• Andreas Kainer gewinnt die Waldviertel Rallye
  • Christoph Leitgeb und Gerhard Aigner sind punktegleich
  • Christoph Leitgeb ist Sieger des Opel Corsa OPC Rallye Cups 2014

Dieses Wochenende wurde das Finale des Opel Corsa OPC Rallye Cups im Rahmen der Waldviertel Rallye ausgetragen. Die dritte Saison des Cups zeigte sich von seiner abwechslungsreichsten Seite. Auf den dreizehn Sonderprüfungen, der zum 34. Mal veranstalteten Waldviertel Rallye, kämpften die Teams des Opel Corsa OPC Rallye Cups um wichtige Punkte und Preisgeld. Bis zur letzten Sonderprüfung war unklar wer den Cup 2014 gewinnen wird.

Nach der ersten Etappe lag das Team Andreas Kainer/Elke Aigner mit einem Vorsprung von 33,2 Sekunden auf dem ersten Platz. Andreas Kainer verfügte über keine Schottererfahrung und war dem gegenüber vorsichtig eingestimmt. Nach der ersten Sonderprüfung der schotterüberwiegenden, zweiten Etappe stellte er fest, dass er sich auch auf diesem Untergrund wohl fühlt. Kainer kam bei vielen Sonderprüfungen als erstes Cup-Fahrzeug durchs Ziel. Dennoch führte auch Christoph Leitgeb zwischenzeitlich den Cup an. Durch den Zeitverlust des Mitstreiters, Gerhard Aigner, auf der ersten Etappe, musste das Team Christoph Leitgeb/Sabrina Hartenberger nichts mehr riskieren und konnte die Waldviertel Rallye taktisch fahren. Allerdings war das Glück nicht auf ihrer Seite. Auf der letzten Sonderprüfung brach die Antriebswelle, das Team schied aus und konnte keine weiteren Punkte für die Gesamtcupwertung einsammeln.

Andreas Kainer gewinnt die Waldviertel Rallye 2014 - Foto: Gerald Wais/Agentur Autosport.at Für Andreas Kainer war es eine sehr erfolgreiche Rallye. Erstmals erreichte er als bestes Cup-Fahrzeug die Zielrampe. Weiters fuhr er den achten Platz in der Gesamtwertung der Waldviertel Rallye ein, sowie den dritten Rang am 2WD-Stockerl. „Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Es ist einfach ein Wahnsinn. Die Waldviertel Rallye war für mich eine absolute Lernrallye. Dass ich mich auf Schotter so wohl fühle und ich auch noch solch ein Ergebnis einfahre ist unglaublich“, so Andreas Kainer.

Gerhard Aigner holte auf der zweiten Etappe viel Zeit von Freitag auf. Bis zur letzten Sonderprüfung war fraglich, ob das Team Aigner/Pichler als zweitbestes oder drittbestes Team die Zielrampe überqueren würde. Wäre Gerhard Aigner als Zweiter ins Ziel gefahren, wäre er Gesamtcupsieger geworden. Allerdings erreichte Aigner das Ziel mit der drittbesten Zeit, hinter Wolfram Doberer. Dadurch verfügte Gerhard Aigner und Christoph Leitgeb, mit 88 Punkten, über einen Punktegleichstand. Grund für diese Situation ist eine Streichung während der gesamten Saison. Alleine durch die höhere Anzahl der Siege von Christoph Leitgeb erreichte er den Gesamtcupsieg 2014. Nach einem dritten Platz 2012 und einem Zweiten im Jahr 2013, hat sich Christoph, obwohl er bei der Waldviertel Rallye ausschied, selber ein großes Geburtstagsgeschenk gemacht.

Der Schotterexperte, Wolfram Doberer, war erneut sehr gut auf den Sonderprüfungen. Schotter ist sein Untergrund, dies konnte er auch dieses Mal wieder unter Beweis stellen. Er freut sich über seinen zweiten Platz. Auf Rang Drei erreichte Konrad Friesenegger die Zielrampe. Für ihn war das größte Ziel, die Rallye durchzufahren. Durch den Punkteabstand sowohl nach oben, als auch nach unten, war eine sichere Zieleinfahrt sein großes Ziel. Auf den fünften Platz erreichte Thomas Mosburger das Ziel, gefolgt von Gerhard Dworak.

Daniel Zieser und Christoph Wögerer waren auf den selektiven Sonderprüfungen gut unterwegs. Nach elf Prüfungen waren sie auf Rang vier in der Cup Wertung. Allerdings fiel das Team auf der zwölften Sonderprüfung aus dem Rennen. Grund war ein Aufhängungsbruch.

Foto: Gerald Wais/Agentur Autosport.at

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