen erhöhte Baumschlager die Schlagzahl und setzte sich vom Franzosen ab. Vor der letzten Prüfung, die als Powerstage für die nationale Meisterschaft gewertet wurde, war Baumschlager hinter Kajetanowicz und Tarabus Drittschnellster holte zu den 18 Punkten für Platz 2 noch einen Zusatzpunkt und legte seinen heimischen Konkurrenten im Titelkampf gewaltig vor.

Raimund Baumschlager mit Abstand schnellster Österreicher im Mühlviertel - Foto: Martin Butschell/Agentur Autosport.atZufrieden bilanzierte Baumschlager: „Es war ein fast problemloser Tag mit einigen Überraschungen weil ich mehr quer gefahren bin als ich wollte, da habe ich dann etwas nachgelassen. Ich konnte nicht schneller fahren, war am Limit. Daher ist die Leistung von Kajetanowicz nicht hoch genug  einzuschätzen und ich kann ihm nur gratulieren. Er war in einer eigenen Klasse unterwegs.“

Zur Jännerrallye im Schnee meinte Baumschlager: „Heuer war es nicht so schwierig wie in den letzten Jahren und zu 90 Prozent durchschaubar.“

Das Resumee von Kopilot Klaus Wicha: „Wenn wir ohne den Zirkus normal hätten mitfahren können, wäre es eine coole Rallye gewesen.“

BRR Cheftechniker Walter Illmer meinte: „Es war ein großer Zirkus, der eigentlich keinen Sinn gehabt hat.“

Fotos: Martin Butschell/Agentur Autosport.at

Weitere Fotos der Jänner-Rallye 2015 in unserer Galerie

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